HRW-Studierende präsentieren Innovationen in Detroit
Montag 25. August 2025

Die diesjährigen beiden COIL-Projekte (Collaborative Online International Learning) aus dem Bereich Engineering zwischen der Hochschule Ruhr West (HRW) und der Wayne State University (WSU) in Detroit fanden Ende Juli 2025 mit einer gemeinsamen Abschlusswoche in den USA ihren Höhepunkt. Neben weiteren COIL-Projekten in anderen Fachrichtungen stehen diese beiden technischen Projekte exemplarisch für die erfolgreiche und praxisnahe Zusammenarbeit mit unseren Partnern an der WSU.
Acht Studierende der HRW hatten in diesem Jahr die Möglichkeit, ihre theoretischen Kenntnisse in internationalen Projekten praktisch anzuwenden. Vier Studierende aus den Bachelorstudiengängen Fahrzeugelektronik und Elektromobilität und Elektrotechnik arbeiteten unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Thelen und Jonas Gillner. Weitere vier Studierende der Elektrotechnik bzw. Elektro- und Informationstechnologien wurden von Prof. Dr. Lothar Kempen und Marlon Tranelis betreut. Die Ergebnisse präsentierten die Studierenden an der WSU vor Vertreter:innen beider Hochschulen sowie der Industrie.
Das Projekt von Prof. Thelen, das bereits im vierten Jahr in Folge in Kooperation mit Prof. Mohammed Ismail und Prof.in Lubna Alazzawi von der WSU umgesetzt wurde, widmet sich stets dem Thema „Automotive Safety“. In diesem Jahr stand die Entwicklung eines innovativen „Hit-and-Run“-Erkennungssystems im Fokus. Mithilfe von Sensorik und Kameratechnik kann das System kleinere Parkrempler zuverlässig dokumentieren oder sogar verhindern. Entwickelt wurde nach gängigen Fahrzeugnormen, mit besonderem Augenmerk auf eine kostengünstige Umsetzung für eine mögliche Großserienproduktion, um die Studierenden auf Projekte in der Industrie vorzubereiten.
Das Projekt von Prof. Kempen wurde erstmals in Zusammenarbeit mit Prof. Amar Basu der WSU realisiert und markiert einen wichtigen Schritt zur Erweiterung der Engineering-Kooperation. Unter dem Titel „Laser-tag RC Cars“ entwickelten die Studierenden ferngesteuerte Fahrzeugplattformen mit beweglicher „Lichtkanone“ und Sensoren zur Treffererkennung – ein kreatives Projekt, das technisches Know-how in den Bereichen Mikrocontroller, Mechanik und Kommunikation vereinte.
Neben den Präsentationen blieb auch Zeit, Detroit und seine Umgebung zu entdecken. Auf dem Programm standen unter anderem ein Besuch des GM-Towers, ein Baseballspiel der Detroit Tigers, die Besichtigung des Ford-F-150-Produktionswerks sowie Abende in typisch amerikanischen Restaurants. Diese gemeinsamen Erlebnisse stärkten nicht nur den Teamgeist, sondern auch das interkulturelle Verständnis zwischen den Studierenden beider Länder.
Falls auch Sie Interesse an einem COIL-Projekt oder anderen Möglichkeiten in dieser Kooperation haben, melden Sie sich gerne beim International Office oder direkt bei den Lehrenden. Eindrücke des COIL-Projekts konnten dieses Jahr wieder auf dem Instagram Account des Instituts @hrw_elektrisierend verfolgt werden. Dort finden sich auch Rückblicke auf die letzten Jahre des Projekts.