Welche KI-Kompetenzen braucht die Arbeitswelt von morgen?
Donnerstag 5. März 2026
Welche Fähigkeiten brauchen Absolvent:innen künftig für den Berufsalltag? Darüber diskutierten Lehrende des Wirtschaftsinstituts der Hochschule Ruhr West gemeinsam mit mehr als 30 Vertreter:innen aus Industrie, Dienstleistungen, Digitalwirtschaft und der öffentlichen Verwaltung am Campus Parkstadt.
Prof. Dr. Sonja Schade (Dekanin FB2), Prof. Dr. Isabel Lausberg, Prof. Dr. Michael Vogelsang und Amadeus Gwizd (alle Forschungsschwerpunkt KI aus ökonomischer Perspektive) tauschten sich mit den Praxispartnern darüber aus, wie sich Arbeitsprozesse durch künstliche Intelligenz verändern – und welche Kompetenzen Studierende künftig mitbringen sollten.
Besonders deutlich wurde dabei:
- Hochschullehre lebt vom Praxisbezug und der engen Zusammenarbeit mit Unternehmen. Beide Seiten wollen neue Wege finden, um KI-Kompetenzen stärker in die Ausbildung zu integrieren.
- Der Einsatz von künstlicher Intelligenz erfordert klare Regeln und verantwortungsvolle Steuerung. Deshalb bleiben Soft Skills, Führungsfähigkeiten und Change-Management wichtige Bestandteile der Ausbildung.
- Technisches Verständnis – etwa für APIs, Prompting, Data Science und Algorithmen – wird wichtiger. Gleichzeitig bleibt eine solide betriebswirtschaftliche Grundlage entscheidend.
- Neue Austausch- und Prüfungsformate jenseits klassischer Praktika oder Exkursionen können Unternehmen stärker in die praktische Ausbildung der Studierenden einbinden.
Auch menschliche Stärken spielen weiterhin eine wichtige Rolle. Gerade in einer Arbeitswelt mit KI wird direkte, persönliche Kommunikation noch wertvoller.
Der Fachbereich und insbesondere der Forschungsschwepunkt KI aus ökonimischer Perspektive bedankt sich bei den Unternehmensvertreter:innen für den Austausch und die vielen praxisnahen Impulse.
Damit bereiten wir unsere Studierenden am besten auf das vor, was für die Berufspraxis von morgen wichtig sein wird: Veränderung und Herausforderung. Und wie sie durch gut ausgebildete HRW-Absolvent:innen erfolgreich mitgestaltet werden kann.

