Sprungnavigation

  1. Zur Volltextsuche springen
  2. Zum Inhalt springen
  3. Zur Hauptnavigation springen
  4. Zur Servicenavigation springen
Seite: /news/datensaetze-presse/2013/spaghetti-brueckenbau/
Datum: 25.11.2020, 02:49Uhr

Spaghetti-Brückenbau: Kurioser Wettbewerb geht in dritte Runde

Mülheim an der Ruhr/Bottrop, 17. Dezember 2013: Es gibt Brücken aus Holz, aus Stahl, aus Beton und es gibt Brücken aus Nudeln. Die bauten Bauingenieure des 3. Fachsemesters unter der Leitung von Prof. Daniel Jun (Baustatik) und Prof. Marion Gelien (Tragwerkslehre) nach festgelegten Kriterien. Mülheimer Buchhandlungen stifteten den Gewinnern Büchergutscheine.

Alle halten den Atem an und schauen gespannt auf Lina Jackisch, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut Bauingenieurwesen. Sie dreht die Gewindestange, die über eine Kette die Last auf die Brücke überträgt. Die filigrane Brücke wiegt nicht mehr als 500 Gramm und überbrückt eine 50-Zentimeter-Schlucht und sie besteht nur aus Nudeln und Heißkleber.

Zunächst zögerlich, dann immer schneller steigt die Last auf die Brücke. Die Last nähert sich erst der 50 Kilo-Marke, dann ist sie schon bei über 90 Kilo. Begeistertes Klatschen. Die Brücke hält. Aufgabe geschafft. Fünf Tage und Abende lang hatten die Studenten recherchiert, mit Nudeln und Kleber experimentiert, geschliffen und geklebt. Die Brücken der Teams „Krüger²“ und „Nachtschicht“ hielten eine maximale Traglast von 98 kg. Damit haben sich beide Teams für die Endrunde eines HRW internen Vorentscheids zur WM im Spaghetti-Brückenbau in Budapest qualifiziert.

Auch das zweite Projekt in der Projektwoche war spannend. Es beschäftigte sich mit „Auftrieb“. Die Aufgabe hier: aus Papier und ohne jegliche Verwendung von Verbindungsmitteln (Kleber, Klammern) musste eine Konstruktion gebaut werden, die eine Pikkoloflasche mindestens 30 Sekunden lang im Wasser trägt. Diese Aufgabe wurde von den teilnehmenden Studierenden erfüllt, das Gewinnerteam war – auch aufgrund der raffinierten und ästhetisch sehr ansprechenden Konstruktion – das Team „Rialto“

Die Siegerteams beider Projekte freuten sich über Buchgutscheine im Wert von 25 Euro je Teilnehmer, die ihnen der Institutsleiter Prof. Daniel Jun bei einer Siegerehrung überreichte. Die Bauingenieure und die HRW danken recht herzlich den Mülheimer Buchhandlungen: Bücherträume (Petra Büse-Leringer, Karin Tator), Buchhandlung am Löhberg Nr. 4 (Michael Fehst), Hilberath & Lange (Dr. Ursula Hilberath, Brigitta Lange) und Max Röder (Klaus Bloem).