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Never Stop Growing Slogan
Seite: https://www.hochschule-ruhr-west.de//wintersemester-2022-immatrikulation/
Datum: 29.09.2022, 10:19Uhr

Studienstart zum Wintersemester 2022/23

Feierliche Immatrikulation in der Mülheimer Stadthalle

Bottrop / Mülheim an der Ruhr, 19. September 2022: Das Hochschulleben startet nach zwei Jahren wieder mit einer traditionellen Immatrikulationsfeier: An der Hochschule Ruhr West (HRW) in Bottrop und Mülheim an der Ruhr werden in der Mülheimer Stadthalle die neuen Studierenden feierlich immatrikuliert.

Zum aktuellen Wintersemester 2022/23 beginnen etwa 900 Erstsemester ihr Studium an der Hochschule, darunter fast 800 Bachelor- und etwa 100 Masterstudierende. Insgesamt sind damit aktuell rund 6.500 Studierende an der HRW eingeschrieben. Zu den beliebteren Studiengängen gehören wie in den Vorjahren beispielsweise Bauingenieurwesen und E-Commerce. Ebenfalls stark nachgefragt waren BWL-Studiengänge, Angewandte Informatik und auch Maschinenbau.

HRW Präsidentin Prof. Dr. Susanne Staude freut sich darauf, die Studierenden mit den Kolleg:innen durch ihr Studium zu begleiten: „Sie sind die Gestalter:innen unserer Welt von morgen. Mit neuem Fachwissen, mit Kreativität und mit Mut können sie Probleme wie die Energie- und Klimakrise angehen. Sie werden Vieles bewusst lernen, aber Einiges so „nebenbei“ und sich damit persönlich weiterentwickeln und wachsen. So wie es der HRW Claim ‚Never Stop Growing‘ verspricht, bieten wir unseren Studierenden den Raum und die umfassende Unterstützung, ihre bzw. seine Potenziale zu erschließen. Es ist aber auch die Aufforderung an die Studierenden, mit Ambitionen und Leidenschaft zu studieren.“

Ausländische Studierende

Insgesamt sieben internationale Studierende begrüßte HRW Präsidentin Staude an der HRW. Sie kommen aus den Partnerhochschulen in Spanien (Universidad del País Vasco und der Universidad de Burgos), Brasilien (Universidade de Sao Paulo in Ribeirao Preto), Italien (Politecnico di Bari) und Südkorea (Kookmin University).

Grußworte der Bürgermeister

Der Mülheimer Oberbürgermeister Marc Buchholz gratulierte den Neuimmatrikulierten zum Studienplatz an „unserer dynamischen und zukunftsorientierten Hochschule“ und begrüßte auch im Namen der Mülheimer Bürger:innen „in der schönen Stadt am Fluss“. Buchholz verwies auf die hervorragende Jobperspektiven nach dem Studium, in Zeiten des Fachkräftemangels, auf die starke Vernetzung der HRW mit der regionalen Wirtschaft und auf die innovative Gründerszene mit vielen HRW Startups. Er wünschte für das Studium alles Gute, engagierte, motivierte und vor allem motivierende Lehrkräfte - und natürlich viel Erfolg und Spaß am Studieren.

Auch die Stadt Bottrop sendete Grüße und betonte, wie wichtig die Hochschule mit ihren Studierenden und Absolvent:innen für die Region ist. Die Emscher-Lippe-Region mit der Stadt Bottrop versteht sich seit Jahren als Modellregion und Innovationsmotor für die energetische und stoffliche Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch. Für die zirkuläre Transformation im Norden des Ruhrgebiets braucht es gut ausgebildete Fachkräfte und die beginnen ihr Studium an der HRW.

DAAD-Preis

Der DAAD-Preis für den bzw. die beste(n) ausländische(n) Studierende(n), der zum 2. Mal vergeben wurde, ging an Firas Sheikh Mohamad. Er stammt aus Damaskus, Syrien, und kam im August 2015 als Flüchtling nach Deutschland. Seit 2021 studiert Sheikh Mohamad Bauingenieurwesen (im Masterprogramm) an der HRW. Er ist Bauingenieur aus Leidenschaft. Bereits in Syrien studierte er Bauingenieurwesen und war erfolgreich als Bauleiter u.a. in Syrien und im Libanon tätig. In Deutschland musste er noch einmal von vorn anfangen; ließ sich jedoch nicht abschrecken! Seine herausragenden Studienleistungen und außerordentlich guten Deutschkenntnisse qualifizieren ihn laut Jury für den DAAD-Preis. Außerdem engagiert er sich gesellschaftlich und interkulturell in bemerkenswerter Weise: Er arbeitete als Übersetzer für Geflüchtete beim Jobcenter und der Ausländerbehörde, ist ehrenamtlicher Künstler und entwickelte eine Non-Profit-Idee für Flüchtlinge an Hochschulen. Mit drei Kommilitonnen wurde eine Übersetzungs-App von ingenieurwissenschaftlichen Fachbegriffen - „DICTIOneering“ entwickelt. In einem Fernseh-Wettbewerb wurde die Idee des Teams als eine der Besten prämiert.

Der DAAD-Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. Der DAAD vergibt diesen Preis aus Mitteln des Auswärtigen Amts an Bildungsausländer, die sich durch besonders gute Studienleistungen und gleichzeitig besonderem gesellschaftlichen Engagement auszeichnen. Der Preis verdeutlicht, welch positiven Beitrag ausländische Studierende an den Hochschulen und in der deutschen Gesellschaft leisten.

Elevator-Pitch, Science Slam und Netzwerk-Party im Stadthallengarten

Im Elevator-Pitch (90 Sekunden) stellten sich Kolleg:innen mit ihren Angeboten für die Studierenden vor. Dabei gaben sie den Erstsemestern einige Tipps fürs Studium mit auf den Weg: „Bleibt entspannt, seid selbständig, hinterfragt und engagiert euch, stürzt euch ins ‚Abenteuer Studium‘!“ Und nutzt die Angebote der Mentor:innen, des E-Learnings, der Bibliothek und habt Spaß auf den Partys vom AStA und den Fachschaften.

Wissenschaftlich gestaltet wurde die Feier von Science Slamerin Juliane Nagel. Ihr Thema: „Replay im Schlaf“. Können wir uns neue Informationen nur einprägen, wenn wir „mal drüber schlafen“? Juliane Nagel ist tätig als Wissenschaftlerin im Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (Forschungsinstitut der Uniklinik Mannheim). Für ihre Science Slams hat Nagel schon Preise erhalten.

Nach der feierlichen Immatrikulation trafen sich die Studierenden im Stadthallengarten und lernten sich bei Spielen, Grillen und Getränken kennen. Der Anfang für ein erfolgreiches Studium ist gemacht.

Ausblick auf das Wintersemester 2022/23

Das Ziel der Bundesregierung für den Winter: 20 Prozent weniger Energieverbrauch. Deshalb wurden Sparmaßnahmen verabschiedet, denen sich die HRW verantwortungsbewusst anschließt. Das heißt, dass öffentliche Gebäude bis 19 Grad erwärmt und Flure beispielsweise nicht beheizt werden. Die Gebäude der Hochschule Ruhr West (eröffnet 2014 und 2016) sind modern und nachhaltig ausgestattet; die Heizungen sind an Fernwärmesysteme gekoppelt. Die Fernwärme des Bottroper Campus beispielsweise kommt aus einem Essener Müllheizkraftwerk. 

Das Präsidium sendet für Studierende und Beschäftigte das wichtige Signal: Die Gebäude der HRW bleiben geöffnet; es wird – abhängig von weiteren Beschlüssen und Entwicklungen – ein Wintersemester vor Ort und in Präsenz. 

 


Beatrice Liebeheim-Wotruba

Referat Hochschulmarketing & Kommunikation
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