Sprungnavigation

  1. Zur Volltextsuche springen
  2. Zum Inhalt springen
  3. Zur Hauptnavigation springen
  4. Zur Servicenavigation springen
Seite: https://www.hochschule-ruhr-west.de//studium/bewerbung-und-einschreibung/bewerbungs-faq/
Datum: 19.06.2019, 15:42Uhr

Bewerbungs-FAQ

Vor der Bewerbung

Ablauf des Bewerbungsverfahrens

Die Bewerbung (für max. zwei Studiengänge) erfolgt online über unser Bewerbungsportal: https://bewerbung.hs-ruhrwest.de/

Dieses wird für Bewerbungen für das Wintersemester am 01.05. und für das Sommersemester am 01.12. freigeschaltet. Für die zulassungsbeschränkten Studiengänge ist neben der Anlage eines Accounts im Bewerberportal auf der HRW-Website eine zusätzliche Registrierung bei der zentralen Vergabestelle Hochschulstart –  https://dosv.hochschulstart.de – notwendig. Bitte lesen Sie hierzu auch die Informationen über das Dialogorientierte Serviceverfahren.

Der Eingang der Bewerbung wird per E-Mail bestätigt. 

Nach Ablauf der Bewerbungsfristen wird für zulassungsbeschränkte Studiengänge das jeweilige Zulassungsverfahren durchgeführt. Erfolgreiche Bewerber*innen erhalten eine Information über das Zulassungsangebot auf Hochschulstart. Dieses müssen Sie aktiv annehmen und erhalten anschließend einen Zulassungsbescheid. Sie haben danach 14 Tage Zeit (=Einschreibefrist), den Studienplatz anzunehmen und die erforderlichen Unterlangen einzureichen.

Für zulassungsfreie Studiengänge werden innerhalb der jeweiligen Fristen fortlaufend Zulassungen ausgesprochen. Eine Information zu der erfolgreichen Zulassung erhalten Sie per E-Mail. Sollten Sie nicht zugelassen werden können, geht Ihnen ein Ablehnungsbescheid auf dem Postweg zu.

Der aktuelle Bearbeitungsstatus der Unterlagen ist im Bewerbungsportal stetig einsehbar. Sollte etwas fehlen, werden Sie per E-Mail informiert. Genauso erhalten Sie eine E-Mail über die erfolgte Einschreibung mit den Hinweisen zur Abholung der Unterlagen für das Studium an der Hochschule Ruhr West. Bitte kontrollieren Sie deshalb unbedingt regelmäßig Ihr E-Mailpostfach. Die Kommunikation zwischen Ihnen und der Hochschule Ruhr West findet ausschließlich über E-Mail statt.

Können wir Bewerber*innen in zulassungsbeschränkten Studiengängen keine Zulassung erteilen, werden diese davon in Kenntnis gesetzt. Nicht angenommene Studienplätze werden im Nachrückverfahren vergeben. Daraus Begünstigte erhalten nachträglich eine Zusage.  Bewerber*innen, die wir auch so nicht berücksichtigen können, erhalten eine Absage.  

Bitte beachten Sie die jeweiligen Fristen!

Bewerbungsfristen Master

 VerfahrenFrist WintersemesterFrist Sommersemester
Erstsemester zulassungsbeschränkt15.08.15.02.
Erstsemester zulassungsfrei15.09.15.03.
Gast- bzw. kleine Zweithörer 15.09.15.03.

Bewerbungsfristen Bachelor

 VerfahrenFrist WintersemesterFrist Sommersemester

Nicht-EU Bewerber*innen
(über uni-assist.de)

zulassungsbeschränkt15.07.15.01.
Erstsemester und Große Zweithörerschaftzulassungsbeschränkt15.07.15.01.
Beruflich Qualifiziertezulassungsbeschränkt15.07.15.01.
Nicht-EU Bewerber*innen
(über uni-assist.de)
zulassungsfrei und höheres Fachsemester15.08.15.02.
Erstsemester und Große Zweithörerschaftzulassungsfrei15.09.15.03.
Probestudium Beruflich Qualifizierte 15.09.15.03.
Duale Studiengänge 15.09.-
Beruflich Qualifiziertezulassungsfrei15.09.15.03.
Höheres Fachsemesterzulassungsbeschränkt und -frei15.09.15.03.

Gast- bzw. kleine

Zweithörer

 15.09.

15.03.

 

 

Ausländische Studieninteressierte / ausländische Hochschulzugangsberechtigung

Verfügen Sie über eine ausländische Hochschulzugangsberechtigung, bewerben Sie sich nicht über das Bewerbungsportal der HRW, sondern über die zentrale Servicestelle uni-assist. Uni-assist unterstützt viele deutsche Hochschulen im Bewerbungsverfahren von internationalen Studierenden. Die Aufgabe von uni-assist besteht darin, die Bewerbungsunterlagen vorab zu prüfen, ausländische Noten in das deutsche Notensystem umzurechnen und zulassungsfähige Bewerbungen an die Hochschulen weiterzuleiten. Für die weitere Auswahl und Beratung der Bewerber*innen ist dann die jeweilige Hochschule zuständig. Ansprechpartner an der Hochschule Ruhr West ist das International Office. Herr Christian Buhlmann gibt hierzu gerne weitere Auskünfte: https://www.hochschule-ruhr-west.de/studium/bewerbung-und-einschreibung/auslaendische-studieninteressierte/

Nachfolgende Tabelle bietet Ihnen eine erste Orientierung, welcher Weg für Sie der richtige ist:

Staatsangehörigkeit
EU
Staatsangehörigkeit
Nicht-EU
HZB
EU
bewerbung.hs-ruhrwest.dewww.uni-assist.de
HZB
Nicht-EU
www.uni-assist.dewww.uni-assist.de

Berufliche Qualifikation

Berufliche Qualifikation

Für beruflich qualifizierte Bewerber*innen steht für jeden Studiengang in jedem Semester eine Quote von 4% aller Studienplätze zur Verfügung.

  • Wurde die Hochschulzugangsberechtigung durch eine Aufstiegsfortbildung (z.B. Meister, Techniker, evtl. Fachwirt) erlangt, kann die Zulassung zu allen zulassungsfreien Studiengängen direkt erfolgen. Außerdem wird durch einen dieser Abschlüsse die Teilnahme an dem Vergabeverfahren für zulassungsbeschränkte Studiengänge ermöglicht.

  • Wurde die Hochschulzugangsberechtigung durch eine landesrechtlich anerkannte Ausbildung (von mindestens zwei Jahren) und eine anschließende dreijährige Tätigkeit im erlernten Beruf erlangt, müssen Ausbildung und Berufserfahrung dem gewünschten Studiengang fachlich entsprechen, damit eine Zulassung erfolgen kann. Die fachliche Eignung wird erst geprüft, sobald Sie sich über das Bewerbungsportal beworben und im Zuge dessen alle relevanten Unterlagen hochgeladen haben. 

  • Die Hochschulzugangsberechtigung wurde durch eine landesrechtlich anerkannte Ausbildung (von mindestens zwei Jahren) und eine anschließende dreijährige Tätigkeit im erlernten Beruf oder anderweitiger Berufserfahrung erlangt. Sollte die Ausbildung bzw. die anschließende Berufserfahrung dem gewünschten Studiengang fachlich nicht entsprechen, bestehen zwei Möglichkeiten der Zulassung:

    • In zulassungsfreien Studiengängen kann ein Probestudium absolviert werden, mit der Bedingung, innerhalb der ersten vier Semester durchschnittlich 18 ECTS per Semester zu erbringen. Wird diese Bedingung nicht erfüllt, kann das Studium im Anschluss an die vier Semester nicht fortgeführt werden. Werden durchschnittlich 18 ECTS innerhalb der ersten vier Semester erworben, kann das Studium ohen Auflagen fortgeführt und beendet werden.
    • Für zulassungsbeschränkte Studiengänge muss eine Zugangsprüfung absolviert werden. Diese stellt fest, ob Bewerber*innen die fachlichen und methodischen Voraussetzungen für das angestrebte Studium erfüllen. Die Zugangsprüfung besteht in der Regel aus drei Prüfungsteilen mit den Themen Deutsch, Englisch, Mathematik, sowie einem studiengangsspezifischen mündlichen Prüfungsteil. Die in der Zugangsprüfung erbrachten Prüfungsleistungen werden mit Noten bewertet. Über die bestandene Zugangsprüfung wird ein Zeugnis ausgestellt, das den Studiengang und die Durchschnittsnote enthält. Mit dieser Durchschnittsnote nehmen die Bewerber*innen am Zulassungsverfahren teil. Nach erfolgreicher Absolvierung der Zugangsprüfung ist eine separate Bewerbung um einen Studienplatz erforderlich. Ein Anspruch auf einen Studienplatz wird also mit der bestandenen Zugangsprüfung nicht erworben. Weitere Informationen zu der Zugangsprüfung finden sie hier.

Bewerbungsfristen

Bewerbungsfristen Master

 VerfahrenFrist WintersemesterFrist Sommersemester
Erstsemester zulassungsbeschränkt15.08.15.02.
Erstsemester zulassungsfrei15.09.15.03.
Gast- bzw. kleine Zweithörer 15.09.15.03.

Bewerbungsfristen Bachelor

 VerfahrenFrist WintersemesterFrist Sommersemester

Nicht-EU Bewerber*innen
(über uni-assist.de)

zulassungsbeschränkt15.07.15.01.
Erstsemester und Große Zweithörerschaftzulassungsbeschränkt15.07.15.01.
Beruflich Qualifiziertezulassungsbeschränkt15.07.15.01.
Nicht-EU Bewerber*innen
(über uni-assist.de)
zulassungsfrei und höheres Fachsemester15.08.15.02.
Erstsemester und Große Zweithörerschaftzulassungsfrei15.09.15.03.
Probestudium Beruflich Qualifizierte 15.09.15.03.
Duale Studiengänge 15.09.-
Beruflich Qualifiziertezulassungsfrei15.09.15.03.
Höheres Fachsemesterzulassungsbeschränkt und -frei15.09.15.03.

Gast- bzw. kleine

Zweithörer

 15.09.

15.03.

Bewerbungsportal

Das Bewerbungsportal der Hochschule Ruhr West finden Sie unter: https://bewerbung.hs-ruhrwest.de/

Um sich für einen Studiengang bewerben zu können, müssen Sie dort einen Account anlegen. Unter der Schaltfläche "Bewerbung" im Menüband des Portals öffnet sich linksseitig das Menüfeld "Neuen Account".

Nachdem Ihr Account freigeschaltet wurde, können Sie sich rechtsseitig über die oberen Eingabefelder einloggen.

In dem Bereich "Meine Planung" wird Ihnen das Vorlesungsverzeichnis der Hochschule Ruhr West angezeigt. Sollte sich Ihre Immatrikulation bis nach Beginn der Vorlesungszeit hinziehen, können Sie hier Ihre Veranstaltungen bereits finden, nachdem der Vorlesungsplan veröffentlicht wurde.

In dem Bereich "Bewerbung" können Sie maximal 2 Bewerbungen anlegen. Bitte ergänzen Sie dazu zunächst die angeforderten Angaben zu Ihrer Staatsangehörigkeit und dem angestrebten Studienabschluss. Danach können Sie aus den möglichen Studiengängen wählen.

Bitte beantworten Sie alle Fragen zu Ihrer Bewerbung wahrheitsgemäß. Falsche wissentliche und unwissentliche Angaben bzgl. der Schulabschlussnote bzw. der Wartezeit können zu einer Aberkennung der ausgesprochenen Zulassung führen und lassen den Anspruch auf den Studienplatz erlöschen.

In diesem Zusammenhang ist unbedingt folgendes zu beachten:

Im Falle eines einjährig gelenkten Praktikums gilt als Zeitpunkt für den Erwerb der Fachhochschulreife der Tag, an dem der praktische Teil der Fachhochschulreife beendet wurde.

Wichtig zu wissen ist, dass das Praktikum oder das Freiwillige Soziale Jahr vor Semesterbeginn (spätestens also am 31.08. bzw. am 28./29.02.) beendet worden sein muss.

Im Falle eines halbjährig gelenkten Praktikums erfolgt die Prüfung und Anerkennung desselbigen durch die Schule. Diese stellt auch das entsprechende Zertifikat aus. Maßgeblich ist hier das Datum der Zuerkennung der Fachhochschulreife durch die Schule.


Vergessen Sie nicht, Ihre Bewerbung abzuschicken. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Kommunikation zwischen Ihnen und der Hochschule Ruhr West ausschließlich über E-Mail stattfindet. Behalten Sie also Ihr Postfach im Auge und kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Spamordner.

Bewerbungsverfahren - Dialogorientiertes Serviceverfahren (DoSV)

Studienplätze für zulassungsbeschränkte Bachelorstudiengänge werden über eine zentrale Vergabestelle (Stiftung für Hochschulzulassung) vergeben. Die Hochschule legt bestimmte Auswahlkriterien für den jeweiligen Studiengang fest. Im Verlauf des Verfahrens wird geprüft, ob Bewerber*innen ein Angebot für einen Studienplatz erhalten können. Gemäß ihrer Wunschliste können Bewerber*innen dieses annehmen oder mögliche höher priorisierte Angebote abwarten. Sobald ein Angebot angenommen wurde, erhalten Bewerber*innen einen Zulassungsbescheid für den gewünschten Studiengang und scheiden mit allen anderen Bewerbungen im DoSV unwiderruflich aus dem laufenden Verfahren aus. Weiterführende Informationen zum DoSV finden Sie auf den Seiten von hochschulstart.de

Nach Fristablauf für die zulassungsbeschränkten Studiengänge wird hochschulintern ein Ranking durchgeführt und an Hochschulstart übermittelt, sodass Sie dort im Anschluss eventuell ein Zulassungsangebot der Hochschule Ruhr West vorfinden können. Dieses müssen Sie aktiv annehmen, um an der Hochschule Ruhr West immatrikuliert werden zu können.

Duales Studium

Das duale Studium kombiniert den theoretischen Wissenserwerb an der Hochschule mit einer praktischen Ausbildung oder Tätigkeit in einem Unternehmen. Kennzeichnend hierfür ist die Verknüpfung der Lerninhalte der beiden Lernorte: Der Transfer des im Studium erlangten Wissens in den Betrieb und die Rückübertragung des praktischen Anwendungswissens auf theoretische und wissenschaftliche Fragestellungen. Somit kann ein permanenter Abgleich zwischen Theorie und Praxis erfolgen.

  • Ausbildungsintegrierend

Parallel zum Studium an unserer Hochschule findet eine betriebliche Ausbildung statt. Neben dem Bachelorabschluss im gewählten Studienfach wird zugleich auch ein Ausbildungsabschluss vor einer Industrie- und Handelskammer (IHK) oder einer Handwerkskammer (HWK) erworben.

  • Praxisintegriert

Das Studium wird mit einer praktischen Tätigkeit in einem Unternehmen, bspw. einer Werkstudenten- bzw. Teilzeittätigkeit oder einem Praktikum kombiniert. Neben dem Bachelorabschluss können zusätzlich umfangreiche Praxiserfahrungen nachgewiesen werden.

Ein duales Studium kann nur in Kombination mit einem Unternehmen angetreten werden, welches einen Kooperationsvertrag mit der Hochschule Ruhr West abgeschlossen hat. Bitte wenden Sie sich für Fragen rund um das duale Studium an:

Frau Beatrix Holzer

beatrix.holzer hs-ruhrwest "«@&.de

Tel.: 0208 88254-126

Fachhochschulreife

Zuerkennung der Fachhochschulreife (FHR)

Praktischer Teil der FHR

Zum Erwerb der vollen FHR ist neben dem schulischen Teil auch ein fachpraktischer Teil nachzuweisen. Um den fachpraktischen Teil zu erwerben, bieten sich verschiedene Möglichkeiten, wie beispielsweise eine abgeschlossene Berufsausbildung nach Landes- oder Bundesrecht, eine langjährige Berufstätigkeit, ein gelenktes Praktikum oder Tätigkeiten, die dem Praktikum gleichgestellt sind. Bitte beachten Sie: Auf dem Schulabschlusszeugnis ist i.d.R. vermerkt, welche Anforderungen der praktische Teil konkret erfüllen muss.

Wichtig: Die Art der praktischen Tätigkeiten führt nicht zu einer Fachbindung für ein künftiges Studium.

Ausführliche Informationen, Anträge und Bescheinigungen finden Sie auf den Seiten der Bezirksregierung Arnsberg.

 

Kategorien der Fachhochschulreife

  • Die vollständige Fachhochschulreife wurde an der Schule erlangt. Einzureichen ist das Abschlusszeugnis mit dem Vermerk über die vollständige Fachhochschulreife.

  • Der schulische Teil wurde an der Schule erbracht. Ein Praktikum im Umfang von einem Jahr wurde absolviert. Die Anerkennung erfolgt ausschließlich durch den Praktikumsbetrieb (Spezialbescheinigung). Den Vordruck hierzu finden Sie zum Beispiel hier. Einzureichen sind das Zeugnis über den schulischen Teil der Fachhochschulreife und die, durch den Praktikumsbetrieb ausgefüllte, Spezialbescheinigung.

  • Der schulische Teil wurde an der Schule erbracht. Ein Praktikum im Umfang von sechs Monaten wurde absolviert. Die Anerkennung erfolgt ausschließlich durch die Schule. Einzureichen ist das durch die Schule ausgestellte Zeugnis nach Anerkennung des Praktikums.

  • Der schulische Teil wurde an der Schule erbracht. Der praktische Teil wird durch eine landesrechtlich anerkannte Berufsausbildung (z.B. IHK oder HWK-Zeignis) nachgewiesen. Einzureichen sind das Zeugnis des schulischen Teils der FHR und das Abschlusszeugnis der Ausbildung (IHK-, oder HWK-Urkunde).

    Sollten Sie unsicher sein, welche Kategorie der Fachhochschulreife auf Sie zutrifft, erkundigen Sie sich bitte an Ihrer Schule.

Härtefälle

Ein Härtefallantrag im Zulassungsverfahren für zulassungsbeschränkte Studiengänge kann gem. §15 Vergabeverordnung NRW gestellt werden.

Die über die Härtequote zu vergebenen Studienplätze sind Bewerber*innen vorbehalten, für die eine Ablehnung des Zulassungsantrags eine „außergewöhnliche Härte“ darstellen würde. Es müssen besondere soziale oder familiäre Gründe vorliegen, die eine sofortige Aufnahme des Studiums zwingend erforderlich machen. In einem Antrag auf Zulassung nach den Härtefallrichtlinien, der zusammen mit der Bewerbung im Bewerbungsportal zu stellen ist, muss die besondere Ausnahmesituation ausführlich und schlüssig begründet und mit den entsprechenden Nachweisen belegt werden. Die Rangfolge der Bewerberinnen und Bewerber wird nach dem Grad der außergewöhnlichen Härte bestimmt.

Hochschulzugangsberechtigung / Zeugnisse

Arten der Hochschulzugangsberechtigung

Allgemeine Hochschulreife (Abitur)


Fachhochschulreife (FHR)

Zum Erwerb der vollen FHR ist neben dem schulischen Teil auch ein fachpraktischer Teil nachzuweisen. Um den fachpraktischen Teil zu erwerben, bieten sich verschiedene Möglichkeiten, wie beispielsweise eine abgeschlossene Berufsausbildung nach Landes- oder Bundesrecht, eine langjährige Berufstätigkeit, ein gelenktes Praktikum oder Tätigkeiten, die dem Praktikum gleichgestellt sind. Bitte beachten Sie: Auf dem Schulabschlusszeugnis ist i.d.R. vermerkt, welche Anforderungen der praktische Teil konkret erfüllen muss.

Wichtig: Die Art der praktischen Tätigkeiten führt nicht zu einer Fachbindung für ein künftiges Studium.

Ausführliche Informationen, Anträge und Bescheinigungen finden Sie auf den Seiten der Bezirksregierung Arnsberg.

 Kategorien der Fachhochschulreife

  • Die vollständige Fachhochschulreife wurde an der Schule erlangt. Einzureichen ist das Abschlusszeugnis mit dem Vermerk über die vollständige Fachhochschulreife.

  • Der schulische Teil wurde an der Schule erbracht. Ein Praktikum im Umfang von einem Jahr wurde absolviert. Die Anerkennung erfolgt ausschließlich durch den Praktikumsbetrieb (Spezialbescheinigung). Den Vordruck dafür finden Sie zum Beispiel hier. Einzureichen sind das Zeugnis über den schulischen Teil der Fachhochschulreife und die, durch den Praktikumsbetrieb ausgefüllte, Spezialbescheinigung.

    Bitte beachten Sie, dass das Praktikum oder das Freiwillige Soziale Jahr vor Semesterbeginn (spätestens also am 31.08. bzw. am 28./29.02.) beendet worden sein muss.

  • Der schulische Teil wurde an der Schule erbracht. Ein Praktikum im Umfang von sechs Monaten wurde absolviert. Die Anerkennung erfolgt ausschließlich durch die Schule. Einzureichen ist das, durch die Schule ausgestellte, Zeugnis nach Anerkennung des Praktikums.

  • Der schulische Teil wurde an der Schule erbracht. Der praktische Teil wird durch eine landesrechtlich anerkannte Berufsausbildung (z.B. IHK oder HWK-Zeignis) nachgewiesen. Einzureichen sind das Zeugnis des schulischen Teils der FHR und das Abschlusszeugnis der Ausbildung (IHK-, oder HWK-Urkunde).

    Sollten Sie unsicher sein, welche Kategorie der Fachhochschulreife auf Sie zutrifft, erkundigen Sie sich bitte an Ihrer Schule.


Studienkolleg

Bewerber*innen mit ausländischem Abschluss können sich einer Feststellungsprüfung für einen bestimmten Schwerpunktkurs (z.B. W- Wirtschaft, T – Technik) unterziehen. Der Schwerpunktkurs muss dem gewählten Studiengang entsprechen und bestanden worden sein. Weiterführende Informationen sind zu finden unter: http://www.studienkollegs.de/index.html


Berufliche Qualifikation

Für beruflich qualifizierte Bewerber*innen steht für jeden Studiengang in jedem Semester eine Quote von 4% aller Studienplätze zur Verfügung.

  • Wurde die Hochschulzugangsberechtigung durch eine Aufstiegsfortbildung (z.B. Meister, Techniker, evtl. Fachwirt) erlangt, kann die Zulassung zu allen zulassungsfreien Studiengängen direkt erfolgen. Außerdem wird durch einen dieser Abschlüsse die Teilnahme an dem Vergabeverfahren für zulassungsbeschränkte Studiengänge ermöglicht.

  • Wurde die Hochschulzugangsberechtigung durch eine landesrechtlich anerkannte Ausbildung (von mindestens zwei Jahren) und eine anschließende dreijährige Tätigkeit im erlernten Beruf erlangt, müssen Ausbildung und Berufserfahrung dem gewünschten Studiengang fachlich entsprechen, damit eine Zulassung erfolgen kann. Die fachliche Eignung wird erst geprüft, sobald Sie sich über das Bewerbungsportal beworben und im Zuge dessen alle relevanten Unterlagen hochgeladen haben.

  • Die Hochschulzugangsberechtigung wurde durch eine landesrechtlich anerkannte Ausbildung (von mindestens zwei Jahren) und eine anschließende dreijährige Tätigkeit im erlernten Beruf oder anderweitiger Berufserfahrung erlangt. Sollte die Ausbildung bzw. die anschließende Berufserfahrung dem gewünschten Studiengang fachlich nicht entsprechen, bestehen zwei Möglichkeiten der Zulassung:

    • In zulassungsfreien Studiengängen kann ein Probestudium absolviert werden, mit der Bedingung, innerhalb der ersten vier Semester durchschnittlich 18 ECTS per Semester zu erbringen. Wird diese Bedingung nicht erfüllt, kann das Studium im Anschluss an die vier Semester nicht fortgeführt werden. Werden durchschnittlich 18 ECTS innerhalb der ersten vier Semester erworben, kann das Studium ohne Auflagen fortgeführt und beendet werden.
    • Für zulassungsbeschränkte Studiengänge muss eine Zugangsprüfung absolviert werden. Diese stellt fest, ob Bewerber*innen die fachlichen und methodischen Voraussetzungen für das angestrebte Studium erfüllen. Die Zugangsprüfung besteht in der Regel aus drei Prüfungsteilen mit den Themen Deutsch, Englisch, Mathematik, sowie einem studiengangsspezifischen mündlichen Prüfungsteil. Die in der Zugangsprüfung erbrachten Prüfungsleistungen werden mit Noten bewertet. Über die bestandene Zugangsprüfung wird ein Zeugnis ausgestellt, das den Studiengang und die Durchschnittsnote enthält. Mit dieser Durchschnittsnote nehmen die Bewerber*innen am Zulassungsverfahren teil. Nach erfolgreicher Absolvierung der Zugangsprüfung ist eine separate Bewerbung um einen Studienplatz erforderlich. Ein Anspruch auf einen Studienplatz wird also mit der bestandenen Zugangsprüfung nicht erworben. Weitere Informationen zu der Zugangsprüfung finden sie hier.

 

 


Leistungssportler

Die Hochschule Ruhr West bietet Leistungssportler*innen optimale Bedingungen für eine duale Karriere - im Leistungssport und im Studium. Leistungssportler*innen können bei nachgewiesener aktueller Mitgliedschaft in einem A-,B-,C- oder C/D-Kader eines Bundesfachverbandes des DOSB ggf. direkt für einen zulassungsbeschränkten Studiengang zugelassen werden. Anträge hierfür können formlos innerhalb der Bewerbungsfrist an das Studierenden Service Center gesendet werden (es gilt das Datum des Poststempels).

Regelung für den Übergang vom Bachelor zum Master

Bewerber*innen, die nach ihrem noch nicht beendeten Bachelorstudium ein Masterstudium nahtlos anschließen wollen, kann eine verlängerte Frist für den Erstabschluss gewährt werden (ab Semesterbeginn bis zu sechs Monate). Die Anmeldung zur Abschlussarbeit muss zum Zeitpunkt der Einschreibung nachgewiesen werden. Zudem ist uns das (anvisierte) Datum des Kolloquiums bei der Bewerbung mitzuteilen.

Sollte nach Ablauf dieser Frist der Nachweis über die Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen nicht erbracht worden sein, erlischt die Einschreibung.

Sprachkenntnisse

Internationale Bewerber*innen: Deutsche Sprache

Die an der Hochschule Ruhr West angebotenen Studiengänge sind deutschsprachig; nur einzelne Veranstaltungen finden in englischer Sprache statt. Aus diesem Grund sind gute Deutschkenntnisse unabdingbare Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium. Zum Nachweis dieser Sprachkompetenz werden folgende Zertifikate akzeptiert:

  • DSH-Prüfung mit Bewertung 2 oder 3
  • TestDaF mit Bewertung 4 oder 5 in allen vier Teilprüfungen
  • Goethe-Zertifikat C1
  • Deutsches Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz - Zweite Stufe (DSD II)
  • telc C1 Hochschule mit mind. 160 Punkten (ACHTUNG: Die generelle Anerkennung von telc-Sprachzertifikaten wird zunächst ausgesetzt und ist derzeit nur in Einzelfällen möglich. Bitte wenden Sie sich bei Fragen hierzu an Herrn Christian Buhlmann vom International Office.

Englische Sprache

Für die Masterstudiengänge BWL- Internationales Marketing-Management und BWL-Asienmanagement werden gute Englischkenntnisse vorausgesetzt, da einzelne Veranstaltungen in englischer Sprache stattfinden. Diese müssen nachgewiesen werden. Ein gültiger Nachweis entspricht dem Niveau B2 gemäß des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER). In der Regel wird das Niveau B2 mit der Belegung des Schulfachs Englisch bis zur Klasse 12 (G9) oder Klasse 11 (G8) erlangt. Weitere Nachweise können individuell geprüft werden. Bitte laden Sie ein PDF-Dokument des entsprechenden Nachweises in Ihrer Bewerbung über das Bewerbungsportal hoch. Sie erhalten eine entsprechende Rückmeldung, sollten Ihre Englischkenntnisse nicht ausreichen.

Teilzeit

Damit die Studierenden der betriebswirtschaftlich ausgerichteten Masterstudiengänge berufsbegleitend und flexibel studieren können, finden die Präsenzveranstaltungen am Freitagnachmittag bzw. am Samstag statt. Umfangreiche Lernmaterialien und das E-Learning-Portal runden das Lehrangebot ab.

Vorpraktikum (Bauingenieurwesen und Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau)

Für die Einschreibung ist ein Nachweis über ein Vorpraktikum für die Studiengängen Bauingenieurwesen und Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau zu erbringen.


  • Bauingenieurwesen: 10 Wochen

Der Nachweis eines mindestens 5-wöchigen Baustellenpraktikums ist bereits vor Studienbeginn zu erbringen. Weitere 5 Wochen sind bis zu Beginn des 3. Fachsemesters zu absolvieren. Im Vorpraktikum müssen erste Erfahrungen mit mindestens zwei der folgenden Tätigkeiten gemacht werden:

Mauern, Schalen, Bewehren, Betonieren, Stahlbau, Holzbau

5 Wochen der insgesamt 10 Wochen Praktikum können alternativ auch in einem Planungsbüro stattfinden.

Bitte beachten:

Ein Schülerpraktikum, das im Rahmen der schulischen Ausbildung verpflichtend (anstelle des Unterrichts) stattgefunden hat, kann als Vorpraktikum nicht anerkannt werden.Hingegen können Praktika, die während der Schulferien absolviert wurden, nach Prüfung ggf. als Vorpraktikum genehmigt werden.

Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, sich Berufsausbildungen ganz oder teilweise als Vorpraktikum anrechnen zu lassen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.


  • Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau: 12 Wochen

Eine mindestens 12-wöchige berufspraktische Tätigkeit in einem von der IHK als Ausbildungsbetrieb anerkannten Unternehmen ist nachzuweisen. Insgesamt 8 Wochen müssen dabei vor Studienbeginn absolviert worden sein und sind zur Einschreibung nachzuweisen. Die restlichen 4 Wochen können bis zu Beginn des 3. Fachsemesters nachgewiesen werden.

 Die Ausführung von kaufmännischen Aufgaben und Prozessen ist (zwingend) zu belegen. Informationen zu den notwendigen Tätigkeiten und Arbeitsbereichen dazu finden Sie hier.

 

Achtung, grundsätzlich gilt: Ist die Einstufung und Einschreibung in ein höheres Fachsemester (ab 3.FS) aufgrund bereits erbrachter, anrechenbarer Studienleistungen möglich, so kann dies nur unter der Voraussetzung geschehen, dass das erforderliche Vorpraktikum bereits vollständig absolviert wurde.

Wartezeit

Ein bestimmter prozentualer Anteil der zur Verfügung stehenden Studienplätze wird bei zulassungsbeschränkten Studiengängen nach dem Kriterium der Wartezeit vergeben. Hierbei gilt: Je höher die Anzahl an Wartesemestern (also an Halbjahren) umso größer die Chance auf den gewünschten Studienplatz.

Als Wartezeit wird die Zeit zwischen dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung (bspw. Abitur) und dem Beginn des ersten Studiums bezeichnet. Achtung: Wartezeiten entstehen nur dann, wenn nicht(s) studiert wird. Weiterhin werden die Zeiten zwischen den angetretenen Studienplätzen aufaddiert. Es zählen alle Zeiten, in denen keine Immatrikulation an einer deutschen Hoschule bestand.

Bitte achten Sie unbedingt darauf bei Ihrer Bewerbung Ihre Studienzeiten korrekt anzugeben. Die Wartesemester werden systemseitig durch diese Eingabe berechnet. Sie werden automatisch mit den errechneten Wartesemestern am Vergabeverfahren beteiligt. Sind Ihre Studienzeiten nicht korrekt angegeben, können sich falsche Wartezeiten generieren, sodass eine ausgesprochene Zulassung im Nachhinein eventuell zurückgenommen werden muss.

Nach der Bewerbung

Zulassungsbescheid erhalten - wie geht es weiter? (Einzureichende Unterlagen für die Einschreibung)

Sobald Ihnen eine Zulassung zu dem gewünschten Studiengang ausgesprochen wird, erhalten Sie darüber eine Information per E-Mail. Der E-Mail können Sie entnehmen, dass ein Zulassungsbescheid für Sie in dem HRW-Bewerbungsportal hinterlegt wurde. Bitte loggen Sie sich mit den gleichen Zugangsdaten ein, welche Sie bereits für die Erstellung der Online-Bewerbung genutzt haben. In dem Bereich "Meine Dokumente" (linksseitig) können Sie sich den Zulassungsbescheid herunterladen. Dort finden Sie alle Informationen über die einzureichenden Dokumente, sowie die auszufüllende Annahmeerklärung.

Einzureichende Unterlagen für die Einschreibung

 

Krankenversicherung / Bescheinigung der Krankenkasse

Zur Annahme des Studienplatzes ist ein Nachweis der Krankenversicherung erforderlich:

Setzen Sie sich hierfür mit Ihrer Krankenkasse in Verbindung, um eine Versicherungsbescheinigung zu erhalten. Hierbei reicht es nicht, nur die Versichertenkarte bzw. eine Kopie davon vorzulegen.

Die gesetzlichen Krankenkassen stellen Studienbewerbern/-innen eine Bescheinigung aus, aus der hervorgeht,

  • ob Sie bei der Krankenkasse als selbständiges Mitglied versichert bzw. familienversichert sind (Diese Bescheinigung muss Angaben über die Betriebsnummer Ihrer Krankenkasse und Ihre Versichertennummer enthalten)
  • ob Sie von der gesetzlichen Versicherungspflicht (bspw. wegen der Mitgliedschaft bei einer privaten Krankenversicherung) befreit wurden
  • Sollten Sie das 30. Lebensjahr vollendet haben, ist ein Nachweis nicht mehr erforderlich.

 

 Zeugnisse / beglaubigte Kopie der Hochschulzugangsberechtigung

Für die Einschreibung benötigen wir eine amtlich beglaubigte Kopie Ihres Zeugnisses der Hochschulzugangsberechtigung:

Amtlich beglaubigen darf jede öffentliche Stelle im Inland und Ausland, die ein Dienstsiegel führt. Das sind bspw. Behörden, Gemeindeverwaltungen, Notare, Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts (wie Sparkassen und Kirchen) oder Diplomatische Vertretungen (bspw. Botschaften).

Nicht anerkannt werden Beglaubigungen von folgenden Stellen (selbst wenn diese ein Siegel führen):

Rechtsanwälte, Vereine, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Dolmetscher

Die amtliche Beglaubigung muss mindestens enthalten:

  • Einen Vermerk, der bescheinigt, dass Kopie/Abschrift und Original miteinander übereinstimmen (Beglaubigungsvermerk)
  • Die Unterschrift des Beglaubigenden
  • Den Abdruck des Dienstsiegels. Bitte hierbei beachten:  Das Siegel enthält in der Regel ein Emblem. Ein einfacher Schriftstempel genügt nicht.

Wichtig: Es werden keine Kopien von amtlich beglaubigten Kopien akzeptiert; d.h. eine beglaubigte Kopie muss grundsätzlich das Originalsiegel der Beglaubigung tragen.

 

Personalausweis

Wir benötigen einen Nachweis Ihrer Identität. Reichen Sie uns deshalb eine Kopie Ihres Personalausweises/Reisepasses ein. Achten Sie auf die Gültigkeit. Sollte der Ausweis abgelaufen sein, reichen Sie uns den Nachweis trotzdem ein, und beantragen Sie umgehend ein neues Identitätsdokument bei Ihrer Stadt-/Gemeindeverwaltung.

 

Semesterbeitrag/ Semestergebühren

Durch die Überweisungsquittung ist zu belegen, dass die Zahlung des Semesterbeitrags erfolgt ist. Die Bankverbindung der Hochschule Ruhr West finden Sie auf der letzten Seite der Annahmeerklärung. Bitte beachten Sie den Verwendungszweck, um eine schnelle Zuordnung Ihrer Zahlung zu gewährleisten. Der Verwendungszweck ist immer Ihre Bewerbernummer, es sei denn, Sie studieren bereits an der HRW. Dann ist der Verwendungszweck Ihre Matrikelnummer. Achten Sie bitte darauf, dass das Empfängerkonto (in diesem Fall die Hochschule Ruhr West mit der IBAN) auf dem einzuschickenden Überweisungsbeleg ersichtlich ist.

 

Annahmeerklärung

Die Annahmeerklärung ist auszufüllen und zu unterschreiben, vergessen Sie hierbei nicht, ein(!) Häkchen auf Seite 3 zu setzen, Ort und Datum einzutragen und Ihre Unterschrift zu leisten.

Um Sie immatrikulieren zu können, benötigen wir zwingend Ihre Einwilligung zur Nutzung, Verarbeitung und Weiterleitung Ihrer personenbezogenen Daten (Einwilligung Datenschutzerklärung)

Verpflichtungserklärung:

Die Hochschule Ruhr West ist eine weltoffene Hochschule, die sich gegen jegliche Art von Diskriminierung stellt. Dies erwarten wir auch von unseren Studierenden. Mit Ihrer Unterschrift verpflichten Sie sich zur Einhaltung der hier gelebten Werte. 

 

Vorpraktikum

Nachweis über ein Vorpraktikum in den Studiengängen Bauingenieurwesen und Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau


Bauingenieurwesen: 10 Wochen

Der Nachweis eines mindestens 5-wöchigen Baustellenpraktikums ist bereits vor Studienbeginn zu erbringen. Weitere 5 Wochen sind bis zu Beginn des 3. Fachsemesters zu absolvieren. Im Vorpraktikum müssen erste Erfahrungen mit mindestens zwei der folgenden Tätigkeiten gemacht werden:

Mauern, Schalen, Bewehren, Betonieren, Stahlbau, Holzbau

5 Wochen der insgesamt 10 Wochen Praktikum können alternativ auch in einem Planungsbüro stattfinden.

Bitte beachten:

Ein Schülerpraktikum, das im Rahmen der schulischen Ausbildung verpflichtend (anstelle des Unterrichts) stattgefunden hat, kann als Vorpraktikum nicht anerkannt werden.Hingegen können Praktika, die während der Schulferien absolviert wurden, nach Prüfung ggf. als Vorpraktikum genehmigt werden.

Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, sich Berufsausbildungen ganz oder teilweise als Vorpraktikum anrechnen zu lassen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.


Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau: 12 Wochen

Eine mindestens 12-wöchige berufspraktische Tätigkeit in einem von der IHK als Ausbildungsbetrieb anerkannten Unternehmen ist nachzuweisen. Insgesamt 8 Wochen müssen dabei vor Studienbeginn absolviert worden sein und sind zur Einschreibung nachzuweisen. Die restlichen 4 Wochen können bis zu Beginn des 3. Fachsemesters nachgewiesen werden.

 Die Ausführung von kaufmännischen Aufgaben und Prozessen ist (zwingend) zu belegen. Informationen zu den notwendigen Tätigkeiten und Arbeitsbereichen dazu finden Sie hier.

 

Duales Studium

Ausbildungsvertrag / Arbeitsvertrag ist einzureichen.

 

Exmatrikulationsbescheinigung

Sollten Sie bereits an einer anderen Hochschule in Deutschland studiert haben, fügen Sie bitte Ihren Unterlagen eine ordnungsgemäße Exmatrikulationsbescheinigung der bisherigen Hochschule bzw. eine Studienzeitbescheinigung bei. Die Bescheinigung soll folgende Angaben enthalten: Studiengang, Fachsemester, Hochschulsemester, Zeitraum der Immatrikulation, Datum der Exmatrikulation. Haben Sie zuvor im Ausland studiert, müssen Sie keine Exmatrikulationsbescheinigung einreichen.

 

Unbedenklichkeitsbescheinigung

Sofern Sie bereits an einer anderen deutschen Hochschule studiert haben, benötigen Sie zur Einschreibung an der Hochschule Ruhr West eine Unbedenklichkeitsbescheinigung. Eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ist eine Dokumentation Ihres Studienverlaufs, aus der hervorgeht, dass Ihr Prüfungsanspruch nicht erloschen ist und noch besteht. Dies bedeutet, dass Sie den zuvor belegten Studiengang nicht endgültig nicht bestanden haben (z.B. durch dreimaliges Nichtbestehen derselben Prüfung).

Die Unbedenklichkeitsbescheinigung erhalten Sie an der entsprechenden Hochschule. Sie ist in jedem Fall im Original und mit dem Stempel der Hochschule versehen, einzureichen.

 

Zweithörerschaftsnachweis

Es ist eine aktuelle Immatrikulationsbescheinigung der Hochschule der Ersthörerschaft einzureichen. Bitte beachten Sie die Informationen bezüglich der großen Zweithörerschaft.

Beglaubigte Kopie(n)

Für die Einschreibung benötigen wir eine amtlich beglaubigte Kopie Ihres Zeugnisses der Hochschulzugangsberechtigung:

Amtlich beglaubigen darf jede öffentliche Stelle im Inland und Ausland, die ein Dienstsiegel führt. Das sind bspw. Behörden, Gemeindeverwaltungen, Notare, Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts (wie Sparkassen und Kirchen) oder Diplomatische Vertretungen (bspw. Botschaften).

Nicht anerkannt werden Beglaubigungen von folgenden Stellen (selbst wenn diese ein Siegel führen):

Rechtsanwälte, Vereine, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Dolmetscher

Die amtliche Beglaubigung muss mindestens enthalten:

  • Einen Vermerk, der bescheinigt, dass Kopie/Abschrift und Original miteinander übereinstimmen (Beglaubigungsvermerk)
  • Die Unterschrift des Beglaubigenden
  • Den Abdruck des Dienstsiegels. Bitte hierbei beachten:  Das Siegel enthält in der Regel ein Emblem. Ein einfacher Schriftstempel genügt nicht.

Wichtig: Es werden keine Kopien von amtlich beglaubigten Kopien akzeptiert; d.h. eine beglaubigte Kopie muss grundsätzlich das Originalsiegel der Beglaubigung tragen.

Unbedenklichkeitsbescheinigung

Sofern Sie bereits an einer anderen deutschen Hochschule studiert haben, benötigen Sie zur Einschreibung an der Hochschule Ruhr West eine Unbedenklichkeitsbescheinigung. Eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ist eine Dokumentation Ihres Studienverlaufs, aus der hervorgeht, dass Ihr Prüfungsanspruch noch besteht. Dies bedeutet, dass Sie einen zuvor belegten Studiengang nicht endgültig nicht bestanden haben dürfen (z.B. durch dreimaliges Nichtbestehen derselben Prüfung).

Die Unbedenklichkeitsbescheinigung erhalten Sie an der entsprechenden Hochschule. Sie ist in jedem Fall im Original und mit dem Stempel der Hochschule versehen, einzureichen.

Unterlagenabholung

Sobald wir Sie einschreiben, werden Sie per Mail darüber informiert, dass Ihnen ein Termin für die Unterlagenabholung durch unser Service Management mitgeteilt wird. Bei der Unterlagenabholung erhalten Sie Ihren Studierendenausweis, Ihr VRR-Ticket und Ihre Zugangsdaten für das HRW-Portal. Ein Passfoto für Ihren Studierendenausweis wird vor Ort gemacht. Sie müssen also kein eigenes Foto mitbringen. Das NRW-Ticket erhalten Sie im Anschluss auf dem Postweg.

Nachrückverfahren

In einigen Studiengängen können wir nur ein begrenztes Kontingent an Studienplätzen anbieten. Mithilfe von Zulassungsverfahren erfolgt die Auswahl der Bewerber*innen i.d.R. nach Durchschnittsnote und Wartezeit. Sollten zugelassene Bewerber*innen ihren Studienplatz nicht antreten, rücken folgende Bewerber*innen nach. Dieser Vorgang wird solange durchgeführt, bis sämtliche verfügbaren Studienplätze vergeben sind. Es ist also möglich, dass Sie nachträglich ein Zulassungsangebot erhalten, nachdem das Vergabeverfahren bereits abgeschlossen wurde.

Rückstellung

Bewerber*innen, die aufgrund eines zu leistenden Dienstes ihre Zulassung erst zu einem späteren Zeitpunkt wahrnehmen wollen, können eine Rückstellung im Sinne des Serviceverfahrens beantragen. Hierbei muss es sich um Dienste gem. Artikel 12 a GG, um Entwicklungsdienste nach dem Entwicklungshelfergesetz, um Jugendfreiwilligendienste im Sinne des Gesetzes zur Förderung von Freiwilligendiensten handeln. Weitere Gründe für die Rückstellung können die Betreuung eines Kindes unter 18 Jahren bzw. einer pflegebedürftigen Person aus dem Kreis der sonstigen Angehörigen sein. Mit dem von der Hochschule verschickten Rückstellungsbescheid können sich Bewerber*innen innerhalb der nächsten zwei Vergabeverfahren, die nach dem Dienstende stattfinden, direkt an die Hochschule wenden und im Rahmen eines Verfahrens die zurückgestellte Zulassung bzw. die zurückgestellten Zulassungsangebote geltend machen.

Versicherungsbescheinigung der Krankenkasse

Bescheinigung der Krankenkasse

Zur Annahme des Studienplatzes ist ein Nachweis der Krankenversicherung erforderlich:

Setzen Sie sich hierfür mit Ihrer Krankenkasse in Verbindung, um eine Versicherungsbescheinigung zu erhalten. Hierbei reicht es nicht, nur die Versichertenkarte bzw. eine Kopie davon vorzulegen.

Die gesetzlichen Krankenkassen stellen Studienbewerbern/-innen eine Bescheinigung aus, aus der hervorgeht,

  • ob Sie bei der Krankenkasse als selbständiges Mitglied versichert bzw. familienversichert sind (Diese Bescheinigung muss Angaben über die Betriebsnummer Ihrer Krankenkasse und Ihre Versichertennummer enthalten)
  • ob Sie von der gesetzlichen Versicherungspflicht (bspw. wegen der Mitgliedschaft bei einer privaten Krankenversicherung) befreit wurden
  • Sollten Sie das 30. Lebensjahr vollendet haben, ist ein Nachweis nicht mehr erforderlich.

Allgemeine Informationen

Semesterbeitrag: Erlass, Erstattung und Bezahlung

Als Voraussetzung für die Immatrikulation ist die Zahlung des vollständigen Semesterbeitrags nachzuweisen.

Der Semesterbeitrag wird zusammengesetzt aus dem Beitrag für das VRR-Ticket, das NRW-Ticket, dem Beitrag für das Studierendenwerk und dem Beitrag für den allgemeinen Studierendenausschuss (Asta). Er wird im Rahmen der Immatrikulation bzw. Rückmeldung von der Hochschule Ruhr West für das Studierendenwerk Essen und die Verkehrsbetriebe Rhein Ruhr erhoben und anschließend direkt weitergeleitet. Somit ist die Hochschule Ruhr West an die Rückerstattungsregelungen des Studierendenwerks gebunden.

Sind Sie immatrikuliert, möchten aber den Studienplatz zurückgeben, so ist eine Rückerstattung von bereits entrichteten Beiträgen für das betreffende Semester nur dann möglich, wenn sowohl der Antrag auf Exmatrikulation als auch der Antrag auf Semesterbeitragsrückerstattung vor Semesterbeginn (01.03. bzw. 01.09.) eingegangen ist. Die Hochschule Ruhr West räumt Ihnen darüber hinaus weitere Fristen ein, die Sie hier in kürze einem Schaubild entnehmen können werden.

Endgültig nicht bestandenes Vorstudium

Hat der/die Bewerber*in in dem gewählten Studiengang an einer Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes eine nach der Prüfungsordnung erforderliche Prüfung endgültig nicht bestanden, so ist die Einschreibung an der Hochschule Ruhr West für diesen Studiengang nicht möglich. Gleiches gilt entsprechend für verwandte oder vergleichbare Studiengänge, soweit dies in der Prüfungsordnung so bestimmt ist.  Die Zulassungsprüfung obliegt dem Studien- und Prüfungsamt und erfolgt nach Eingang der Bewerbung im Bewerbungsportal. Bitte laden Sie in Ihrer Bewerbung sämtliche erforderlichen Nachweise  (wie den Studienverlaufsplan des endgültig nicht bestandenen Studiengangs sowie Ihre aktuelle Leistungsübersicht) hoch. Sollten wir Sie wegen der endgültig nicht bestandenen Leistung nicht für den gewünschten Studiengang zulassen können, wird Ihnen ein entsprechender Ablehnungsbescheid auf dem Postweg zugestellt.

Zweithörerschaft

Zweithörerschaft

Sie studieren bereits als Ersthörer an einer deutschen Hochschule, sind dort nicht beurlaubt und möchten nun parallel dazu ein weiteres Studium an der Hochschule Ruhr West aufnehmen oder einzelne Module belegen.

 

Kleine Zweithörerschaft

Eine sogenannte kleine Zweithörerschaft ist prinzipiell in allen Studiengängen möglich. Interessierte Bewerber müssen innerhalb der hierfür festgelegten Bewerbungsfristen einen Antrag stellen. Dieser enthält persönliche Angaben und eine Auflistung der konkret gewünschten Lehrveranstaltungen. Die Entscheidung, ob eine Zulassung möglich ist, fällt nach Ende der Modulbelegungsfrist (i.d.R. zwei Wochen nach Vorlesungsbeginn) und richtet sich nach den vorhandenen Kapazitäten. Für die Einschreibung benötigt wird dann lediglich die aktuelle Immatrikulationsbescheinigung der Ersthochschule und ein gültiges Ausweisdokument. Nach erfolgter Einschreibung besteht die Möglichkeit, studienbegleitende Prüfungen abzulegen. Der Antrag auf Kleine Zweithörerschaft muss für jedes Semester neu gestellt werden, diesen finden Sie hier.

Der Beitrag für Kleine Zweithörerschaft beträgt 250,00 €.

 

Große Zweithörerschaft

Sofern Sie parallel einen zweiten Studienabschluss anstreben, bewerben Sie sich auf demselben Wege wie Bewerber auf einen Platz als Ersthörer. Bitte beachten Sie hierbei, dass Sie nur an einer Hochschule in einem zulassungsbeschränkten Studiengang eingeschrieben sein dürfen. Eine Einschreibung in zwei zulassungsbeschränkte Studiengänge ist entsprechend §48 HG NRW nicht möglich.

Bei einer evtl. Einschreibung benötigen wir folgende Unterlagen:

  • eine amtlich beglaubigte Kopie Ihres Zeugnisses der Hochschulzugangsberechtigung
  • eine Kopie Ihres Personalausweises / Ihres Reisepasses (bitte achten Sie auf die Gültigkeit des Dokuments)
  • einen Nachweis über die Zahlung des Semesterbeitrages (hierbei muss das Empfängerkonto ersichtlich sein)
  • eine Mitgliedsbescheinigung Ihrer Krankenkasse (inkl. Versicherten-, und Betriebsnummer)
  • die aktuelle Immatrikulationsbescheinigung der Hochschule der Ersthörerschaft. Die Bescheinigung muss dabei das aktuelle Semester (für welches Sie sich auch an der HRW bewerben) ausweisen
  • eine Unbedenklichkeitsbescheinigung Ihrer derzeitigen Hochschule

Zweitstudium

Zulassungsbeschränkte Studiengänge sind primär Bewerber*innen vorbehalten, die noch keinen deutschen Studienabschluss haben. Somit ergibt sich eine nur sehr geringe Anzahl an Studienplätzen für Zweitstudienbewerber*innen. Als Zweitstudienbewerber*in gelten Sie, wenn Sie bereits ein Studium erfolgreich abgeschlossen haben und sich an der Hochschule Ruhr West für ein weiteres Studium des gleichen Abschlussniveaus bewerben. Sie sind kein*e Zweitstudienbewerber*in, wenn Sie einen Bachelorabschluss erlangt haben und sich für ein Masterstudium bewerben möchten. Aufgrund der geringen Kapazität werden diese Studienplätze nach einem Punktwert vergeben. Er wird aus der Abschlussnote des Erststudiums und aus den von Ihnen aufgeführten Gründen für das Zweitstudium berechnet und eventuell nach einer Familienphase um einen Bonus wegen beruflichen Neu- oder Wiedereinstiegs ergänzt. Weiterführende Informationen zum Vergabeverfahren finden Sie unter https://zv.hochschulstart.de/index.php?id=43