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Seite: /news/datensaetze-presse/2012/realschule/
Datum: 25.11.2020, 03:15Uhr

Hochschule Ruhr West schließt ersten Kooperationsvertrag mit einer Realschule

Mülheim an der Ruhr, 31.8.2012:  Die Hochschule Ruhr West und die Realschule Broich haben im Rahmen eines Schulbesuches von NRW Schulministerin Sylvia Löhrmann einen Kooperationsvertrag unterschrieben. Das gemeinsame Ziel von HRW und Realschule besteht einerseits darin, das Interesse an Technik zu fördern. Andererseits sollen Schülerinnen und Schüler so viele Informationen wie möglich bekommen, damit sie sich mit diesem Wissen für ein Studienfach oder einen Beruf entscheiden können.

„Ich freue mich, einen Kooperationsvertrag mit dem Ziel zu unterzeichnen, frühzeitig das Interesse an den so genannten MINT-Fächern zu fördern“, sagte HRW Präsident Prof. Dr. Eberhard Menzel.

Dabei wurde verabredet, dass die Hochschule Ruhr West mit ihren Instituten die MINT-Fächer der Realschule Broich mit studienorientierenden Maßnahmen oder Projekten wie einer „Schüleruni“ unterstützt. Auch an eine künftige Öffnung der Hochschullabore für Schülerinnen und Schüler sei zu denken. Außerdem seien die Schüler und Schülerinnen und ihre Lehrer und Lehrerinnen herzlich eingeladen, sich bei einem Besuch an der Hochschule ein eigenes Bild zu machen. Zum Beispiel während der Woche der Studienorientierung oder zu den Tagen der offenen Tür.

Obwohl Studieninteressierte die Hochschulreife, die Fachhochschulreife oder einen als gleichwertig anerkannten Abschluss brauchen, um zu studieren, kooperiert die HRW nun auch erstmals mit einer Realschule. Zum einen möchten die Kooperationspartner die Schülerinnen und Schüler frühzeitig für Technik begeistern, ihnen damit neue Perspektiven und Berufsfelder aufzeigen. Sie sollen ermutigt werden, nach der 10. Klasse weiter zu lernen, einen entsprechenden Abschluss zu machen und das Studium als Option zu sehen. Zum anderen wurden die Möglichkeiten für ein Studium ohne Abitur oder Fachhochschulreife seit Wintersemester 2010/2011 ausgebaut. Das heißt, wenn Schüler/-innen mit Fachoberschulreife oder Hauptschulabschluss eine zweijährige Ausbildung erfolgreich abschließen und drei Jahre im erlernten Beruf arbeiten, kann ein Studium begonnen werden, dass der fachlichen Ausbildung und der Berufspraxis entspricht.