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Seite: https://www.hochschule-ruhr-west.de//studium/studienangebot/bachelor/wirtschaftsingenieurwesen-energiesysteme/exkursionen/exkurs-pumpspeicherkraftwerk-herdecke/
Datum: 24.08.2019, 01:23Uhr

Wasser marsch im Pumpspeicherkraftwerk Herdecke

Von Beginn an unternahmen Prof. Dr. Marcus Rehm als Leiter des Instituts Energiesysteme und Energiewirtschaft, die  wissenschaftlichen Mitarbeiter des Instituts (Annette Wolf und Marcus Dißelhoff) mit den Studierenden der HRW Exkursionen. Die Exkursionen werden aus mehreren Gründen angeboten und von den Studenten angenommen: einerseits trifft Theorie Praxis, andererseits lernen die Studierenden interessante und potenzielle Arbeitgeber kennen. 

Am 5. April 2011 besuchten 20 HRW Studierende des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen-Energiesysteme (2. Fachsemester) das Pumpspeicherkraftwerk Herdecke. Das Pumpspeicherkraftwerk besuchten die Studierenden unter dem Aspekt der Energiespeicherung; zuvor war es Thema der Vorlesung.

Betreiber des Pumpspeicherkraftwerks Herdecke ist die RWE Power AG. Als führender deutscher Stromerzeuger setzt RWE Power auf einen breiten Energiemix und kann auf eine eigene Rohstoffbasis zurückgreifen. Der breite Energiemix versetzt das Unternehmen in die Lage, flexibel und erfolgreich zu agieren und die Ziele Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit im verschärften Konkurrenzumfeld nachhaltig zu managen. Schon seit 1906 nutzt RWE die Wasserkraft und hat maßgeblich an deren Ausbau mitgewirkt. RWE Power betreibt für ihre Schwestergesellschaft RWE Innogy 44 Laufwasserkraftwerke mit einer Leistung von rund 280 Megawatt.

Mit dem Pumpspeicherkraftwerk Herdecke kann Strom gespeichert und dann abgeben werden, wenn die Nachfrage es kurzfristig erfordert. Das Pumpspeicherkraftwerk arbeitet wie eine Batterie für das Stromnetz: In Zeiten mit niedrigem Strombedarf und hoher regenerativer Einspeisung wird Wasser aus dem Hengsteysee in das höhergelegene Speicherbecken gepumpt. Bei Bedarf, zum Beispiel bei starker Stromnachfrage und geringer stark schwankender regenerativer Einspeisung, kann das Wasser dann durch eine Rohrleitung, die das Speicherbecken mit dem Hensteysse verbindet, wieder herabgelassen werden. In der Rohrleitung ist eine Pumpturbine installiert, die den benötigten Strom erzeugt. Dabei steht die gesamte Leistung des Kraftwerks innerhalb von zwei Minuten zur Verfügung.

Weitere rund 2.400 Megawatt stehen uns in Wasserkraftwerken (vor allem in Pumpspeicherkraftwerken) von Beteiligungsunternehmen und RWE Innogy zur Verfügung.

Für den interessanten Vortrag und die Einblicke ins Unternehmen danken Prof. Marcus Rehm sowie die Studierenden.

Der Vormittag: Nach der Begrüßung und Einführung im Glaspavillon (Prosper II) durften die Studenten die Tagesanlagen besichtigen.

Nachmittags nahmen die Studenten an einer Grubenfahrt teil und wurden unter Tage bis zu einem Kohlenhobel geführt.