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Neuigkeiten

Vom Dorf im Allgäu nach Mülheim: Studentin Plammedie im Interview mit Radio Mülheim

Donnerstag 15. Oktober 2026

Studentin Plammedie Ramazani von der Hochschule Ruhr West

Wie fühlt es sich an, für das Studium aus einem kleinen Dorf im Allgäu nach Mülheim zu ziehen? Und was hilft dabei, sich an einer neuen Hochschule und in einer neuen Stadt schnell einzuleben?

Darüber hat unsere Studentin Plammedie Ramazani im Interview mit Radio Mülheim gesprochen. Plammedie studiert Internationale Wirtschaft – Emerging Markets an der Hochschule Ruhr West und befindet sich inzwischen im zweiten Semester.

Im Gespräch erzählt sie, dass der Start in Mülheim zunächst etwas unrealistisch für sie wirkte. An der HRW fand sie jedoch schon in den ersten Tagen Anschluss und lernte schnell andere Studierende kennen, mit denen sie heute viel Zeit verbringt.

Besonders hilfreich findet Plammedie die Kennenlern-Events und die Angebote rund um den Studienstart. Auch ihre Tätigkeit im Social-Media-Team der HRW hat ihr dabei geholfen, neue Menschen kennenzulernen. „Ich finde es richtig toll, wie das unsere Hochschule macht“, erzählt sie im Interview.

Und wie groß ist Mülheim für jemanden, der aus einem kleinen Dorf kommt? Auch dazu hat Plammedie eine klare Meinung: Wenn Mülheimer:innen ihre Stadt als „Dorf“ bezeichnen, muss sie manchmal lachen; für sie ist Mülheim im Vergleich zu ihrem Heimatort „echt riesig“.

 

Hier kannst du dir den Mitschnitt des Interviews mit Plammedie Ramazani bei Radio Mülheim anhören.

MP3-Datei öffnen oder herunterladen

Transkript des Interviews anzeigen

Redaktionell bearbeitetes Transkript des Interviews bei Radio Mülheim.

Radio Mülheim:

Seit letzter Woche sind sie drin im Wintersemester: die Studierenden an der Hochschule Ruhr West bei uns in Mülheim.

Neue Hochschule, neue Leute, neue Aufgaben und für manche auch ein komplett neues Zuhause hier bei uns in der Stadt.

Falls ihr gerade erst zuhören solltet: Herzlich willkommen bei uns in Mülheim! Ihr habt bis hierhin alles richtig gemacht und euch die richtige Stadt ausgesucht.

Damit ihr hier auch gut ankommt, haben wir heute Morgen jemanden am Telefon, die das bereits erfolgreich hinter sich hat: Studentin Plammedie Ramazani. Guten Morgen!

Plammedie Ramazani:

Guten Morgen!

Radio Mülheim:

Plammedie, das ist jetzt dein zweites Semester hier bei uns an der Hochschule Ruhr West. Du studierst Internationale Wirtschaft – Emerging Markets. Ist noch alles gechillt oder bist du schon wieder im Unistress?

Plammedie Ramazani:

Es ist tatsächlich noch alles gechillt, weil ich letzte Woche komplett krank war. Ich konnte gar nicht richtig zur Hochschule gehen. Aber mit den guten Leuten wird das auf jeden Fall!

Radio Mülheim:

Das ist die Hauptsache. Und Hauptsache, du bist wieder fit!

Wir haben dich kontaktiert, weil du eigentlich aus einem kleinen Dorf im Allgäu kommst. Wie war denn der Sprung für dich nach Mülheim, Anfang des Jahres zum Sommersemester?

Plammedie Ramazani:

Am Anfang dachte ich, das wäre ein bisschen unrealistisch. Aber eigentlich war es gar nicht so. Man sollte es gar nicht so ernst nehmen. Wenn man es mit seinen Eltern abspricht, dann geht das eigentlich vollkommen.

Ich kannte hier vorher noch niemanden, aber an der Hochschule habe ich direkt in den ersten Tagen meine Leute kennengelernt.

Das war echt perfekt. Wir haben uns alle direkt gefunden und verstanden und verbringen jetzt auch ziemlich viel Zeit miteinander.

Radio Mülheim:

Genau dafür ist die Hochschule ja auch da: Leute kennenzulernen, mit denen man die nächsten Jahre verbringt.

Wenn man denselben Studiengang studiert, bringt man ja auch schon ähnliche Interessen mit. Das ist ein guter Start und ein Thema, über das man sich austauschen kann.

Jetzt ist es so, dass die Mülheimer selbst ihre Stadt gerne mal als Dorf bezeichnen. Wie ist das für jemanden, der wirklich aus einem Dorf im Allgäu kommt?

Plammedie Ramazani:

Ich finde das immer voll lustig! Bei uns fährt der Bus zum Beispiel nur bis 17:30 Uhr, und in Mülheim fährt er bis Mitternacht.

Wenn dann Leute sagen, Mülheim sei ein Dorf, muss ich schon ein bisschen lachen. Für mich ist das überhaupt kein Dorf, sondern echt riesig!

Radio Mülheim:

Eine riesengroße Großstadt, eine Metropole!

Ich kann das total nachvollziehen. Ich komme selbst aus dem Münsterland. Da ist die nächste Großstadt fast 40 Minuten entfernt, also mitten am Arsch der Heide, kann man sagen.

Da ist das schon ein Gewinn. Wir können froh sein, dass wir die Ruhrbahn haben, auch wenn wir oft genug über sie abstänkern können.

Was macht die Hochschule Ruhr West denn, damit Erstsemester gut ankommen?

Plammedie Ramazani:

Ich finde allgemein diese Kennenlern-Events richtig gut, die jetzt oft stattgefunden haben oder noch anstehen.

Bei der Erstsemesterbegrüßung hat man zum Beispiel kleine Spiele vorbereitet und Gruppen gebildet, damit man Leute aus dem eigenen Studiengang kennenlernen kann.

Auch in der Ersti-Woche wird man komplett mitgenommen. Dadurch lernt man eigentlich automatisch jemanden kennen.

Ich arbeite ja auch im Social-Media-Team meiner Hochschule und habe dort Interviews geführt. Dabei habe ich ganz viele neue Leute kennengelernt.

Das fand ich total spannend. Da waren zum Beispiel zwei Leute, die sich vorher überhaupt nicht kannten. Aber sie haben sich ganz natürlich miteinander unterhalten, als würden sie sich schon länger kennen. Und das nur wegen dieser Kennenlerntage!

Da dachte ich mir: Ja, krass! Das ist wirklich wichtig. Ich finde es richtig toll, wie unsere Hochschule das macht.

Radio Mülheim:

Super! Dann halten wir fest: Für Erstsemester ist die Orientierungswoche wirklich wichtig. Die ist jetzt schon gelaufen, und hoffentlich ist alles glattgegangen.

Und ich höre noch einen weiteren Tipp heraus: Sich einen Job suchen, ob an der Hochschule selbst oder vielleicht auch in der Stadt. Das hilft wahrscheinlich ebenfalls beim Ankommen.

Plammedie Ramazani:

Genau, auf jeden Fall! Das hat mir auch geholfen.

Ich habe vorher noch nicht an der Hochschule gearbeitet, aber dann habe ich mich ein bisschen umgeschaut.

Mein Tipp ist wirklich: Leute, schaut auf die Hochschulwebsite! Da gibt es so viele Jobangebote. Man kommt vielleicht gar nicht darauf, aber es gibt wirklich gute Jobs, die einem das Leben erleichtern können.

Radio Mülheim:

Ja, mega! Plammedie Ramazani, ich danke dir fürs Erzählen und vielleicht auch fürs frühe Aufstehen vor neun Uhr.

Bist du sonst Frühaufsteherin?

Plammedie Ramazani:

Mittlerweile schon! Mittlerweile bin ich echt eine Frühaufsteherin geworden.

Radio Mülheim:

Das passt ja auch. Du studierst Internationale Wirtschaft, und die Wirtschaft schläft zu dieser Zeit auch schon nicht mehr.

Plammedie, vielen Dank für das Interview! Ich wünsche dir einen tollen Tag und natürlich weiterhin alles Gute für dein Studium.

Plammedie Ramazani:

Dankeschön! Tschüss und einen schönen Tag noch!

Radio Mülheim:

Tschüss!