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Seite: /news/datensaetze-presse/2018/girls-day/
Datum: 20.10.2020, 22:10Uhr

Wichtig für Deutschland – Mädchen in MINT-Fächern

Bottrop / Mülheim an der Ruhr, 27. April 2018: Insgesamt 150 Mädchen nahmen das Girls‘ Day-Angebot am Bottroper und Mülheimer Campus der Hochschule Ruhr West an. Die meisten waren Schülerinnen der 8., 9. oder 10. Klasse – also mitten in der Phase der Berufsorientierung. Die Mädchen konnten Apps, Arduinos (Mikrocontroller) und verschiedene Roboter programmieren, Labore besichtigen, löten lernen oder Professor*innen, wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und Studierenden ihre Fragen stellen.

Beim Girls‘ Day möchten Gastgeber wie die Hochschule Ruhr West zeigen, welche Möglichkeiten Mädchen im MINT-Bereich haben, die Fähigkeiten von Mädchen stärken und sie für eine technische Berufsperspektive begeistern. Professorinnen wie Dr. Sabrina Eimler oder Dr. Susanne Staude, Vizepräsidentin für Studium und Lehre, kamen als Informatikerin oder Ingenieurin bei den Mädchen sehr gut an. Prof. Staude hat den jungen Gästen in ihrer Begrüßung dargestellt, warum es so wichtig ist, dass endlich mehr Mädchen und Frauen Ingenieurinnen werden sollten: „Wir Frauen stellen über 50 Prozent der Bevölkerung dar, arbeiten und leben aber vorrangig mit von Männern entwickelten technischen Produkten und Dingen. Wir müssen unsere weibliche Perspektive in die Entwicklung und Produktion einbringen. Dinge gestalten, die uns weiterhelfen – in der Schule, im Haushalt, im Straßenverkehr – im Leben!“

Die zdi-Koordinatorinnen Insa Larson und Tanja Lübbers stellten mit Unterstützung der mint4u-Koordinatorinnen der Fachbereiche sowie vielen Studierenden ein interessantes und vielseitiges Tagesprogramm zusammen.

Wie wird eigentlich eine App programmiert?

Jedes Mädchen hat sie auf dem Smartphone, dem Tablett, nutzt sie in der Freizeit – die App. Doch wie wird eine App kreiert, wie programmiert, was ist Nutzerinnen wichtig? Diese Fragen wurden im neu angebotenen Workshop von Prof. Dr. Stefan Geisler und der Mensch-Technik-Studentin Nora Burkhardt (s. a. Bild oben) bearbeitet. Am Ende programmierten die acht Schülerinnen eine „Schul-App“. In kleine Gruppen entwickelten die Mädchen Ideen, was eine App für die Schule für Funktionen beinhalten und wie sie gestaltet werden sollte. Da wurden Stundenplan eingefügt, über Ausfälle und Vertretungen informiert, der Speiseplan der Schulkantine abgebildet. Erste Skizzen wurden für die eigene App angefertigt und zu einem Prototypen auf dem Handy zusammengeführt. Nicht um die Schule, sondern um Fitness ging es im Workshop, wie eine App für den Fitness- und Gesundheitsbereich programmiert wird – geleitet wurde dieser Workshop von Sarah Zielinski, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut Informatik.

Roboter mixen Smoothies


Wie Roboter programmiert, gesteuert und als Helfer eingesetzt werden, lernten die Mädchen an beiden Standorten der Hochschule. In Mülheim wurde ein Lego Roboter so programmiert, dass einen Smoothie Maker ansteuert, der automatisch so lange die verschiedenen Schichten im Glas mixt, bis ein leckerer Smoothie entstand.

Und nach dem Girls‘ Day ein Eis. Doch wie wird das eigene Eiscafé zum It-Place? Wie wird man Unternehmerin? Wie funktioniert die Kostenrechnung und das Marketing? Auch diese Fragen wurden zum Beispiel in einem Vortrag von Prof. Dr. Olga Hördt beantwortet bzw. in einem Planspiel gelernt.

Die Organisatorinnen Larson und Lübbers bedanken sich bei allen Professor*innen, wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und den Studierenden für die Gestaltung der Workshops und des Angebots.

Der nächste Girls‘ Day findet am 28. März 2019 statt.

Beatrice Liebeheim-Wotruba

Referat Hochschulmarketing & Kommunikation
Duisburger Str. 100, 45479 Mülheim an der Ruhr
Gebäude 03

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beatrice.liebeheim-wotruba hs-ruhrwest "«@&.de