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Neuigkeiten

VHS-Kurs „Aktiv sein im Alter“ zu Gast an der Hochschule Ruhr West

Donnerstag 18. Juni 2026

Gruppe Personen auf blauer Treppe, vorne stehen zwei Frauen. Alle lächeln.

Wie kann Künstliche Intelligenz den Menschen unterstützen und welche Rolle spielt der Mensch in einer zunehmend digitalisierten Welt? Mit diesen Fragen beschäftigten sich 29 Teilnehmende des VHS-Kurses „Aktiv sein im Alter“ bei ihrem Besuch an der Hochschule Ruhr West.

Prof. Dr. Aysegül Dogangün und Prof. Dr. Simone Roth gaben den Gästen Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte an der Schnittstelle von Mensch und Künstlicher Intelligenz. Dabei wurde deutlich, dass moderne KI-Systeme nicht losgelöst vom Menschen gedacht werden, sondern einen Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe, Inklusion und Lebensqualität leisten können.

Anhand ausgewählter Forschungsprojekte lernten die Teilnehmenden unterschiedliche Anwendungsfelder kennen. Vorgestellt wurden unter anderem das Projekt KISS, das die Mobilität und gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen durch KI-gestützte Handlungsempfehlungen fördern möchte, sowie KI-InnoMATiV, das erklärbare und praxisnahe KI-Lösungen für öffentliche Verwaltungen entwickelt. Auch das Projekt RuhrBots, das soziale Roboter für den bürgernahen Einsatz in Stadtverwaltungen erforscht, stieß auf großes Interesse.

Im Mittelpunkt des Austauschs standen nicht nur technologische Möglichkeiten, sondern vor allem die Frage, wie KI verständlich, vertrauenswürdig und menschenzentriert gestaltet werden kann. Die Teilnehmenden brachten zahlreiche Fragen, Erfahrungen und Perspektiven ein, die die Diskussion bereicherten und neue Blickwinkel auf aktuelle Entwicklungen eröffneten.

Die positive Resonanz spiegelte sich auch in der Rückmeldung der Kursleiterin Frau Stalleicken wider. Im Namen der Gruppe bedankte sie sich für die „beeindruckende und bereichernde Erfahrung“ sowie die Möglichkeit, einen direkten Einblick in Forschung und wissenschaftliche Praxis an der HRW zu erhalten.

Besonders erfreulich war das Interesse vieler Teilnehmender, sich künftig aktiv in Forschungsprojekte einzubringen. Im Rahmen einer möglichen Kooperation sollen Möglichkeiten geschaffen werden, die Erfahrungen und Perspektiven älterer Menschen stärker in die Entwicklung und Erprobung neuer Technologien einzubeziehen. Damit wird ein wichtiger Beitrag zu einer Forschung geleistet, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert und gesellschaftliche Teilhabe fördert.

Der Besuch zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll der Dialog zwischen Hochschule und Gesellschaft ist – und wie groß das Interesse an Zukunftsthemen wie Künstlicher Intelligenz auch im späteren Lebensalter sein kann.