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Neuigkeiten

US-amerikanische Delegation zu Gast an der HRW

Donnerstag 24. September 2026

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Wie entstehen neue Technologien? Wie können Hochschulen, Unternehmen und Startups gemeinsam Innovation vorantreiben? Und was können Regionen voneinander lernen, die sich beide im Strukturwandel befinden? Mit diesen Fragen war vor Kurzem eine Delegation aus dem Midwest der USA zu Gast an der Hochschule Ruhr West (HRW).

Für die HRW bot der Besuch vor allem die Gelegenheit, internationale Kontakte zu vertiefen und neue Perspektiven auf Innovation, Technologietransfer und Gründungsförderung kennenzulernen. Besonders im Fokus standen dabei Themen, die auch das Profil der HRW prägen: angewandte Forschung, Advanced Manufacturing, Circular Economy, Industriekooperationen und die Unterstützung von Gründer.:innen.

„Internationale Netzwerke sind für Innovation von großer Bedeutung. Sie ermöglichen es uns, voneinander zu lernen, unterschiedliche Ansätze kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen. Gerade der direkte Austausch mit Gründerinnen und Gründern sowie mit den Akteuren in anderen Startup-Ökosystemen eröffnet neue Perspektiven und kann neue Ideen für die eigene Arbeit anstoßen“, sagt Meike Sturm, Projektleitung von HRWStartUps.

Ein Schwerpunkt des Besuchs lag auf dem Campus Bottrop. Begrüßt wurde die Delegation von Prof. Dr. Susanne Staude, Präsidentin der Hochschule Ruhr West, und Matthias Buschfeld, Oberbürgermeister der Stadt Bottrop. Die Gäste erhielten Einblicke in die Hochschule und ihre Gründungsförderungsaktivitäten und besuchten unter anderem das FabLab und das Circular Digital Economy Lab (CEDL). Auch BRABUS stand als Beispiel für die Verbindung von Innovation, Technologie und Unternehmertum in der Region auf dem Programm.

Im Mittelpunkt stand dabei der gegenseitige Austausch: Die Delegation brachte Erfahrungen aus einem etablierten Start-up- und Innovationsökosystem im Midwest mit und informierte sich zugleich über die Strukturen und Angebote der HRW. Für HRWStartUps eröffnet dieser Austausch neue Perspektiven auf die Unterstützung technologieorientierter Gründungen und auf die unterschiedlichen Ansätze in den jeweiligen Startup-Ökosystemen. Besonders wertvoll ist dabei der direkte Austausch zwischen Gründerinnen und Gründern sowie zwischen den Menschen, die Startups an Hochschulen, in Unternehmen und in regionalen Ökosystemen unterstützen. Beide Seiten können voneinander lernen, Erfahrungen teilen und neue Ideen für die eigene Arbeit entwickeln. So entstehen aus internationalen Kontakten langfristig Verbindungen, aus denen gemeinsame Aktivitäten und Kooperationen wachsen können.

Der Besuch war zugleich der Gegenbesuch zu einer Delegationsreise von Meike Sturm in den Midwest im Juli, die von der German American Chamber of Commerce of the Midwest (GACC Midwest) organisiert wurde. Damit setzt die HRW den begonnenen Austausch fort und schafft eine Grundlage für langfristige Verbindungen zwischen dem Ruhrgebiet und dem Midwest. Beide Regionen verbindet nicht nur ihre Geschichte des Strukturwandels, sondern auch die Frage, wie Innovation und Unternehmertum dazu beitragen können, neue wirtschaftliche Perspektiven zu schaffen. Der regelmäßige Austausch von Erfahrungen, Ideen und Perspektiven zwischen Gründerinnen und Gründern und auch dem unterstützenden Ökosystemen kann dabei für beide Seiten wertvolle Impulse geben.