Sprungnavigation

  1. Zur Volltextsuche springen
  2. Zum Inhalt springen
  3. Zur Hauptnavigation springen
  4. Zur Servicenavigation springen
Seite: https://www.hochschule-ruhr-west.de//news/datensaetze-presse/2017/zdi-netzwerk-foerdert-technikausstattung/
Datum: 26.03.2019, 00:03Uhr

Zwei Schulen mit zehn Roboter-Bausätzen an der HRW ausgezeichnet

zdi-Netzwerk fördert Technikausstattung an Grundschulen

Mülheim an der Ruhr, Bottrop, 29. Juni 2017: Die lokalen zdi-Netzwerke Bottrop und Mülheim an der Ruhr möchten die Technikausstattung an Grundschulen fördern. Grundschulen sollen verstärkt die Möglichkeit bekommen, an den von der Landesinitiative "Zukunft durch Innovation.NRW" (kurz: zdi) organisierten zdi-Roboterwettbewerben teilzunehmen. Zwei Grundschulen der Region wurden dafür zur Förderung ausgewählt und sind nun mit 10 Roboter-Bausätzen ausgezeichnet worden. Gespendet wurden die Roboter-Bausätze vom ehemaligen Verein der Technologie- und Gründerzentren NRW (TGZ NRW), der zum Ende des Jahres 2016 aufgelöst wurde.

Ausgewählt wurden die Liebergschule in Mülheim an der Ruhr und die Karl-Vogels-Grundschule in Hünxe. Ziel der Förderung ist, die Technikausstattung an den Grundschulen in der Region zu verbessern und verstärkt Grundschulteams die Teilnahme am zdi-Roboterwettbewerb zu ermöglichen.

Im Vorfeld mussten dieSchulen Konzepte zur Nutzung der Bausätze einreichen, die von einer Jury, bestehend aus Mitgliedern des ehemaligen Vereins TGZ NRW und aus Vertretern der zdi-Geschäftsstelle, begutachtet wurden. Darüber hinaus erhalten mit Ahaus, Gummersbach und Paderborn drei weitere zdi-Regionen in NRWebenfalls jeweils zehn Lego-Mindstorms-Bausätze, um an Roboterwettbewerben teilnehmen zu können. Ausgewählt wurden die Regionen aufgrund ihres bisherigen großen Engagements im Grundschulbereich beim zdi-Roboterwettbewerb 2016, bei dem erstmals Teams der Primarstufe starten durften.

Bereits in diesem Jahr sollen die ausgezeichneten Grundschulteams mit ihren neuen Bausätzen beim zdi-Roboterwettbewerb starten können. Der regionale Vorentscheid für Mülheim an der Ruhr und Bottrop findet am 8. November 2017 an der HRW am Campus Mülheim statt. Die Finalisten aus ganz NRW treten im Finale am 16. Dezember 2017 in der Mülheimer Stadthalle gegeneinander an.

"Ich finde es toll, dass durch das Experimentieren mit Roboter-Bausätzen bereits Grundschülerinnen und -Schüler an Technik herangeführt werden. So können spielerisch Problemlösefähigkeiten, Kreativität und kritisches Denken gefördert werden", erklärt Informatikerin und HRW Präsidentin Prof. Dr.-Ing Gudrun Stockmanns, bei der Übergabe der Bausätze an der Hochschule Ruhr West, in deren Trägerschaft sich seit 2010 das zdi-Zentrum Bottrop befindet. Zum Zentrum gehört auch ein zdi-RobertaZentrum, in dem junge Menschen in die Welt der mobilen Roboter eingeführt werden.

"Wir freuen uns, mit den Roboterbaukästen Grundschulen ganz konkret zu unterstützen. Damit bekommen Kinder bereits in der Grundschule die Möglichkeit, zu bauen, zu basteln und zu programmieren. Für die spätere Berufswahl und für innovative Firmen kann dies zusätzliche Impulse geben," so Dr. Bernd Rosenfeld, Geschäftsführer zweier Technologiezentren in Bochum und Hattingen sowie langjähriger Vereinsvorsitzende des Vereins TGZ NRW, der die Baukästen gespendet hat.

Über "Zukunft durch Innovation.NRW" (zdi)

zdi steht für "Zukunft durch Innovation.NRW" und ist mit über 3.800 Partnern aus Wirtschaft, Schule und Hochschule bundesweit das größte Netzwerk zur Förderung des MINT-Nachwuchses. Jährlich erreichen die über 40 zdi-Netzwerke und mehr als 50 zdi-Schülerlabore gemeinsam mit ihren Netzwerkpartnern rund 300.000 Schülerinnen und Schüler. Koordiniert wird zdi vom Wissenschaftsministerium NRW. Landesweite Partner sind unter anderem das Schulministerium, das Wirtschaftsministerium und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit.

Über die Hochschule Ruhr West

Die Hochschule Ruhr West (HRW) ist eine staatliche Fachhochschule mit Standorten in Mülheim an der Ruhr und Bottrop. Gegründet im Jahr 2009, zählt die HRW heute rund 5.400 Studierende. Im Herzen der Metropole Ruhr zeichnet sich die HRW vor allem durch die Vielfältigkeit ihrer Beschäftigten, Studierenden und die offene Hochschulkultur aus. Das Studienangebot umfasst zum kommenden Wintersemester 20 Bachelor- und sechs Masterstudiengänge aus den Bereichen Informatik, Ingenieurwissenschaften, Mathematik, Naturwissenschaften und Wirtschaft. Neben der Lehre bildet die anwendungsorientierte Forschung der Wissenschaftler*innen eine tragende Säule der Hochschule.

Pressekontakt