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Neuigkeiten

Transatlantic Summer School on Sustainability geht erfolgreich zuende

Montag 31. August 2026

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Vom 01. bis zum 14. August 2026 fand an der Wayne State University in die 4. Transatlantic Summer School on Sustainability in Detroit, USA statt. Rund 25 Studierende und 9 Mitarbeitende von vier Hochschulen aus Deutschland und den USA – der Hochschule Harz, der Hochschule Ruhr West, der Wayne State University und der Iowa State University – kamen zusammen, um sich zwei Wochen lang intensiv mit Fragen rund um das Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen.

Die Summer School bildete dabei den Abschluss einer bereits im Mai 2026 gestarteten internationalen Online-Kollaboration der Partnerhochschulen. In interdisziplinären und internationalen Teams arbeiteten die Studierenden gemeinsam mit amerikanischen Praxispartnern aus Detroit an fünf konkreten Projekten. Unterstützt wurden sie dabei von akademischen Betreuungstandems aus den beteiligten Hochschulen.

Nach Monaten der digitalen Zusammenarbeit war die gemeinsame Zeit in Detroit nicht nur eine Gelegenheit, die Projekte weiterzuentwickeln, sondern auch die Menschen und Orte hinter den Fragestellungen kennenzulernen. In einer groß angelegten Abschlusspräsentation stellten die Teams ihre Ergebnisse der gesamten Gruppe und den beteiligten Praxispartnern vor. Dabei wurde deutlich, dass die Projekte nicht nur eine akademische Übung waren, sondern konkrete Impulse für die jeweiligen Partnerorganisationen liefern konnten.

Neben der Projektarbeit bot die Summer School zahlreiche Gelegenheiten, Detroit aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen. Bei verschiedenen Exkursionen erhielten die Studierenden Einblicke in die Entwicklung einer Stadt, die sich vielerorts neu erfindet und dabei mit Fragen der nachhaltigen Stadt- und Quartiersentwicklung auseinandersetzt. Besonders eindrucksvoll waren dabei die Besuche bei der Michigan Central und dem Co-Working-Space Green Garage. An diesen Orten wurde greifbar, wie bestehende Gebäude und Flächen neu gedacht, wiederbelebt und für nachhaltige Nutzungskonzepte geöffnet werden können.

Die Eindrücke aus Detroit eröffneten dabei auch neue Perspektiven auf die eigene Region. Zwischen Detroit und dem Ruhrgebiet lassen sich überraschend viele Parallelen finden – etwa mit Blick auf Strukturwandel, industrielle Vergangenheit und die Frage, wie aus ehemaligen Industrieflächen neue Orte für Menschen, Wirtschaft und Innovation entstehen können. Gleichzeitig wurden die Unterschiede zwischen den beiden Regionen deutlich und boten reichlich Stoff für Gespräche und neue Perspektiven.

Gerade der persönliche Austausch machte einen wesentlichen Teil der Summer School aus. Zwei Wochen gemeinsames Arbeiten, Entdecken und Diskutieren bedeuteten nicht nur fachlichen Austausch, sondern auch intensive interkulturelle Erfahrungen. In einer Zeit, in der internationale Zusammenarbeit keineswegs selbstverständlich ist, war diese unmittelbare Begegnung eine besonders wertvolle Erfahrung.

Nach 14 intensiven Tagen nehmen die Studierenden daher nicht nur Projektergebnisse und neue fachliche Impulse mit nach Hause, sondern auch neue Kontakte, Perspektiven und viele gemeinsame Erinnerungen.

 

Hintergrundinfo: 

Es gab dieses Jahr erneut Projekte in Zusammenarbeit mit fünf lokalen Projektpartnern der Stadt Detroit darunter: (1) WSU‘s Office of Campus Sustainability: „SPARKS Project“, (2) Detroit‘s Historic Designations Advisory Board: „Secondary Street Signs Program“, (3) Metropolitan Museum of Design Detroit: „Biomimicry Project“, (4) Charles H. Wright Museum of African American History: “Blackout Project” und (5) Detroit’s Upcycling Kitchen: “Make Food Not Waste Project”.

Als Vertreter:innen der HRW (als akademische Lehrkräfte) nahmen Professor Dr. Francois Deuber (FB4) und Professorin Dr. Carolin Straßmann als Dozent:innen teil; von der HRW nahmen zehn Studierende aus allen vier Fachbereichen an der Sommerschool teil. Das International Office der HRW war für die Organisation und Koordination der Veranstaltung an der HRW verantwortlich.