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Seite: https://www.hochschule-ruhr-west.de//solarbutterfly/
Datum: 03.07.2022, 02:30Uhr

Solar Tiny House besucht Bottrop

Auf der Suche nach 1.000 Lösungen gegen den Klimawandel  

Ein autarkes, solarbetriebenes Tiny House in Form eines riesigen Schmetterlings ist auf seiner Weltreise und besucht dabei auch über 15 deutsche Städte und Gemeinden.

Der SolarButterfly reist um die Welt mit dem Ziel, die spannendsten Projekte sowie Pioniere zu besuchen, welche an Lösungen gegen die globale Erwärmung arbeiten.

Am Freitag, 24. Juni 2022, macht das Tiny House in Bottrop Station!


Das Projekt begann am 23. Mai 2022 mit einer ca. 25.000 Kilometer langen Europa Reise, quer durch 30 Länder. Das Team wechselt sich alle vier Wochen ab. In den darauffolgenden drei Jahren folgen weitere fünf Kontinente, bis das Team am 12. Dezember 2025, pünktlich zum 10. Jahrestag des UNO-Klimaabkommens, in Paris sein Ziel erreicht.  

Initiator ist der Schweizer Solarpionier Louis Palmer, der vor 15 Jahren als erster Mensch die Welt mit einem solarbetriebenen Auto umrundet hat. Der SolarButterfly wird nun viele der gleichen Orte in 90 Ländern erneut besuchen, um zu sehen, wie sie zu einer nachhaltigen Zukunft beitragen. «Wenn die ganze Welt vom Klimawandel spricht, dann ist es Zeit, die Lösungen zu zeigen und diese zu unterstützen!», so Palmer.  Sein Ziel: 1.000 Klima-Lösungen und -Pioniere zu besuchen und diese ins Scheinwerfer-Licht zu stellen, um Millionen von Menschen zu eigenen Taten im Bereich Klimaschutz zu inspirieren. 

Das speziell von der Hochschule Luzern in der Schweiz entwickelte Gefährt ist gleichzeitig auch ein Wohnmobil, welches praktisch aufzeigt, wie eine Familie heute ohne CO2-Emissionen reisen, leben und arbeiten kann. Der SolarButterfly kann sich dank seiner grossen Solarflügel (80 m2) auf Knopfdruck in einen Schmetterling verwandeln. Dies symbolisiert die Transformation – so wie sich die erdgebundene Raupe zum freifliegenden Schmetterling verwandeln kann, so kann sich auch die Gesellschaft von fossilen Treibstoffen zu nachhaltigen Energien wandeln.  

Mit dem selbst produzierten Strom kann der «Schmetterling» pro Tag über 200 km fahren. Das Tiny House wird zum grössten Teil aus sehr leichtem und neuartigem Ozean-Kunststoff hergestellt. Dieser besteht aus rezyklierten PET-Flaschen, welche aus dem Meer gefischt wurden. Der SolarButterfly bietet nicht nur Wohnraum für vier Personen, sondern beinhaltet auch ein integriertes Filmstudio, in dem Berichte über nachhaltige Lösungen und Pioniere aufgezeichnet und über soziale und konventionelle Medien publiziert werden. Der SolarButterfly wird komplett autark funktionstüchtig sein. Dies beinhaltet auch die Wasserversorgung: Das Wasser wird auf dem Dach eingesammelt und mit Solarstrom zu Trinkwasser verarbeitet und für Bad und Küche aufgewärmt. 

Die Kosten für den Bau und die vierjährige Reise werden gedeckt über Crowdfunding, Events und Partner, darunter LONGi, Brugg Group, EnergieSchweiz, BKW, Verbund, myclimate, 3A Composites Core Materials, Geser Fahrzeugbau, Komax, Kyburz, Hochschule Luzern HSLU, OPES Solutions, Schindler, 3A Composites Mobility, Trobolo, Lucerne Business Development, Maxon, Jim&Jim, BIOHOTELS und Cosmiq Universe.   

Die ultrahocheffizienten Solarzellen wurden von LONGI geliefert, einem Hauptpartner des Projekts. Die Visionen der beiden Partner sind sehr komplementär.  LONGi hat als Mission «das Sonnenlicht für eine grünere Welt einzusetzen» und hält dran fest, als eine der global führenden Solartechnologiefirmen die globale Energiewende zu erneuerbaren Energien voranzutreiben. 

Die Solarzellen wurden dann von OPES Solutions in Berlin zu ultraleichten Solarmodulen verarbeitet, die nicht nur das Innere mit Strom versorgen, sondern auch die Batterie des Elektroautos laden, welches den SolarButterfly zieht.  

"Wir wollen Hunderte von Millionen Menschen mit der Botschaft erreichen, dass immer mehr Menschen auf der ganzen Welt daran arbeiten, den Klimawandel mit praktischen Lösungen zu stoppen», so Palmer. «Die Welt ist voller Lösungen, die Arbeitsplätze schaffen und die Zukunft unserer Kinder sichern können - und diese wollen wir besuchen!».