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Seite: https://www.hochschule-ruhr-west.de//forschung/institut-positive-computing/
Datum: 28.04.2017, 01:03Uhr

Institut Positive Computing

Kontakt

Prof. Dr. rer. nat. Stefan Geisler
Studiengangsleiter Mensch-Technik-Interaktion | Lehr- und Forschungsgebiet: Angewandte Informatik, Mensch-Maschine-Interaktion

Institut Informatik
Lützowstraße 5, 46236 Bottrop

Telefon: +49 208 88254-804
Fax: +49 208 88254-834

stefan.geisler hs-ruhrwest "«@&.de

Sprechzeiten:
nach Vereinbarung

Ein Institut mit einem inter- und transdisziplinären Ansatz

Positive Computing umfasst das Design, die Realisierung und Bewertung von Anwendungssystemen und deren Einflüsse mit der Zielsetzung, Lebensqualität und Wohlbefinden von Menschen zu verbessern und sie bei der Entfaltung ihrer Potenziale zu unterstützen. Das Institut soll dieses neue Paradigma in einem inter- und transdisziplinären Ansatz erschließen, untersuchen und umsetzen. Das Paradigma ist anwendbar auf nahezu alle Bereiche des privaten und beruflichen Lebens, das Institut fokussiert zunächst jedoch die positive Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) für generationenübergreifende Herausforderungen. Hierzu sollen technologische Lösungen erarbeitet werden unter kontinuierlicher Einbeziehung menschlicher Bedürfnisse und sozialer Fragestellungen.

Derzeit sind viele technische Systeme noch nicht derart gestaltet, dass alle Menschen diese nutzen können oder wollen. Gerade bildungsferne oder ältere Menschen sind ausgeschlossen, ebenso viele Menschen mit Migrationshintergrund oder aktuell viele Flüchtlinge. Das Institut adressiert diese Probleme durch:

  • Konzeption, Design und Evaluation von Anwendungssystemen inkl. Benutzerschnittstellen zur Erhöhung der Lebensqualität in verschiedenen Lebensbereichen, insbesondere für ältere Menschen und benachteiligte Gruppen unter Berücksichtigung von Gender- und Diversityaspekten und gesellschaftlichen Anforderungen, z.B. basierend auf Familienstrukturen, Arbeits- und Wohnsituationen, kulturellem Hintergrund etc.
  • Aus- und Weiterbildung von IKT unter Berücksichtigung affektiver / emotionaler Faktoren
  • Kontextualisierung von Benutzerinnen und Benutzern in interaktiven Systemen zur Adaption der Systeme an die jeweilige Situation der Nutzerinnen und Nutzern

Am Institut werden somit klassische betriebliche und informatische Problemstellungen aus einem neuen Blickwinkel betrachtet, der in der deutschen Forschungslandschaft bisher nur unzureichend erforscht wird.

Zu den Zielen des Instituts gehört es, die Idee des Positive Computing in die wirtschaftliche Praxis zu übertragen, zur Optimierung interner Abläufe oder zur Entwicklung neuer Produkte. Hierzu sind sowohl Beratungsveranstaltungen geplant als auch gemeinsame Projekte mit Wirtschaftspartnern. Ein großes Netzwerk besteht bereits, ist aber offen für neue Mitglieder.

Das Institut Positive Computing wird vom Land NRW im Rahmen des Förderprogramms FH Kompetenz gefördert.