Sprungnavigation

  1. Zur Volltextsuche springen
  2. Zum Inhalt springen
  3. Zur Hauptnavigation springen
  4. Zur Servicenavigation springen
Seite: https://www.hochschule-ruhr-west.de//studium/studienangebot/bachelor/bauingenieurwesen/exkursionen-und-projekte/exkursion-nach-graz/
Datum: 01.12.2021, 03:54Uhr

Exkursion nach Graz

Stimmen der Teilnehmer
Marc Schnell, Master Bauingenieurwesen - Baumanagement
Avashin Yakut, 1.Semester, Bachelor Bauingenieurwesen 

Die Exkursion nach Graz fand in der Projektwoche vom 25.11.- 29.11.2018 statt. Mit 9 Teilnehmern fuhren wir zunächst im FlixBus von Essen HBF nach Graz. Die Anfahrt empfand ich als etwas mühselig. Wir waren uns noch alle unbekannt und jeder saß erst einmal allein. Das fand ich schade, weil ich mich eigentlich auf ein Kennenlernen eingestellt hatte.

Als wir dann nach 14h Busfahrt endlich am Ziel waren, bekamen wir sogar das Zimmer vorzeitig und konnten erst einmal schlafen. Wir waren jeweils mit 3 Kommiliton*innen auf einem sehr schönen Zimmer. Die Ausstattung ist für ein Hostel überdurchschnittlich gut gewesen.

Am Nachmittag des ersten Tages sind wir dann mit der U-Bahn, die nahgelegen am Hostel abfuhr, zum Stadion Liebenau gefahren. Dort hat uns Moritz Schulze (schreibt derzeit seine Bachelorarbeit als HRW Student in Graz) empfangen und wir sind gemeinsam zur Besichtigung des Wasserkraftwerks an der Mur aufgebrochen. Wir haben dort interessante Einblicke in verschiedene Disziplinen des Wasserbaus erlangt. Durch einen Vortrag der örtlichen Bauleitung haben wir etwas über die rechtlichen Unterschiede zu Deutschland erfahren. Besonders schön fanden wir die anschließende Begehung der Baustelle. Hier konnten wir auch einen Abwassermischkanal der unterirdisch verlegt worden ist besichtigen. 

Abschließend ging es an diesem Tag zum gemeinsamen Abendessen ins Glöckl-Bräu. Dies war eine gute Möglichkeit mit den anderen Teilnehmern und Professoren ins Gespräch zu kommen. Hier hat uns besonders das abschließende Bier im Irish-Pub gefallen. 

Am Dienstag den 27.11.2018 waren wir zusammen in einer Statikvorlesung der TU-Graz. Uns fiel auf, dass in Österreich das Studium sehr ähnlich zu unserem Studium aufgebaut ist. Auch der Hörsaal sah ein wenig aus, wie der uns bekannte in der Hochschule Ruhr West. Nur an den Österreicher Dialekt wir uns gewöhnen.

Für alle Studierenden, die an einem Auslandssemester interessiert sind, war dies eine sehr informative Veranstaltung. Vor allem, weil wir noch von den Studierenden der HRW Robin Allenstein und Farah Prause (absolvieren derzeit ein ERASMUS+ Auslandssemester in Graz) eine Rundführung durch die TU-Graz bekommen haben. Anschließend bekamen wir noch interessante Eindrücke im Wasserbaulabor.

Am Nachmittag sind wir gemeinsam mit Moritz Schulze zu einer Immobilienbaustelle gefahren. Mitten in Graz entsteht durch die Firma Porr dort ein Wohnungsquartier mit integrierter Nahversorgung. Ein großer Baukomplex bestehend aus sechs Einzelgebäuden und einer Tiefgarage. Am Interessantesten war der Rundgang durch eine Wohnung, die kurz vor den Bodenbelagsarbeiten stand und die Tiefbauarbeiten neben der Tiefgarage. Abschließend hat uns der Bauleiter der Fa. Porr auf ein „Feierabendbier“ im Baucontainer eingeladen. Danach waren wir gemeinsam auf den Weihnachtsmarkt.

Am Tag vor der Abreise waren wir an der FH Johanneum, der örtlichen Fachhochschule. Diese Veranstaltung fanden wir auch sehr interessant. Ich konnte mit anderen Studenten dort in Kontakt kommen und Ihnen ein paar Fragen bezüglich ihres Studiums stellen. Anschließend haben wir durch Moritz Schulze, Robin Allenstein und Farah Prause eine Stadtrundführung durch Graz erhalten. Vor allem die Altstadt und der Schlossberg mit seiner altertümlichen Architektur war sehr beeindruckend. In einem Gebäude gab es eine von Steinmetzen erstellte Steintreppe die uns sehr faszinierte. 

Am Abend waren wir im Area 5, einem bekannten Bausatzlokal essen. Am Donnerstag den 28.11.2018 sind wir dann mit der ÖBB und dem ICE zurückgefahren. Die Zugfahrt fand ich wesentlich angenehmer als die Busfahrt. 

„Alles in allem war es für mich eine sehr gelungene und interessante Exkursion. Ich habe zum einen den persönlichen Kontakt zu meinen Professoren bekommen und zum anderen interessante Eindrücke von dem Studentenleben in und rund um Graz. Die Exkursion hat mir sehr geholfen mir ein Bild von einem möglichen Auslandssemester in Österreich zu machen. Das Land, die Leute und die Kultur sind uns auf dem ersten Blick sehr ähnlich. Aber die kleinen Details machen den Unterschied.“ – Avashin Yakut 

„Für mich als ehem. Vorsitzender der Fachschaft 3 und meiner Arbeit in den Hochschulgremien war es besonders interessant die kleinen Unterschiede im Leben der Studenten zu sehen. Anstelle der Gremienorganisation gab es dort Zeichensäle. Dieses Konzept ist völlig unterschiedlich und war mir neu.“ – Marc Schnell