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Seite: https://www.hochschule-ruhr-west.de//news/datensaetze-presse/2018/iot-labor/
Datum: 28.05.2018, 01:21Uhr

„Internet der Dinge"-Labor zur Erforschung smarter Technologien an der HRW eröffnet

Mülheim an der Ruhr, Bottrop, 13.02.2018: Ab sofort können Studierende, Schülerinnen und Schüler, Beschäftigte örtlicher Unternehmen sowie Gründer*innen im "IoT"- (Internet of Things)-Labor den Umgang mit smarten Zukunftstechnologien erlernen und erproben. Beim "Internet der Dinge" handelt es sich um Gegenstände oder Maschinen, die mit dem Internet verbunden sind, hierüber kommunizieren und so verschiedene Aufgaben erledigen können. Über 50 Gäste kamen zur heutigen Eröffnung an die Hochschule Ruhr West.

In Fachgebieten wie dem Maschinenbau oder der Elektrotechnik spielt das Thema Digitalisierung eine immer größere Rolle. Beispielsweise bei der Fertigung von Maschinenteilen wird datengestützte Technik eingesetzt, um Prozesse zu optimieren oder in der automatisierten Produktion sind Maschinen untereinander vernetzt und können sich so miteinander abstimmen. Daher entschied sich die Hochschule Ruhr West jetzt dazu, ein so genanntes IoT-Labor einzurichten.

Prof. Dr. Joachim Friedhoff, Professor für CAX Technologien und Institutsleiter Maschinenbau an der Hochschule Ruhr West, erklärte: "Die moderne Informations- und Kommunikationstechnik wird künftig für eine noch stärkere Vernetzung im alltäglichen Leben sorgen. Dadurch wird sich der Umgang mit den Gegenständen, die uns umgeben, enorm verändern. Aber auch vor Produktion, Entwicklungs- und Fertigungsprozessen werden diese Veränderungen nicht Halt machen. Da wir als Hochschule ein großes Interesse daran haben, Zukunftstechnologien zu erforschen und zu entwickeln, sind wir sehr dankbar dafür, dass wir dies nun mit Hilfe des neuen IoT-Labors tun können."

Mülheims Oberbürgermeister Ulrich Scholten bedankte sich bei allen Beteiligten und hob die  besondere konzeptionelle Ausrichtung des Labors hervor: "Das neue IoT-Labor ist ein weiterer  wichtiger Mosaikstein, der eine erfolgreiche Nutzung der digitalen Möglichkeiten für Bildung, Forschung und Wirtschaft in unserer Stadt verspricht."

Jürgen Schnitzmeier, Geschäftsführer der Mülheim & Business GmbH, ergänzte: "Unternehmen und Startups müssen sich auf große Veränderungen einstellen, die sich durch die fortschreitende Digitalisierung und die so genannte Industrie 4.0. ergeben. Damit Unternehmen bei ihren Umstellungs- und Optimierungsprozessen Unterstützung erfahren, haben wir die Einrichtung eines IOT-Labors an der HRW intensiv unterstützt und begleitet. Durch das zdi Netzwerk Mülheim an der Ruhr in Trägerschaft von Mülheim & Business war es uns möglich, die Finanzierung des Labors durch Beantragung von EFRE-Fördermitteln aus dem Landesprogramm "Zukunft durch Innovation (zdi).NRW" aktiv zu unterstützen. Hierdurch wurde eine Labor-Ausstattung möglich, die modernsten Standards entspricht."

Das 112 Quadratmeter große IoT-Labor befindet sich am Mülheimer Campus der Hochschule Ruhr West im vierten Obergeschoß des Instituts für Maschinenbau, Gebäude 04, Raum 184. Es ist  ausgestattet mit verschiedenen 3-D Druckern, 3-D Scannern, Mess-Equipment, Funksteckern,  Einplatinencomputern, neun PC-Arbeitsplätzen sowie verschiedenem Material wie Lötkolben, Lötzinn, Kabeln und Kleinbauteilen. Das im gleichen Gebäude befindliche Technikum des Instituts verfügt  ergänzend über eine Fülle an Equipment für die additive und subtraktive Fertigung mit höchsten  Industriestandards, mit denen auf Basis von 3-D Konstruktionsdaten ein Bauteil gefertigt werden kann.

Auf welche Weise Schulen und Unternehmen von dem Labor profitieren werden, hängt vom  gewünschten Projektumfang ab. Die Palette reicht hier von der Nutzung des offenen Labors in Form von Kursangeboten für Schulen über individuell abgestimmte Konzepte mit Unternehmen bis hin zu Forschungsarbeiten im Rahmen von Praxissemestern Studierender und die Abwicklung größerer Forschungsprojekte. Für interessierte Unternehmen und Gründer*innen öffnet das IoT-Labor am 20. März und am 26. April (jeweils um 18:00 Uhr) sowie am 11. Juni (16:30 Uhr) seine Pforten. Um Anmeldung wird gebeten: Sophie Schmidt, S.Schmidt muelheim-business "«@&.de, Tel. 0208-48 48 58.


Über das zdi-Netzwerk Mülheim an der Ruhr

Das zdi-Netzwerk Mülheim an der Ruhr in Trägerschaft der Mülheim & Business GmbH ist eines von landesweit 44 zdi-Netzwerken. Durch seine Anbindung an die HRW und die Wirtschaftsförderungen Mülheim an der Ruhr, Bottrop und Oberhausen ist ein einzigartiges Kompetenznetzwerk entstanden, durch das fachliche Expertise mit Unternehmensnähe verknüpft wird. Die Gemeinschaftsoffensive "Zukunft durch Innovation" (zdi) ist eine Initiative zur Förderung des naturwissenschaftlichen und technischen (MINT) Nachwuchses in Nordrhein-Westfalen. zdi verbindet über 3.600 verschiedene Partner aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, die das Interesse von Kindern und Jugendlichen für MINT-Themen in NRW wecken und fördern wollen. Auf Landesebene wird es vom Wirtschafts- und vom Wissenschaftsministerium (MWIDE, MKW) unterstützt. Die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit setzt einen Großteil der Maßnahmen zur vertieften Berufs- und Studienorientierung im MINT-Bereich über das zdi um.

Pressekontakt

Heike Lücking
Leiterin des Referats Kommunikation & PR / Pressesprecherin

Referat Kommunikation & PR
Duisburger Str. 100, 45479 Mülheim an der Ruhr
Gebäude 03

Telefon: +49 208 88254 250
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heike.luecking hs-ruhrwest "«@&.de