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Seite: https://www.hochschule-ruhr-west.de//studium/studienangebot/bachelor/mechatronik/julius-mueller-mechatronik-2020/
Datum: 12.04.2021, 03:52Uhr

Studierende über ihren Studiengang ...

Julius Müller studiert Mechatronik und erklärt, was ihn daran so begeistert

 

Ganz kurz: Was ist eigentlich Mechatronik?

Mechatronik ist die Kombination aus Mechanik, Elektrotechnik und Informatik. Also alles, was man braucht, um coole Dinge zu erschaffen. Und Mechatronik ist überall dort zu finden, wo Technik eingesetzt wird. Heute gibt es kaum ein Gerät, das nicht mechanische, elektrotechnische und informatische Komponenten hat. Die Waschmaschine wird durch einen kleinen Computer gesteuert, im Smartphone kommen winzig kleine mechanische Sensoren zum Einsatz und Autos sind mittlerweile rollende Computer.

Was reizte Sie daran, Mechatronik an der HRW zu studieren?

Ich hatte gehört, dass das Studium an Fachhochschulen eher praktisch orientiert ist. Als Ingenieur ist das schließlich genau das, was man braucht. Die HRW machte einen jungen, frischen Eindruck. Und ich wurde nicht enttäuscht, an praktischer Arbeit im Labor fehlt es in meinem Studium nicht. Ich verbringe wöchentlich Zeit in verschiedenen Laboren. Dazu kommen zum Beispiel Projektarbeiten oder die Möglichkeit im Formula Student-Team an einem tollen Rennwagen mitzuarbeiten. Außerdem sind die Gruppengrößen an der HRW, vor allem in den höheren Semestern, sehr klein. Das ermöglicht mehr persönliche Interaktion.

Was sollten Studieninteressierte mitbringen?

Man sollte schon ein großes Interesse an Technik haben. Wenn das Interesse da ist, dann lässt sich die Mathematik, die dafür notwendig ist, auch irgendwie lösen. Wenn man in seiner Freizeit gerne bastelt, ergänzen sich einige Dinge ganz gut. Hier und da habe ich sogar das Gefühl, mein Hobby zu studieren. Dennoch gibt es natürlich, wie überall, auch Fächer, durch die man sich durchbeißen muss.

Welche coolen Sachen machen Sie im Praktikum?

Von Programmieren über Löten bis zur automatischen Steuerung von Wassertanks ist eigentlich alles dabei. Das Coolste war bisher eine Projektarbeit, in der wir in einer Gruppe aus fünf Studierenden ein Semester Zeit hatten, eine Maschine zu konstruieren und zu bauen, die Nüsse sortieren kann. In einem anderen Fach mussten wir zu zweit eine animierte Brückensimulation von Grund auf programmieren. In meiner Bachelorarbeit werde ich voraussichtlich im Formula Student Team einen Fahrsimulator bauen, der durch Bewegung Kräfte auf den Fahrer simuliert.

Wissen Sie schon, was Sie nach dem Bachelorstudium machen werden?

Wahrscheinlich ein Masterstudium. In welcher Branche ich danach arbeiten werde, weiß ich noch nicht. Aber das Gebiet der Mechatronik ist ja zum Glück fast unendlich groß.