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Seite: https://www.hochschule-ruhr-west.de//news/datensaetze-presse/2017/learning-spaces/
Datum: 24.11.2017, 14:42Uhr

Farbenfrohe „learning spaces“ sorgen für gutes Lernklima

Pressekontakt

Heike Lücking
Leiterin des Referats Kommunikation & PR / Pressesprecherin

Referat Kommunikation & PR
Duisburger Str. 100, 45479 Mülheim an der Ruhr
Gebäude 03

Telefon: +49 208 88254 250
Handy: +49 151 5511 7234

heike.luecking hs-ruhrwest "«@&.de

Bottrop / Mülheim an der Ruhr, 9. Oktober 2017: Pünktlich zum Start des Wintersemesters 2017/18 begrüßt die Hochschule Ruhr West die neuen und alten Studierenden mit zusätzlichen, bunten Lernflächen und ansprechend neugestalteten Foyers mit „open space-Charakter“. Die lockere Atmosphäre soll bewirken, dass sich die Studierenden wohlfühlen und bessere Lernbedingungen vorfinden. Federführend bei der Neukonzeption war ein Team der Bibliothek, das etliche Wünsche und Verbesserungsvorschläge von Mitarbeiter*innen und Student*innen umgesetzt hat. Ziel des Projektes war es, ein Gesamtkonzept für Lernflächen an der HRW zu entwickeln, dass den verschiedenen „Lerntypen“ der Studierenden gerecht wird und dabei die jeweilige Lernsituation berücksichtigt.

Seit Sommersemester 2016 läuft am Campus Mülheim an der Duisburger Straße der Lehrbetrieb. Doch auch gut eineinhalb Jahren nach der Eröffnung waren die Foyers der vier Institutsgebäude eher „nackt“ und luden nicht zum Verweilen ein. Die Vizepräsidentin für Studium und Lehre Prof. Dr.-Ing. Susanne Staude sah nicht nur, dass die Foyers nicht wirklich genutzt wurden, sondern auch, dass es bei den Studierenden nicht nur während der Prüfungsphasen einen enormen Bedarf an Lernflächen gibt. „Wir wollten auch die offenen Flächen in den Gebäuden einladend gestalten und nutzbar machen. Wir hoffen, dass sich die Studierenden so noch wohler fühlen und besser lernen zu können“, so Vizepräsidentin Staude. Wichtig hierbei war zum einen, den verschiedenen „Lerntypen“ gerecht zu werden. Es gibt Studierende, die absolute Ruhe benötigen und gerne in abgeschlossenen Ruhezonen der Bibliothek lernen und diejenigen, die einen gewissen Geräuschpegel und offene Arbeitsplätze bevorzugen. Darüber hinaus sollte dies mit der jeweiligen Lernsituation und dem „Lernzyklus“ in Einklang gebracht werden. Das heißt, es sollten an der HRW verschiedene Orte geschaffen werden, an denen man sich zunächst austauschen kann, Themen in Gruppen erarbeitet oder Präsentationstechniken nutzen kann.

Mit der Umsetzung des Projektes betraute die Vizepräsidentin ein Team aus der Bibliothek. Seit dem Umzug auf den neuen Campus im Februar 2016 ist die Bibliothek Hauptansprechpartnerin und Verantwortliche für die Lernräume. Von Anfang an gab es in der HRW Bibliothek zwei große Gruppenarbeitsräume sowie verschiedene Einzelarbeitsplätze. Außerdem verwaltet das Team andere Lernflächen außerhalb des Bibliotheksgebäudes. Schon im Sommer 2016 war klar, dass es weitere Lernflächen für die Studierenden geben wird. Da die Bibliothek, insbesondere die Projektgruppe „learning spaces“ bereits mit den vorhandenen Lernräumen vertraut war, wurde sie gebeten, sich auch um die Ausstattung und Verwaltung der neuen Flächen in den vier Institutsgebäuden des Mülheimer Campus zu kümmern.

Neue Lernflächen und neue Sitzlandschaften für die Foyers

Zeitgleich sammelte eine studentische Gruppe Ideen, wie man die noch recht kargen Foyers freundlicher gestalten könnte. Das Team, bestehend aus vier Bibliotheksmitarbeiterinnen und Studierenden, erarbeitete für die vier Foyers ein „open space“-Konzept mit verschiedenen Sitzlandschaften mit runden Sitzinseln, Tischen und bunten Foyermöbeln, die sich wie ein großes „S“ über den Sichtbeton schlängeln. Zwar sind die Eingangsbereiche nicht für längerfristige Aufenthalte gedacht, aber sie sollen den Gebäuden einen „Willkommens“-Charakter geben. Das Team hatte die Intention, dass sich Studierende während der kurzen Pausen zusammensetzen können, um einen Kaffee zu trinken oder schon mal ein erstes Brainstorming zu einem Projektthema zu machen. „Durch die Installation einer Sitzlandschaft kann viel besser betont werden, dass die Hochschule als Lernort empfunden werden soll und als Ort des studentischen Lebens“, so Katharina Stühlmeyer von der HRW Bibliothek für das Projektteam. Den Zuschlag für die Umsetzung erhielt im Juli ein Möbelunternehmen aus Löhne.

Für die derzeitigen 13 Lernflächen wurden Möbel für neue 229 studentische Arbeitsplätze angeschafft, bestehend aus Freischwinger-Stühlen und Arbeitstischen sowie höheren Tischen und entsprechenden Barhockern. Finanziert wurden sie aus Ersteinrichtungsmitteln des Landes. Alle Arbeitsplätze verfügen über einen Stromanschluss. Das Team orientierte sich bei der Farbauswahl an den Farben der jeweiligen, in den Gebäuden untergebrachten Instituten, nämlich magenta, orange und grün.

Während die Möbel für die Lernflächen im Juli und August geliefert worden sind, konnten die Foyermöbel nun Anfang Oktober aufgestellt werden.