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Seite: /news/datensaetze-presse/2012/partnerhochschulen/
Datum: 28.11.2020, 06:21Uhr

HRW setzt Internationalisierung fort und auf Erasmus-Partnerschaften

Mülheim an der Ruhr / Bottrop, 23. Februar 2012:  Die Hochschule Ruhr West setzt ihre Internationalisierungsstrategie weiter fort und baut Kooperationen zu ausländischen Hochschulen aus. Neben Partnerhochschulen in China und Ungarn kommen nun drei weitere Hochschulen in Spanien und der Türkei hinzu. Darüber hinaus ist die HRW offiziell ins Erasmus-Programm der Europäischen Union  aufgenommen worden und kann Stipendien für Auslandsstudien oder –praktika vergeben.

Die HRW baut ihr internationales Studienangebot aus. Kürzlich hat sie Kooperationsverträge mit der „University of the Basque Country“, Bilbao, Spanien, sowie der „Istanbul Aydin University“ und der „Beykent University“, beide Istanbul, Türkei, geschlossen.  Nach intensiven Gesprächen und einem Abgleich der Studienangebote kam die HRW mit den drei Hochschulen überein,  Studierende sowie teils auch Beschäftigte auszutauschen und die Zusammenarbeit in Zukunft noch zu erweitern. 

Darüber hinaus kann die HRW in diesen Tagen eine weitere erfreuliche Nachricht vermelden. Sie ist in das Erasmus-Programm der Europäischen Union aufgenommen worden und kann ab dem nächsten Wintersemester erstmals Erasmus-Stipendien für ein Studium oder ein Praktikum im europäischen Ausland vergeben.

Prof. Dr. Eberhard Menzel, Präsident der Hochschule Ruhr West, begrüßt den Ausbau der internationalen Kontakte und die Aufnahme der HRW ins Erasmus-Programm: „Internationale Erfahrungen spielen auf dem Arbeitsmarkt einer immer größere Rolle. Laut BMBF haben 2009  15 Prozent der deutschen Studierenden einen studienbezogenen Auslandsaufenthalt absolviert – Tendenz steigend. Wir möchten unsere Studierenden von Anfang an ermutigen, im Ausland zu studieren oder ein Praxissemester zu absolvieren und von diesen Erfahrungen in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung zu profitieren“.

„Im kommenden Wintersemester haben wir zum ersten Mal viele Studierende in den höheren Semestern, die für Auslandsaufenthalte besonders geeignet sind. Viele davon möchten im Ausland studieren oder arbeiten. Daher freue ich mich, dass wir gemeinsam mit unseren Partnerhochschulen derzeit 30 Austauschplätze in vier Ländern anbieten können,“ erläutert Larissa Dickhaut, Leiterin des International Office an der Hochschule Ruhr West. „Wir werden diese Zahl in den nächsten Semestern kontinuierlich steigern. Dank der Aufnahme ins Erasmus-Programm können wir unsere Studierenden bei ihren Auslandsplanungen in Europa noch besser unterstützen und auch die Kontaktanbahnung zu Hochschulen im europäischen Ausland wird dadurch wesentlich vereinfacht“, so Dickhaut weiter.

An der neuen spanischen Partnerhochschule University of the Basque Country werden zwei HRW Studierende aus ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen jeweils ein Studiensemester verbringen können. Die türkische „Istanbul Aydin University“ bietet insgesamt zwölf Studienplätze in BWL, Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau und Informatik an. Die Beykent University, ebenfalls in Istanbul, stellt der HRW vier Studienplätze für die Studiengänge BWL und Informatik zur Verfügung.

Die Aufnahme in das Erasmus-Programm bietet den Studierenden und Beschäftigten der Hochschule Ruhr West zudem eine Reihe von Vorteilen. Zum einen erhalten die Studierenden für ein  drei bis zwölfmonatiges Studium an einer europäischen Hochschule ein Stipendium von monatlich bis zu  300 Euro, zudem sind die Stipendiaten von den Studiengebühren an der Gasthochschule befreit. Für Auslandspraktika beträgt die monatliche Förderung sogar maximal 400 Euro. Darüber hinaus können sich auch Lehrende und Beschäftigte der HRW für eine Förderung zu Fort- und Weiterbildungszwecken oder zu Unterrichtszwecken an einer europäischen Hochschule oder einem Unternehmen bewerben. 2009/2010 haben über 24.000 deutsche Erasmus-Studierende und rund 5.000 Praktikanten dieses Angebot genutzt. Weitere Informationen zum Erasmus-Programm gibt es auf der Website des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes - DAAD.