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Seite: https://www.hochschule-ruhr-west.de//studium-lehre/bewerbung-und-einschreibung/zulassungsbedingungen/
Datum: 05.12.2021, 00:25Uhr

Zulassungsbedingungen

Die nachfolgenden Hinweise helfen Ihnen, sich für einen Studienplatz an der Hochschule Ruhr West zu bewerben.

Zulassungsvoraussetzungen allgemein

Sie müssen über eine der folgenden Hochschulzugangsberechtigungen verfügen:

  • Allgemeine Hochschulreife oder
  • Fachgebundene Hochschulreife oder
  • Fachhochschulreife oder
  • Ein als gleichwertig anerkannter Abschluss im Rahmen der beruflichen Qualifizierung

Studienplatzvergabe bei zulassungsbeschränkten Studienfächern

Sie müssen über eine der oben genannten Hochschulzugangsberechtigungen verfügen. Außerdem zu berücksichtigen sind die folgenden Regeln für die Vergabe von örtlich zulassungsbeschränkten Studienfächern (Studiengänge mit örtlichem NC)

Die HRW vergibt Studienplätze in zulassungsbeschränkten Studiengängen wie folgt:

Für deutsche Bewerberinnen und Bewerber und diejenigen, die eine deutsche Hochschulzugangsberechtigung erworben haben, erfolgt die Studienplatzvergabe in zwei Quoten:

Nach Abzug bestimmter Quoten wie für Härtefälle, Minderjährige, Spitzensportler:innen, Zweitstudium und Nicht-EU-Bewerber:innen werden

  • 20 % der Studienplätze nach Abiturbestenquote (ABQ)
  • 80 % der Studienplätze im hochschuleigenen Auswahlverfahren (AdH) vergeben.

Abiturbestenquote (20 % der Studienplätze)
Hier erfolgt die Auswahl nach der Note der Hochschulzugangsberechtigung (HZB), also üblicherweise des Abiturs, der Fachhochschulreife / des schulischen Teils der Fachhochschulreife. Haben mehrere Bewerber:innen die gleiche Note, erfolgt die Auswahl dann durch eine durch das System vergebene Loszahl.

Studienplatzvergabe in der Quote der hochschuleigenen Auswahl (80 % der Studienplätze)
80 % der Studienplätze werden in der Quote der hochschuleigenen Auswahl (AdH) vergeben.

Ein Kriterium in der Quote ist die Wartezeit. Die Vergabe erfolgt schulnotenunabhängig nach der längsten Wartezeit (jedoch maximal sieben Wartesemester).

Als ein weiteres Kriterium werden eine abgeschlossene Berufsausbildung und Berufstätigkeit mit Studienbezug in einem anerkannten Ausbildungsberuf berücksichtigt. Hier werden folgende Notenverbesserungen umgesetzt, wenn der fachliche Studienbezug vorliegt:

  • eine Ausbildung: Verbesserung der Note um 0,4
  • Aufstiegsweiterbildung (z.B. Meister:in, Techniker:in): Verbesserung der Note um 0,3
  • Berufstätigkeiten: für jedes volle Berufsjahr Verbesserung der Note um 0,1

Innerhalb der AdH-Quote werden 5 % der Studienplätze außerdem an beruflich qualifizierte Studienbewerberinnen und -bewerber, also an Bewerberinnen und Bewerber ohne (Fach-)Hochschulreife vergeben.

Vorpraktikum

Um in die Studiengänge Bauingenieurwesen, Wirtschaftsingenieurwesen-Bau und Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau eingeschreiben werden zu können, ist ein fachlich spezifisches Vorpraktikum erforderlich. Für alle anderen Studiengänge ist ein Vorpraktikum nicht notwendig aber empfehlenswert.

Vorpraktikum Bauingenieurwesen
Nachweis einer berufspraktischen Tätigkeit von mindestens zehn Wochen Dauer in einem Planungsbüro/ Bauunternehmen, davon mindestens fünf Wochen in einem Baustellenpraktikum vor Studienbeginn. Berufsausbildungen können anerkannt werden. Das Praktikum soll einen fachlichen Bezug zum Studium haben (Übersicht zum Vorpraktikum Bauingenieurwesen).

Es ist möglich, Berufsausbildungen ganz oder teilweise auf das geforderte Vorpraktikum anzurechnen. Eine Übersicht anzurechnender Ausbildungen finden Sie hier.


Vorpraktikum für Wirtschaftsingenieurwesen-Bau

Nachweis einer berufspraktischen Tätigkeit von insgesamt vier Wochen Dauer in einem Bauunternehmen, das zwingend als Baustellenpraktikum zu absolvieren und das zum Zeitpunkt der Einschreibung als vollständig abgeleistet nachzuweisen ist. Die vier Wochen des Praktikums sind in einem Bauunternehmen zwingend auf der Baustelle abzuleisten. Ausführliche Informationen zum Vorpraktikum erhalten Sie hier.


Vorpraktikum Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau

Nachweis einer berufspraktischen Tätigkeit von mindestens zwölf Wochen Dauer in einem von der IHK als Ausbildungsbetrieb anerkannten Unternehmen, davon mindestens acht Wochen vor Studienbeginn. Der Nachweis von kaufmännischen Tätigkeiten im Praktium ist verpflichtend. Berufsausbildungen können anerkannt werden. Ausführliche Informationen zum Vorpraktikum erhalten Sie hier.

Zulassungsvoraussetzungen duale Studienformate

Zulassungsvoraussetzungen dualer Studienformate (ausbildungsintegriert)

Neben den üblichen Zulassungsvoraussetzungen für Bachelor-Studiengänge müssen die Studierenden des ausbildungsintegrierenden dualen Studienformats über einen Ausbildungsvertrag eines kooperierenden Unternehmens verfügen.


Zulassungsvoraussetzungen dualer Studienformate (praxisintegriert)

Neben den üblichen Zulassungsvoraussetzungen für Bachelor-Studiengänge müssen die Studierenden des praxisintegrierenden dualen Studienformats über einen Arbeits-, Bildungs-, Studien- oder Werkstudentenvertrag dual eines kooperierenden Unternehmens verfügen.

Zulassungsvoraussetzungen höhere Fachsemester

Bei der Zulassung für ein höheres Fachsemester gelten die gleichen Zulassungsvoraussetzungen wie für die Einschreibung in das 1. Fachsemester. Für die Einstufung in ein höheres Fachsemester müssen entsprechende Prüfungsleistungen nachgewiesen werden. Bitte beachten Sie, dass Hochschulwechsler/innen bei der Einschreibung in das 3. oder noch höhere Fachsemester die 4, 10 bzw. 12 Wochen Vorpraktikum für die Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen-Bau, Bauingenieurwesen und Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau vollständig nachweisen müssen.

Masterstudiengänge

Es wird der Abschluss eines Bachelor-, Diplom-, oder Magisterstudiums mit entsprechender fachlicher Ausprägung benötigt. Ihre Unterlagen werden erst mit einer Bewerbung geprüft. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den jeweiligen Masterprüfungsordnungen.

Informationen zur Masterzulassung

Aufgrund Covid-19 sind Anpassungen hinsichtlich der Fristen möglich.

Die Bewerbungsfristen für die zulassungsbeschränkten Masterstudiengänge an der HRW enden
•    zum Sommersemester am 01.02. und
•    zum Wintersemester 2021/2022 am 01.08. des jeweiligen Jahres

Die Bewerbungsfristen für die zulassungsfreien Masterstudiengänge an der HRW enden
•    zum Sommersemester am 15.03. und
•    zum Wintersemester am 15.09. des jeweiligen Jahres

Nach Ablauf der Bewerbungsfristen wird jeweils das Zulassungsverfahren durchgeführt. Die zulassungsbeschränkten Studienplätze werden nach dem Wert der im Bewerbungsportal eingetragenen Durchschnittsnoten verteilt.

Erfolgreiche Bewerber:innen erhalten anschließend einen Zulassungsbescheid. Ab Bekanntgabe des Zulassungsbescheids haben Sie 14 Tage Zeit (= Einschreibefrist), den Studienplatz anzunehmen und den Bachelorabschluss mit der endgültigen Note nachzuweisen. Hierzu müssen Sie das Bachelorzeugnis oder eine vorläufige Bescheinigung Ihrer Hochschule vorlegen.

Liegen nach Ablauf dieser Frist nicht alle erforderlichen Unterlagen vor – hierzu gehört auch der Nachweis über den Bachelorabschluss – so wird der Studienplatz an einen anderen Bewerber/eine andere Bewerberin vergeben. In diesem Fall können Sie das Masterstudium in dem Semester nicht mehr an der HRW aufnehmen. Sie haben allerdings die Möglichkeit, sich erneut für das anschließende Semester zu bewerben.


Regelung für den Übergang vom Bachelor zum Master
Bewerber*innen, die nach ihrem noch nicht beendeten Bachelorstudium ein Masterstudium nahtlos anschließen wollen, kann eine verlängerte Frist für den Erstabschluss gewährt werden (ab Semesterbeginn bis zu sechs Monate). Die Anmeldung zur Abschlussarbeit muss zum Zeitpunkt der Einschreibung nachgewiesen werden. Zudem ist uns das (anvisierte) Datum des Kolloquiums bei der Bewerbung mitzuteilen.

Sollte nach Ablauf dieser Frist der Nachweis über die Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen nicht erbracht worden sein, erlischt die Einschreibung.

NC-Werte

Die NC-Werte werden nicht vorab von der jeweiligen Hochschule festgelegt, sondern bilden sich anhand der Zulassungskriterien (Abiturnote, Dienst, Los) des letzten zugelassenen Bewerbers im Laufe des Verfahrens. Daher sind die Ergebnisse der letzten Verfahren nicht als Voraussetzungen für eine mögliche Zulassung im jeweiligen Studienfach anzusehen – sondern eher als Richtwert.