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Seite: /news/datensaetze-presse/2012/mti/
Datum: 25.11.2020, 18:56Uhr

Zwei neue Informatik-Studiengänge an der HRW

Bottrop / Mülheim an der Ruhr, 24.05.2012: Kinderleicht sollte es sein und Spaß machen, denn der Erfolg eines technischen Produktes hängt nicht mehr nur vom Preis oder der Lebensdauer ab. Sondern auch von seinem Benutzererlebnis. An der Schnittstelle zu anderen Disziplinen entstehen neue Arbeitsfelder: für mobile Anwendungen, für IT-Sicherheit, für die Gestaltung von Websites und sozialen Netzwerken oder für das Zusammenspiel, die Kommunikation von Mensch und Maschine werden Informatikerinnen und Informatiker gebraucht. Um diese auszubilden, startet an der HRW der interdisziplinäre Studiengang „Mensch-Technik-Interaktion“.

„Neben Aspekten der Informatik inklusive der Programmierung beschäftigen wir uns auch mit Psychologie, insbesondere Kognitionspsychologie, Ergonomie, und Design. Dabei vor allem mit Interaktions-, Interface- und Informationsdesign“, erklärt Prof. Dr. Stefan Geisler, Studiengangsleiter. „Die Absolventinnen und Absolventen sind für den Arbeitsmarkt sehr attraktiv. Sie kennen die neuen Entwicklungen und Trends, sind sehr breit aufgestellt, entwickeln komplexe Benutzerschnittstellen unterschiedlicher technischer Systeme und bewerten sie“, so Prof. Geisler weiter.

Ebenfalls aus einer Schnittstelle zu einer anderen Disziplin heraus hat sich die Wirtschaftsinformatik entwickelt. Wirtschaftsinformatiker beschäftigen sich neben der Programmierung mit den Grundlagen der Betriebswirtschaft, mit Produktentwicklung und Marketing, Finanzierung und Investitionen. Hinzu kommen Grundlagen von IT-Projektmanagement oder Servicemanagement. „Unternehmen suchen verstärkt Absolventinnen und Absolventen, die die technische und betriebswirtschaftliche, strategische Sicht einschätzen können“, sagt Prof. Dr. Marc Jansen, Studiengangsleiter Wirtschaftsinformatik.

Neben diesen neuen Studiengängen werden weiterhin die Informatikstudiengänge „Angewandte Informatik“ mit den Vertiefungsrichtungen Fahrzeuginformationstechnik und Kognitive Systemtechnik sowie „Energieinformatik“ am Standort Bottrop angeboten.

Für alle vier Studiengänge gilt: Mathe-Leistungskurs muss nicht sein, aber ein Faible für Mathe und Informatik, Freude an logischem Denken sollten angehende Informatikstudenten schon haben. Um im Beruf dann erfolgreich zu sein, sollten die Informatikerinnen und Informatiker nicht nur über gute fachliche Kompetenzen verfügen, sondern auch über eine hohe Sozialkompetenz. Dafür werden im Studium Module angeboten, die sich mit Rhetorik und Präsentationstechniken beschäftigen. Aber auch Personal- oder Unternehmensführung. Der Informatiker, der allein in seinem Zimmer sitzt, ist out. Bei Arbeitgebern gefragt, sind Leute, die im Team arbeiten können, die Sprache ihrer Kunden verstehen, die eigene Informatik-Sprache übersetzen können und auch über Weitblick verfügen. Dies bestätigen auch die Professoren Geisler und Jansen – und das wollen sie ihren Studierenden in den Informatik-Studiengängen auch vermitteln.