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Seite: https://www.hochschule-ruhr-west.de//studium/studienangebot/lernzentrum-upgrade/weitere-projekte/projekt-im-ersten-semester/
Datum: 16.11.2018, 01:15Uhr

Intermodulares Projekt im ersten Fachsemester

Der Hintergrund

Übergänge in der Bildungskette derart zu gestalten, dass Anschlüsse nachhaltig gelingen und Bildungsbiographien erfolgreich fortgeführt werden können, ist eine komplexe Herausforderung für die beteiligten Akteure an Hochschulen. Wenn es den Hochschulen gelingt, durch geeignete Maßnahmen und Strukturen die Hürden der Übergangsphase zu senken, kann auf diese Weise ein nachhaltiger Beitrag zum Gesamtziel erfolgreicher Bildungsbiographien geleistet werden.

In dem Übergang von der Schule zur Hochschule wird von den Studierenden eine persönliche Weiterentwicklung bezüglich der selbständigeren Arbeitshaltung, eine höhere Wissenschaftlichkeit der Arbeits- und Denkweise und eine Integration in das anfangs oftmals unvertraute akademische Umfeld verlangt. Der erfolgreiche Umgang mit diesen neuen Anforderungen spielt eine wichtige Rolle für Studienerfolg und -zufriedenheit der Studierenden.

Die Arbeit an Projekten gilt als eine Methode, die Studierenden auf die spätere Arbeitswelt vorzubereiten, indem sie in einem Team an einer komplexen Aufgabenstellung arbeiten. Gerade zu Studienbeginn soll durch die Arbeit in Projekten die Identifikation mit dem Fach erhöht und die Studienmotivation gesteigert werden.

 

Das Vorhaben

Im Rahmen des vorliegenden Vorhabens wird für einen Ingenieursstudiengang eine Lerneinheit für das erste Fachsemester konzipiert, durchgeführt und evaluiert werden.

Die Lerneinheit soll fachlich die Grundlagen des Studienfachs, die im ersten Semester gelehrt werden, miteinander verknüpfen. Dazu gehören neben Ingenieurmathematik und Physik (bzw. Naturwissenschaften) auch mindestens eine Grundlagendisziplin des betrachteten Studienfachs, also z.B. Mechanik für den Studiengang Maschinenbau. Diese Intermodularität stellt einen zentralen Aspekt dar, da durch eine Vernetzung der Inhalte von Grundlagenmodulen die Relevanz dieser Module für das gewählte Studienfach bzw. den angestrebten Studienabschluss aufgezeigt werden kann. So erhalten die Studierenden einen ersten Einblick in die Denk- und Herangehensweisen des gewählten Fachs.

Neben der fachlichen Bedeutung, soll die Lerneinheit im Rahmen des Konzeptes einer koordinierten Studieneingangsphase eine überfachliche Rolle einnehmen und den Studierenden entsprechende Einsichten und Kompetenzen vermitteln. Dazu gehören:

  • Übernahme von Eigenverantwortung für den eigenen Studienerfolg
  • Entwicklung relevanter, überfachlicher Kompetenzen (z.B. Teamarbeit, Zeitmanagement)
  • Förderung von Studienmotivation durch den Praxisbezug, die Identifikation mit dem Studienfach und die soziale Integration
  • Einblick in die Denkweise und das Methodenspektrum des wissenschaftlichen Arbeitens

Startbeginn für das Vorhaben ist Anfang 2019.

 

Ansprechpartner: Prof. Dr. François Deuber, Prof. Dr. Alexandra Dorschu