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Vortrag für Gruppen

Autonomes Fahren. Wenn unser Auto den Führerschein macht

Eine Landstraße führt durch einen Wald. Auf der Landstraße fährt ein weißes, autonomes Fahrzeug  mit einer Kamera auf dem Dach. Im Hintergund sieht man das Licht der untergehenden Sonne zwischen den Bäumen.

Vortrag und Workshop für Schulklassen

Autonomes Fahren zählt zu den zentralen Zukunftsthemen, da es Technik, Sicherheit und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbindet. An der Hochschule Ruhr West beschäftigen wir uns intensiv mit der Frage, wie Schülerinnen und Schüler frühzeitig für solche Technik- und Zukunftsthemen sensibilisiert und begeistert werden können.

Der Vortrag von Prof. Dr. Andreas Braasch bietet einen anschaulichen Einblick in die Funktionsweise, Chancen und Herausforderungen autonomer Fahrzeugsysteme. Aktuelle Fragestellungen aus den Bereichen Sicherheitstechnik, Sensorik und Entscheidungsfindung werden verständlich aufbereitet und anhand praxisnaher Beispiele erläutert.

Vortrag-Workshop: Autonomes Fahren.
Wenn unser Auto den Führerschein macht.

  • Zielgruppe: Klassen und Kurse ab Klasse 10 (Sekundarstufe II) oder auch im Rahmen von Projekttagen und Berufsinformationstagen. 
  • Ort: Bei Ihnen vor Ort oder auch an der Hochschule Ruhr West - optional gerne mit einem mint4u-Workshop oder einer Laborführung. 
  • Dauer: Der Vortrag dauert ca. 60 bis 90 Minuten. Sollten Sie zusätzlich einen mint4-Workshop buchen, rechnen Sie bitte ca. 4 Stunden Aufenthalt am Campus Mülheim ein. Die Laborführung nimmt max. 30 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch. 
  • Zusatzangebot: Nach dem Vortrag können interessierte Schüler:innen ein Schnupperstudium bei Frau Sosinka buchen. 
     

Melden Sie sich gerne, wenn Sie Interesse an unserem Angebot haben! 
Alle Anfragen können Sie direkt an Marion Sosinka oder Raina Tack richten. 

 

An der Hochschule Ruhr West wird der Studiengang Sicherheitstechnik in einzigartiger Form angeboten. Der Studiengang fokussiert sich auf funktionale Sicherheit und Zuverlässigkeit technischer Systeme und beschäftigt sich damit, wie Technik für Mensch, Umwelt und das System selbst sicher gestaltet werden kann – ein zentrales Thema unter anderem im Bereich des autonomen Fahrens.

Absolvent:innen eröffnen sich vielfältige Berufsperspektiven, etwa bei Organisationen wie TÜV, DNV oder DEKRA, in Consultingunternehmen, in Entwicklungsabteilungen der Industrie oder auch in der Selbstständigkeit.

Ziel der Veranstaltung ist es, Schüler:innen für das Studienfach zu motivieren und aufzuzeigen, welche spannenden beruflichen Möglichkeiten sich mit Kenntnissen in Mathematik, Physik und Technik eröffnen.

 

1. Mobilität der Zukunft

Im Vortrag wird gemeinsam erarbeitet, was ein autonomes Fahrzeug „lernen“ muss, um sicher am Straßenverkehr teilnehmen zu können. Dabei geht es unter anderem um folgende Fragen:

  • Wie nimmt ein autonomes Fahrzeug seine Umgebung wahr?
  • Wie werden Fahrszenarien geplant und umgesetzt?
  • Welche Rolle spielen Sicherheit und Zuverlässigkeit bei der Entwicklung solcher Systeme?

Anhand dieser Fragestellungen wird verdeutlicht, wie Sicherheit systematisch in technische Systeme integriert wird – ein zentrales Aufgabenfeld der Sicherheitstechnik.

2. Praxisanteil: Risikoanalyse autonomer Fahrszenarien

Ergänzend zum Vortrag führen die Schüler:innen eine vereinfachte Risikoanalyse zu ausgewählten Fahrszenarien autonomer Systeme durch. Dadurch wird das Themenfeld der funktionalen Sicherheit greifbar und praxisnah vermittelt.

3. Ausblick in den Arbeitsalltag

Die Veranstaltung gibt Einblicke in unterschiedliche berufliche Tätigkeitsfelder von Sicherheitstechniker:innen und zeigt, wie vielfältig der spätere Arbeitsalltag sein kann – von der Entwicklung technischer Systeme bis zur Analyse sicherheitsrelevanter Fragestellungen.

4. Vortrag & Planspiel: Einblicke in die Unfallrekonstruktion

Im Rahmen eines zusätzlichen Vortrags und Planspiels erhalten die Schüler:innen Einblicke in die Methodik der investigativen Unfallrekonstruktion. Anhand eines konkreten Beispiels wird gemeinsam erarbeitet, warum die Analyse von Unfällen ein wichtiger Bestandteil der Sicherheitstechnik ist und welche Rolle sie für Prävention und Systemverbesserung spielt.

5. Reflexionsgespräch und Studienorientierung

Zum Abschluss können alle offenen Fragen zum Vortrag, zum Planspiel und zum Studiengang Sicherheitstechnik direkt gestellt werden.

Die Veranstaltung wird dabei von der Studiengangskoordinatorin Marion Sosinka begleitet.

Foto: Prof. Dr. Andreas Braasch, ein Mann mittleren Alters mit dunklen Haaren, lächelt in die Kamera.

Podcast Autonomes Fahren – So klappt es mit der Sicherheit

Wie bleiben wir in einer Welt immer komplexerer Technologien sicher? Ob Autos, Flugzeuge oder Roboter – moderne Funktionalitäten stellen die Sicherheit auf die Probe. Der HRW Podcast zeigt in der Folge mit Prof. Dr. Andreas Braasch, wie innovative Sicherheitstechnik nicht nur schützt, sondern neue Wege eröffnet, Technologie zuverlässig und nachhaltig für Mensch und Umwelt zu gestalten. Jetzt auf Spotify reinhören!

KONTAKT UND ABSTIMMUNGEN

Für Fragen, Terminabsprachen und weitere Informationen zum Angebot.

Braasch_Adreas.JPG
Prof. Dr. Andreas Braasch
Institut Naturwissenschaften
Lehrgebiet: Sicherheits- und Zuverlässigkeitsmanagement
Raina Tack
Hochschulmarketing & Kommunikation
Fachbereichsmarketing und Kommunikation für den Fachbereich 4 | Institute Naturwissenschaften & Mess- und Sensortechnik
Drei Studierende der Sicherheitstechnik arbeiten an einer Platine.
Bachelor of Engineering (B.Eng.)
Zwei Studierende führen einen Versuch mit Gewichten durch. Die Ergebnisse sind auf einem Bildschirm abgebildet.
Master of Engineering (M.Eng.)
Ein Höörsaal mit roter Bestuhlung. Einzelne Plätze sind besetzt. Im Vordergrund sitz eine junge Frau und lächelt in die Kamera.
Einblicke in das MINT-Studium für