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Seite: https://www.hochschule-ruhr-west.de//news/datensaetze-presse/2019/hrw-ferien4u-2019/
Datum: 21.08.2019, 12:14Uhr

HRW Förderverein und Sparkasse Bottrop unterstützen MINT-Feriencamp

App-Design, Smart Home – Ferien4U begeistern mit viel Kreativität

Bottrop, 01. August 2019:  Es wird designt, genäht, konstruiert, programmiert, abgetaucht in virtuelle Welten – beim 3. Ferien4U Angebot der Hochschule Ruhr West am Campus Bottrop. Im HRW Feriencamp können Schüler*innen ganz moderne Technologien testen und erfahren, welche Berufe sich dahinter verbergen. Möglich machen’s die zdi-Zentren Bottrop und Oberhausen, die Sparkasse Bottrop und der HRW Förderverein: die Sparkasse ließ dem HRW Förderverein eine Zuwendung in Höhe von 1.000 Euro zukommen, unter anderem zur Anschaffung von Robotern zum leichten Programmiereinstieg und den vielen Materialien, die im Camp gebraucht werden.

Mit über 45 Kindern und Jugendlichen aus Bottrop, Oberhausen, Ratingen, Wuppertal und Dortmund war das Angebot sehr schnell ausgebucht. Von Montag- bis Donnerstagvormittag waren die Teilnehmer*innen in ihren zuvor gewählten Kursen. Sie hatten die Wahl zwischen:

  • Crazy Maschine – konstruiere und baue deine eigene Kettenreaktion
  • Do it yourself Wearables – schneidere und programmiere dir dein eigenes Accessoire
  • App Design – Licht und Co. mit dem Smartphone steuern
  • Smart Home – programmiere mit dem Rasperry Pi dein eigenes Smart Home

Im Kurs von Daniela Hockmann, zdi-Koordinatorin des Fachbereichs 3 (Bauingenieurwesen und Maschinenbau), entstand die ganz verrückte ‚Crazy Machine‘. Aus Alltagsgegenständen wurde eine Kettenreaktion konstruiert – benutzt wurden Luftballons mit Backpulver, eine Wippe, Dominosteine, eine umfunktionierte Suppenkelle, eine Becherkaskade. Die Teilnehmer*innen teilten sich auf und waren verantwortlich für jeweils einen Teil der ‚Crazy Machine‘ so das am Ende ein Gesamtkunstwerk entstand mit dem großartigen Ergebnis, dass eine Drohne startet. Mit dabei in diesem Kurs, der vom Förderverein der HRW und der Sparkasse gefördert wird, die beiden Ruhrtalente Ali (13) und Hussain (14), die jeden Morgen aus Dortmund anreisen.

Im Workshop von Helga Westerhuis, zdi-Koordinatorin des Fachbereichs 4 (Mess- und Sensortechnik, Naturwissenschaften) werden die Schüler*innen anhand von Wearables an die Themen Elektronik und Informatik herangeführt. Die Schüler*innen verbinden Textilien, Accessoires und LED-Lämpchen mit intelligenten Funktionen und individuellen Designs. Sie planen, nähen, entwickeln die Schaltung –am Ende des Projekts haben sie ihr eigenes Armband, ihr eigene T-Shirt-Applikation mit selbstentwickelten Funktionen, z. B. LED-gesteuerte T-Shirts erstellt. „Den Schüler*innen soll gezeigt werden, wie kreativ sich Elektronik und Informatik anwenden lassen. Mit diesem Workshop wecken wir viel Interesse und lassen die Kinder sich in Geduld üben“, berichtet Helga Westerhuis. Mädchen wie Sarah (14) in ihrem Kurs sind begeistert: „Am Ende habe ich einen Stromkreis genäht und das LED-Lämpchen leuchtet am Armband. Ist schon cool. Und einige Tage an der HRW zu sein, ist auch prima.“

Noah (10) und Cornelius (11) konzipierten ihre eigene App im UX Space. Sie lernen das Tätigkeitsfeld eines User Experience (UX)- Designers kennen und eine App so zu gestalten, dass sie die Nutzer*innen im Fokus hat. Beide erstellten eine nutzerfreundliche und jugendaffine App mit der sie Lampen und Licht ansteuern können. „Möchte ich Licht zum Lesen kann ich das hier auswählen“, erklärt Cornelius. „Und möchte ich ein schönes Licht im Badezimmer, steuere ich das über diesen Button an“, zeigt Noah. „Wir zeigen den Schüler*innen verschiedene Methoden zur Konzeption von Apps und helfen ihnen ihren eigenen Prototypen zu entwickeln“, erklärt Sarah Zielinski, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut Informatik.

Mittagessen gab in der Mensa und am Nachmittag gab es neue Erlebnisstationen zu entdecken, z. B. beim Fahrsimulator, beim Badebomben und Bodyspray herstellen, T-Shirts bedrucken und 3D-Druck im FabLab. Das RWW – Haus RuhrNatur ergänzte das Angebot um einen Ausflug an den Kirschschemmsbach. Die Teilnehmer*innen spazierten mit Gummistiefeln zum Bach, fingen Kleintiere im Wasser und konnten mit biologischen und chemischen Gewässeruntersuchungen die Renaturierung des ehemals betonierten Abwasserbach bewerten.

Die jungen Gäste erhielten die Möglichkeit, in verschiedene Zukunftstechnologien zu schnuppern und einen Eindruck zu bekommen, was es heißt, ein MINT-Fach zu studieren. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Auch Profess*innen erzählten den Schüler*innen, wie man eigentlich Professor wird.

Frank Pinnow (Sparkasse Bottrop) und Horst Schmoll (HRW Förderverein) ließen sich die Angebote zeigen und sind beeindruckt. „Wir freuen uns, wenn wir mit unserem Engagement die Begeisterung für Technik unterstützen können. Tanja Lübbers und Katharina Schwermer haben mit ihren Mitstreiter*innen ein tolles Feriencamp organisiert.“ „Angebote, die Kreativität und Technik verbinden, finden wir großartig. Und die Kinder haben neben dem Urlaub mit den Eltern eine schönes Ferienprogramm kombiniert mit einer ersten unkomplizierten Berufsorientierung“, ergänzt Frank Pinnow.

Prof. Dr. Uwe Handmann, Dekan des Fachbereichs 1 und Institutsleiter Informatik, freute sich über die gute Resonanz: „Ich freue mich sehr, dass wir mit dem zdi-Zentrum, der Sparkasse Bottrop und dem Förderverein wieder die Möglichkeit haben, ein Feriencamp zu veranstalten. Es ist eine gute Gelegenheit, eine Hochschule von innen zu sehen, zu erleben, was MINT bedeutet, den hinter den Angeboten stecken neben der Informatik, Maschinenbau und Elektrotechnik – altersgerecht aufbereitet.“


Über den HRW Förderverein

Der HRW Förderverein wurde parallel zur Hochschule Ruhr West gegründet, um unter anderem dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und eine enge Verzahnung von Wirtschaft und Hochschule zu erzielen. Er setzt sich unter anderem dafür ein, Kinder und Jugendliche für die „MINT“-Fächer zu begeistern. Die Abkürzung steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Die Sparkasse Bottrop ist eines von über 100 Mitgliedern des Fördervereins.

Über „Zukunft durch Innovation.NRW“ (zdi)

zdi steht für „Zukunft durch Innovation.NRW“ und ist mit über 3.800 Partnern aus Wirtschaft, Schule und Hochschule bundesweit das größte Netzwerk zur Förderung des MINT-Nachwuchses. Jährlich erreichen die über 40 zdi-Netzwerke und mehr als 50 zdi-Schülerlabore gemeinsam mit ihren Netzwerkpartnern rund 300.000 Schülerinnen und Schüler. Koordiniert wird zdi vom Wissenschaftsministerium NRW. Landesweite Partner sind unter anderem das Schulministerium, das Wirtschaftsministerium und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit. Das zdi-Zentrum mint4u Bottrop liegt in der Trägerschaft der Hochschule Ruhr, die auch das zdi Netzwerk Mülheim unterstützt.

 

Pressekontakt

Beatrice Liebeheim-Wotruba

Referat Hochschulmarketing
Duisburger Str. 100, 45479 Mülheim an der Ruhr
Gebäude 03

Telefon: +49 208 88254-251
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beatrice.liebeheim-wotruba hs-ruhrwest "«@&.de