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Seite: /news/datensaetze-presse/2013/thyssenkrupp-manager-dr-zaum/
Datum: 26.11.2020, 04:57Uhr

ThyssenKrupp Manager Andreas Zaum zu Gast an der HRW

Mülheim an der Ruhr, 18.12.2013: Etwa 100 Studierende der Studiengänge Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau erlebten kurz vor Weihnachten eine ganz besondere Vorlesung. Innerhalb des Moduls „Werkstoffwissenschaften“ bei Prof. Dr. Murat Mola besuchte Dr. Andreas Zaum, Direktor ThyssenKrupp Steel Europe AG, die HRW.

Dr. Zaum stellte das Unternehmen ThyssenKrupp Steel Europe vor. Er erläuterte die Arbeitsabläufe und Produktpalette eines integrierten Hüttenwerkes. Am Beispiel des Standortes Duisburg. Ein integriertes Hüttenwerk ist eine Kombination mehrerer Fertigungsstufen an einem Standort, um aus den Rohstoffen Stahlprodukte herzustellen. Gewöhnlich besteht das Werk aus: einem Hüttenwerk, das aus Erz Roheisen in einem Hochofen herstellt, meist einer Kokerei um den benötigten Hüttenkoks herzustellen, einem Stahlwerk, das aus Roheisen frischen Stahl erzeugt, einer Gießerei, um aus dem flüssigen Stahl Halbzeug herzustellen und einem Walzwerk, das aus dem Halbzeug das Fertigprodukt herstellt, sowie Nebenanlagen, wie Kraftwerken, Anlagen zur Prozessgaserzeugung, Verwertung von Abfällen und Instandhaltungsbetrieben. Einsatzmittel eines Integrierten Stahlwerks sind Erz, Koks und Kalk. Gleichzeitig stellte Dr. Zaum anhand dieser Abläufe mögliche Jobs und Aufgaben vor.

Danach bekamen die Studierenden die Gelegenheit, dem Manager Fragen zu stellen, zu seinem Studium, seiner Karriere, seinen Arbeitszeiten und – sie fragten sogar zu seinem Gehalt. Alle Fragen beantwortete Dr. Zaum so offen wie möglich. Er erzählte vom Auf und Ab seines beruflichen wie privaten Lebensweges, von vielen Jobwechseln innerhalb des Weltkonzerns, die ihn am Ende an die Spitze von ThyssenKrupp Steel Europe gebracht haben. Er sprach auch darüber, wie er nach stressigen Tagen oder auch nach frustrierenden Situationen viel läuft und so seinen inneren Ausgleich wieder findet.

„Wenn ein Manager wie Dr. Zaum seine Erfahrungen mit Studierenden teilt und Beispiele aus der Praxis bringt, ist das für unsere Studierenden lehrreich und zeigt ihnen Perspektiven. Die Offenheit, mit der Dr. Zaum die Fragen beantwortete, hat die Studierenden sehr beeindruckt. Das war in ihren Gesichtern zu sehen und auch an den vielen Fragen festzustellen“, sagt Prof. Dr. Murat Mola vom Institut Maschinenbau.

Dr. Andreas Zaum wiederum freute sich sehr über die Einladung an die Hochschule: „Den Studierenden ein Vorbild zu sein, ihnen ihre Möglichkeiten nach dem Studium zu zeigen, die eigenen Erfahrungen zu teilen, finde ich persönlich sehr gut. Und durch den guten Kontakt von Prof. Mola zu ThyssenKrupp Steel Europe, der ein Jahrzehnt seines beruflichen Lebens in unserem Konzern verbracht hat, habe ich in dieser Vorlesung gern Rede und Antwort gestanden und stehe auch zukünftig der Hochschule Ruhr West und insbesondere unseren angehenden Ingenieurrinnen und Ingenieuren gerne unterstützend zur Verfügung.“