Olaf Brinkmann:
Karrieren - made by HRW. In dieser Folge Theorie und Praxis. So funktioniert das duale Studium an der HRW.
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Karrieren - made by HRW, dem Podcast, in dem ihr erfahrt, was mit einem Studium an der Hochschule Ruhr West alles möglich ist. Heute geht es um ein Studienmodell, das Theorie und Praxis ganz eng miteinander verbindet und euch schon während des Studiums mitten ins Berufsleben bringt. Das duale Studium.
Studieren und gleichzeitig im Unternehmen arbeiten, Geld verdienen, praktische Erfahrungen sammeln und am Ende nicht nur einen Abschluss, sondern oft auch einen direkten Einstieg ins Berufsleben haben. Klingt gut? Dann bleibt unbedingt dran.
Ich bin Olaf Brinkmann und über das duale Studium an der Hochschule Ruhr West spreche ich heute mit zwei Gästen, die genau diesen Weg gegangen sind bzw. gerade mittendrin stecken. Zum einen Luca Peschel, der dual studiert hat und heute als Softwareingenieur arbeitet und zum anderen Lara Giesen:, die aktuell dual studiert und uns Einblicke in ihren Studienalltag gibt.
Herzlich willkommen, Lara und Luca, schön, dass ihr da seid.
Luca Peschel:
Ja, hallo.
Lara Giesen:
Hi, schön hier zu sein.
Olaf Brinkmann:
Lara, lass uns mal direkt mit dir starten. Du studierst aktuell dual. Was genau studierst du, in welchem Semester bist du und wie sieht dein Alltag zwischen Hochschule und Unternehmen aus?
Lara Giesen:
Ich studiere dual Bauingenieurwesen in Zusammenarbeit mit der Hochschule Ruhr West natürlich und dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW und bin aktuell in das achte Semester übergegangen und schreibe aktuell an meiner Bachelorarbeit.
Olaf Brinkmann:
Dafür ganz viel Erfolg schon mal. Viele können sich unter einem dualen Studium noch gar nicht so viel vorstellen. Erklär doch bitte mal die Varianten. Es gibt ja die Möglichkeit, eine Ausbildung zu machen und praxisintegriert zu studieren. Kannst du mal erklären, was heißt das?
Lara Giesen:
Genau, ich glaube, zu dem Ausbildungsteil kann der Luca besser was erzählen. Ich speziell mache jetzt die praxisorientierte duale Variante und in dieser sieht es so aus, dass ich lediglich mein Vollzeitstudium habe und parallel noch in einen Betrieb eingebunden bin und da mit Bezug aufs Studium arbeite.
Olaf Brinkmann:
Und Luca, wie war es bei dir?
Luca Peschel:
Also bei mir war es eben mit der Ausbildung zusammen. Das heißt, es war im Prinzip eigentlich eine ganz normale Ausbildung, nur dass ich anstelle von der Berufsschule dann die Uni besucht habe, beziehungsweise die Hochschule in dem Fall.
Olaf Brinkmann:
Lara, damit man mal so eine Vorstellung bekommt, wie so ein duales Studium funktioniert, abläuft, kannst du erst mal so einen Überblick geben ganz kurz?
Lara Giesen:
Ja, also ich glaube, der größte Unterschied ist einfach der, dass man den Studienplan etwas verlängert. Also es sind nicht die typischen sieben Semester an der HRW, die ein Regelstudent hätte, sondern insgesamt neun Semester, zumindest für das Bauingenieurwesen, sodass man mehr Zeit eingebucht bekommt wirklich für die Praxisphasen. Also es ist nicht so, dass alles eng gepresst ist, es nur Studium und Arbeit alles in dem ist, was eigentlich schon ein Vollzeitstudium ausmacht, sondern es wird wirklich mehr Zeit eingeräumt.
Olaf Brinkmann:
Und wie läuft das mit dem Wechsel zwischen Theorie und Praxis?
Lara Giesen:
Genau, der Wechsel zwischen Theorie und Praxis sieht dann so aus, dass man gewisse Betriebstage hat, an denen man dort entsprechend anwesend ist. Das kann auch von Semester zu Semester wechseln, aber das Schöne ist, dadurch, dass der Arbeitgeber und die Hochschule miteinander abgestimmt sind, ist das gar kein Problem, das dann auch zu handhaben und auch die Modulbelegung wird nicht verhindert. Also man kann alle Module ganz nach Plan belegen. In der anderen Zeit hat man dann halt entsprechend seine Module und ist an der Hochschule.
Olaf Brinkmann:
Genau, und das ist der Unterschied vom dualen Studium zum Werkstudenten. Das ist nicht das Gleiche, ne?
Lara Giesen:
Ja, richtig. Der Unterschied ist einfach der, dass bei unserem dualen Studium schon ein Austausch zwischen Arbeitgeber und der Hochschule stattfindet, sodass ja die Terminpläne, sag ich mal, auch besser aufeinander abgestimmt sind. Hingegen ein Werkstudent kümmert sich meist selber um seinen Arbeitgeber und muss mit ihm abstimmen, wie läuft das jetzt genau mit der Zeitplanung in der Klausurenphase, kann ich mir da freinehmen, kann ich da Urlaub bekommen und das ist in unserem Fall deutlich besser schon vorgeregelt.
Olaf Brinkmann:
Luca, du hast dein duales Studium bereits abgeschlossen. Wir haben es schon gesagt, ausbildungsintegriert. Wenn du zurückblickst, warum war das damals für dich die richtige Entscheidung?
Luca Peschel:
Also für mich war es relativ klar, dass ich was studieren möchte, aber auf der anderen Seite hatte ich eben auch schon aus der, ich sag mal, aus der Freizeit den handwerklichen Aspekt schon irgendwo mit bei und dann ist es aus der Situation heraus entstanden, denn ich habe kein volles Abi gemacht und brauchte dann zum Studieren erst mal eine gewisse Praxiszeit, also Praktika, um dann wirklich an die Hochschule zu dürfen und das habe ich im Unternehmen gemacht. Die fanden mich auch sehr toll, ich fand es da auch sehr toll und haben dann gefragt, ob ich eine Ausbildung da machen will, worauf ich dann gesagt habe, na ja gut, gerne, aber ich würde ja auch gerne studieren und dann hat sich das quasi daraus ergeben und so das duale Studium.
Olaf Brinkmann:
Du arbeitest heute als Softwareingenieur. Kannst du uns mal kurz erzählen, was genau machst du?
Luca Peschel:
Aktuell arbeite ich bei Ubisoft, das ist ein großer Videospielehersteller und da bin ich jetzt auch in einem, ja muss man sagen, riesigen Team international beschäftigt, um da an einem unserer Titel stetig Updates, neue Features reinzubringen, genau.
Olaf Brinkmann:
Du hast ja während deines Studiums sogar mit einem Kommilitonen gegründet, CYBRID, ein Projekt rund um modulare Exoskelette. Wie kam es dazu? Was hast du aus der Erfahrung mitgenommen?
Luca Peschel:
Ja, also auch das hat sich tatsächlich durch die, durch das duale Studium ergeben, denn Gerrit, der ehemalige Kommilitone, hat mit mir gemeinsam das duale Studium gemacht bei der gleichen Firma und für uns war es, ich sag mal, eigentlich nur ein Hobbyprojekt zu sagen, okay, wir wollen irgendwas basteln. Wir fanden Iron Man interessant und haben gesagt, na ja, was wäre denn, wenn wir jetzt hier so einen Anzug bauen, aber eben funktional und nicht nur optisch. Ja und ich sag mal, über die Zeit haben wir viele Sachen geforscht, gemacht, getan und hatten schlussendlich bei der HRW dann auch ein Startup-Modul belegt, wo wir das Exoskelett als Fallbeispiel genommen haben und gemerkt haben, oh, das ist ja tatsächlich ein Markt.
Das haben wir vorher gar nicht so auf dem Schirm gehabt oder auch gar nicht erwartet und haben das Ganze dann nochmal, ich sag mal, von vorne angefangen mit dem Thema, das auch wirklich zu einer Firma weiterzuentwickeln.
Olaf Brinkmann:
Lara, du hast uns ja ganz am Anfang schon erzählt, dass du beim Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW arbeitest. Was macht dieser als solcher und was machst du da?
Lara Giesen:
Als solcher kümmert sich das Unternehmen um die Verwaltung, das Bauen und das Erhalten von Landesliegenschaften, also beispielsweise auch Polizeipräsidien oder auch unsere Hochschule Ruhr West zum Beispiel. Ich arbeite da in der Nachhaltigkeitsberatung und meine Aufgaben da sind sehr breit gefächert von Präsentationen bis zu Kundengesprächen vor Ort, aber halt auch zu überlegen, wie kann ich genau ein Gebäude noch nachhaltiger gestalten durch Ressourcenwahl, gegebenenfalls auch durch entsprechendes Monitoring, Tracking, Smart Metering ist da so auch ein Wortlaut, der inzwischen bekannter geworden ist. Und ja, damit beschäftige ich mich.
Olaf Brinkmann:
So ein duales Studium bedeutet ja auch, früh Verantwortung zu übernehmen. Lara, hast du das Gefühl, dass du im Unternehmen schon wirklich eingebunden bist oder schaut man dir noch eher über die Schulter?
Lara Giesen:
Ich habe ein sehr entspanntes Leben. Also meine Arbeitskollegen lassen mir alle Freiheiten, die man sich eigentlich nur wünschen kann. Also ich denke, wenn man bereit ist, auch einfach mal mehr zu machen, dann hat man da auch ganz gute Chancen, einfach sein Ding mal durchzuziehen. Und genau das ist das Glück, was ich jetzt habe.
Olaf Brinkmann:
Wie war das bei dir, Luca? Damals? Hattest du auch schon früh eigene Aufgaben oder Projekte?
Luca Peschel:
Ja, das war also bei uns wirklich sehr nah an einer klassischen Ausbildung. Also wir haben tatsächlich auch zum Beispiel eine überbetriebliche Ausbildungsstätte besucht zeitweise. Wir haben dann aber auf jeden Fall auch vom Unternehmen eine gewisse Freiheit bekommen. Einerseits in der Prüfungsvorbereitung, denn wir haben ja eben nicht die Berufsschule besucht. Demnach mussten wir den ganzen Stoff, den wir da hätten gelernt, dann selber irgendwie nachholen. Und das konnten wir dann teilweise auch auf der Arbeit oder während der Arbeitszeit machen. Und später eben auch bei der Abschlussprüfung, wo wir dann auch die Möglichkeit hatten, jetzt in unserem Fall eine eigene Maschine komplett zu entwickeln, zu bauen, was eigentlich über die typische Abschlussprüfung hinausgeht, aber eben für das Profil, was wir hatten, interessant war. Und da haben wir dann auch die Möglichkeiten für bekommen.
Olaf Brinkmann:
Genau, die Prüfung, da redest du ja von den IHK-Prüfungen für die Ausbildung. Wie kam es denn dann letztlich dazu, dass du bei Ubisoft gelandet bist?
Luca Peschel:
Also nach dem Start-up, da ist sehr viel Schweiß reingeflossen. Und dann war der Gedanke, okay, jetzt vielleicht irgendwie so eine Periode, wo man so ein bisschen durchatmen kann, ein bisschen mehr Zeit versichert und mehr, ich sage mal, Benefits. Das wäre doch ganz nett. Und ja, so habe ich dann im Prinzip zu Ubisoft gefunden, wo das dann dementsprechend auch so ist. Und da war auch eigentlich der Knackpunkt, also Software, weil das erlaubt dann natürlich dann auch zum Beispiel mehr im Homeoffice zu sein oder eben auch von woanders arbeiten zu können. Und gerade während des Start-ups war eben das Pendeln ein großes Thema und hat auch sehr viel Zeit gefressen. Das war dann für mich eigentlich so der, ja, ich sage mal, Grundauslöser dafür zu sagen, ich schaue mal in die Softwarewelt rein.
Olaf Brinkmann:
Und Lara, wenn du in die Zukunft schaust, wo würdest du nach deinem Studium gerne stehen beziehungsweise arbeiten? Gibt es Bereiche oder Projekte, die dich besonders reizen?
Lara Giesen:
Also gerade durch mein Bachelor-Thema jetzt habe ich sehr, sehr viel Spaß an der Forschung. Das ist schon ein Thema, was mich durchaus interessiert. Für mich war immer der grüne Faden, in dem Fall wirklich der grüne Faden, die Nachhaltigkeit. Das ist so mein Weg, wo ich gerne hin möchte. Was ich aber durch das Studium noch dazu gelernt habe, ich hoffe, ich kann noch später in die Vertiefungen mal mit reinschauen, ist der Brückenbau. Auch super interessant und ja, da hoffe ich, bekomme ich demnächst mal noch weitere Einblicke.
Olaf Brinkmann:
So und Stichwort Nachhaltigkeit. Jetzt erzähl mal kurz in drei Sätzen deine Bachelor-Arbeit. Worum geht es?
Lara Giesen:
Es geht um alternative Baustoffe, in dem Fall jetzt um Bambus und dann wirklich mal den starken Kontrast. Es ist ja wirklich kein typischer Baustoff. Wir reden hier immer von Betonstahl und Holz, vielleicht im nachhaltigeren Sinne. Und jetzt mal schauen, was kann eigentlich europäischer Bambus? Ich muss dazu sagen, nicht hier heimisch, aber hier gewachsen und könnte er potenziell zukünftig auch als Tragwerksbaustoff genutzt werden.
Olaf Brinkmann:
Das klingt auf jeden Fall nach einem sehr spannenden Thema. Lara, du darfst jetzt dem Luca drei spannende Fragen stellen. Alles, was dir auf der Seele brennt. Bitteschön. Und ich lehne mich jetzt mal ein bisschen zurück.
Lara Giesen:
Ja, super. Dann quäle ich dich doch mal direkt. Nein, also die erste Frage, die mir häufig gestellt wurde und da wollte ich einfach mal fragen, ob es dir auch so ging, wenn man sagte duales Studium, dann kam meist ach, tust Du dir das an? Da hat man doch gar keine Freiheiten...
Luca Peschel:
Ich habe auf jeden Fall die gleichen Fragen gestellt bekommen und auch gehört vorher, bevor ich angefangen habe, dass man dann gar kein Leben mehr hat. Und ich glaube, es ist einfach nur planbarer, kein Leben zu haben für die Zeit, weil man sehr eingespannt ist im Studium. Aber ich würde sagen, der Großteil der Studierenden muss ja trotzdem irgendwo Geld verdienen und trotzdem irgendwo arbeiten gehen. Das dann tendenziell auch für schlechtere Konditionen. Demnach würde ich das jetzt nicht so unterschreiben. Also ich fand es auch sehr gut.
Man hat natürlich einen gewissen Leistungsdruck. Der mag dann auch je nach Praxispartner unterschiedlich sein. Ansonsten würde ich sagen, es ist eher ein Mythos als die Regel, zumindest aus meiner Wahrnehmung.
Lara Giesen:
Okay, also würdest du jetzt im Nachhinein sagen, wenn du jetzt zurückblickst auf dein Studium, ich würde alles nochmal genauso machen oder gäbe es Situationen, vielleicht irgendeine Exkursion oder was auch immer, was du lieber noch mal gemacht hättest, wo du jetzt sagst, Mensch, warum habe ich das nicht mitgenommen?
Luca Peschel:
Also ich würde sagen, ich bin schon sehr zufrieden mit meiner Ausbildung. Da bin ich natürlich jetzt auch sehr breit aufgestellt. Und jetzt habe ich jetzt zum Beispiel auch den Sprung gemacht rein in die Softwarewelt. Vielleicht wird es auch irgendwann wieder in eine andere Richtung gehen. Während ich zum Beispiel, wir haben eben schon von Gerrit gesprochen, mit dem ich das Startup hatte. Also er fängt jetzt demnächst an in der Satelliten-, im Satellitenbau. Also quasi die gleiche Ausbildung, aber genauso qualifiziert für ein so anderes Thema. Also es ist super vielfältig und dementsprechend bin ich da eigentlich sehr, sehr happy mit.
Lara Giesen:
Klasse, das kann ich gut nachvollziehen. Ja, dann vielleicht, wo wir jetzt viel über die Studienanfänger gesprochen haben, aber auch mal an die Leute, die dem Ende sich langsam zubewegen, so wie ich jetzt beispielsweise. Hast du noch einen Tipp für die Bachelorthesis? Woran sollte man denken? Die ganzen Leute, die immer vor diesem Wahnsinn stehen. Oh Gott, es geht bald los. Was muss ich alles beachten? Irgendwas, wo du sagst, hey, das sollte man wissen?
Luca Peschel:
Wissen vielleicht nicht unbedingt. Was ich versuchen würde, wenn es denn möglich ist, wäre, sich auch im Vorhinein schon mal Gedanken zu machen. Auch vielleicht schon mal in den ein, zwei Semestern vor der Bachelorarbeit. Was für ein Thema könnte ich denn vielleicht wählen, um nicht im Zweifel angewiesen zu sein auf ein Thema, was man vorgeschlagen bekommt und was dann aber eigentlich gar nicht so wirklich interessiert oder man eben auch keinen Bezug zu hat. Dementsprechend ist das, glaube ich, dann einer der größten Motivatoren, über irgendwas zu schreiben oder irgendwas zu erforschen, was einen tatsächlich auch interessiert. Das würde ich auf jeden Fall mitgeben.
Olaf Brinkmann:
Luca, was war denn der Titel deiner Bachelorarbeit? War das Iron Man?
Luca Peschel:
Ja, das hätte ich gerne gehabt. Das kommt an meinen Betreuer nicht so interessant oder nicht so passend. Ich könnte es dir jetzt gar nicht mehr zitieren, müsste ich rausschauen. Aber es war sowas in die Richtung wie passive Antriebe für aktive Exoskelette. Irgendwie sowas in die Richtung. Die Quintessenz war, wie kann man die Energie möglichst effizient einsetzen, eben zum Beispiel auch durch passive Bauteile wie Federn, um, ich sage mal, statische oder zumindest großteils statische Kräfte dauerhaft auszugleichen.
Olaf Brinkmann:
Iron Man wäre echt viel cooler gewesen.
Luca Peschel:
Ja, ich stimme dir zu.
Olaf Brinkmann:
Der Leitsatz der HRW, der lautet ja Never Stop Growing. Luca, was bedeutet dieser Satz für dich? Nach all dem, was du mir bis jetzt erzählt hast, bin ich jetzt umso gespannter auf deine Antwort.
Luca Peschel:
Es ist auf jeden Fall sehr passend. Das beschreibt auch sehr gut die Studienzeit. Für mich ist Lernen allgemein, und das ist sowohl handwerkliches Lernen als auch wirklich Wissen, ein super interessanter und auch wichtiger Bestandteil von mir im Alltag und im Leben. Also ich persönlich finde es auch sehr wichtig, dass man immer wieder neue Themen anschneidet und sich damit auseinandersetzt.
Olaf Brinkmann:
Und Lara, welchen Rat würdest du jemandem geben, der überlegt, dual zu studieren?
Lara Giesen:
Sei offen, sei wissbegierig und sprich einfach. Sprechenden Menschen kann geholfen werden, heißt der Satz nicht umsonst. Und es ist wirklich, wenn man einfach mal ein Problem hat, schäme dich nicht zu fragen. Kläre es ab und daraus geht ganz viel. Und auch zu diesem Never Stop Growing. Das ist für mich eher wie ein Appell, den ich sehr, sehr schön finde. Es geht darum, was zu lernen und was mitzunehmen fürs eigene Leben. Und dann sind es auch nicht diese 90 Prozent, die man nach dem Studium nicht mehr braucht, sondern ganz viele Erfahrungen, die einem niemand mehr nehmen kann.
Olaf Brinkmann:
Wichtige und tolle Worte zum Schluss. Wir sind am Ende. Lara und Luca, ganz, ganz herzlichen Dank an euch beide für die spannenden Einblicke.
Dankeschön.
Lara Giesen:
Gerne, gerne.
Luca Peschel:
Danke auch dir.
Olaf Brinkmann:
Wenn euch diese Folge gefallen hat, abonniert unseren Podcast und teilt ihn mit euren Freundinnen, Freunden und Kolleginnen und Kollegen. Alle Infos zum dualen Studium an der Hochschule Ruhr West findet ihr in den Shownotes und auf der Webseite der Hochschule Ruhr West. Oder noch besser, ihr kommt direkt an den Campus und macht euch selbst ein Bild. Denn wer spricht, dem wird geholfen. Ich sage tschüss und bis zum nächsten Mal.
Euer Olaf Brinkmann.
(Transkribiert von TurboScribe. Redaktionell bearbeitet)