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Seite: /news/datensaetze-presse/2012/zlv/
Datum: 24.11.2020, 23:01Uhr

HRW schließt erste Ziel- und Leistungsvereinbarung (ZLV) mit Land NRW

Mülheim an der Ruhr / Bottrop, 20. Januar 2012: Zehn Ruhrgebietshochschulen unterzeichneten gestern im Beisein von Wissenschaftsministerin Svenja Schulze ihre mittlerweile vierte Ziel- und Leistungsvereinbarung (ZLV IV) mit dem Land. Darin wird für die nächsten Jahre festgelegt, wo die Hochschulen Entwicklungsschwerpunkte  setzen werden. Im Gegenzug garantiert das Land den Hochschulen finanzielle Planungssicherheit.

Die Hochschule Ruhr West hat es sich zum Ziel gesetzt, eine hohe Qualität in allen Bereichen der Hochschule zu etablieren und ein Qualitätssystem einzuführen. Darüber hinaus verpflichtet sie sich mit der Unterzeichnung unter anderem zur Einrichtung weiterer dualer Studiengänge, zum Erfolg beim Einwerben von Drittmitteln, zu Maßnahmen im Bereich des Wissens- und Technologietransfer sowie der Internationalisierung. Außerdem stellt sie geplante Projekte im Rahmen des Diversity Managements und der familiengerechten Hochschule heraus. HRW Präsident Prof. Dr. Eberhard Menzel unterzeichnete in Essen die Leistungsvereinbarung gemeinsam mit Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und den Vertretern der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen Universität Dortmund, der Universität Duisburg-Essen, der Fernuniversität Hagen sowie der Fachhochschulen Bochum, Dortmund, Gelsenkirchen, Südwestfalen und der Hochschule für Gesundheit. Die aktuellen Ziel- und Leistungsvereinbarungen gelten für den Zeitraum von zwei Jahren von 2012 bis Ende 2013.

"Wissenschaft und Forschung im Ruhrgebiet sind international konkurrenzfähig. Hier lässt sich exzellent studieren und forschen. Die Zielvereinbarungen geben den Hochschulen Rückenwind auf ihrem Weg", sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. Sie wünscht allen unterzeichnenden Hochschulen auf ihrem eingeschlagenen Weg viel Erfolg und dankte den Beteiligten in den Hochschulen für ihr herausragendes Engagement. "Den Ziel- und Leistungsvereinbarungen kommt traditionell eine zentrale Bedeutung zu: Sie schaffen die notwendige Balance zwischen Hochschulautonomie, Transparenz bei der Verwendung staatlicher Mittel und den wissenschafts- und forschungspolitischen Gesamtinteressen des Landes. Mit den Zielvereinbarungen setzen wir zugleich unsere Anstrengungen für ein gerechtes und leistungsfähiges Bildungssystem fort", so Schulze.

„Mit unseren ersten Ziel- und Leistungsvereinbarungen mit dem Land sind wir auf einem guten Weg. Ich bin sicher, dass wir die gesteckten Ziele erreichen werden, denn die getroffenen Vereinbarungen unterstützen uns beim Aufbau der Hochschule“, erklärte Prof. Dr. Eberhard Menzel, Präsident der Hochschule Ruhr West, im Rahmen der Unterzeichnung.
 
Seit 2002 schließt das Land Nordrhein-Westfalen Zielvereinbarungen mit den nordrhein-westfälischen Hochschulen ab.  Mit jeder Hochschule trifft das Ministerium eine gesonderte Verabredung. Im Gegenzug sichert das Land finanzielle Planungssicherheit und eine Grundfinanzierung von mindestens 4,5 Milliarden Euro jährlich bis zum Jahr 2015 zu.