Abschlussrennen autonomer Fahrzeuge
Montag 2. Februar 2026
Parallel zum Carrera-Abschlussrennen im Studiengang Fahrzeugelektronik und Elektromobilität fand im Studiengang Elektro- und Informationstechnologie (EIT) ein weiteres Abschlussrennen statt. Studierende des 3. Semesters präsentierten dabei die Ergebnisse der Modulprüfung „Projektarbeit Elektrotechnik“.
Im Mittelpunkt des Moduls stand die Kl sowie die Integration von Sensorik. Zwar war die elektronische Grundstruktur weitestgehend vorgegeben, dennoch wählten die Studierenden geeignete Sensoren aus, integrierten diese in die Fahrzeuge und setzten teilweise eigene Hardwarelösungen um – etwa durch zusätzliche Mikrocontroller oder selbst entworfene Platinen. Die Aufgaben konzentrierten sich auf die Ansteuerung des Motors, die Programmierung und Regelung des Gesamtsystems sowie die Verarbeitung der Sensordaten.
Ein eingesetzter BLDC-Motor erforderte im Vergleich zu herkömmlichen Gleichstrommotoren einen erhöhten Steuerungs- und Regelungsaufwand. In diesem Zusammenhang wurden auch antriebstechnische Grundlagen zu Drehstrommotoren vermittelt und praktisch angewendet. Die autonomen Fahrzeuge mussten zudem in der Lage sein, auch auf unbekannten Strecken sicher zu navigieren.
Zum Abschluss absolvierten die Teams drei Aufgaben: einen Rundkurs, ein Sprintrennen mit zeitlich präzisem Stopp sowie einen Parcours mit vergleichbarer Anforderung. Die Ergebnisse zeigen, wie Studierende im Studienverlauf zunehmend komplexe Anwendungen meistern und theoretisches Wissen praktisch umsetzen. Geleitet wurde das Projekt von Johannes Grischa von Eckardstein und Tristan Thierfelder.