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Seite: /news/datensaetze-presse/2012/hochschulkooperation/
Datum: 25.11.2020, 02:53Uhr

Hochschulkooperation neuen Typs

Mülheim an der Ruhr/Bottrop, 28.09.2012: Gemeinsame Promotionskollegs, Zusammenarbeit in der Lehrerbildung, übergreifende Projektanträge in Forschung und Lehre: Gründe gibt es viele für eine engere Zusammenarbeit zwischen Hochschulen. Neue Wege beschreitet jetzt die Universität Duisburg-Essen (UDE) gemeinsam mit der Hochschule Ruhr West und drei weiteren Fachhochschulen des westlichen Ruhrgebiets und des Niederrheins. Ziel ihrer jetzt vertraglich besiegelten Kooperation ist, der regionalen Bevölkerung mehr Chancen auf einen Bildungsaufstieg zu ermöglichen auf der Basis eines durchlässigeren Hochschulsystems.

Im Beisein von Wissenschaftsministerin Svenja Schulze unterzeichneten (v.l.) die Rektoren der Hochschule Niederrhein (Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg), der Hochschule Rhein-Waal (Prof. Dr. Marie-Louise Klotz), der Universität Duisburg-Essen (Prof. Dr. Ulrich Radtke), der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen (Prof. Dr.  Bernd Kriegesmann) sowie der Hochschule Ruhr West (Prof. Dr. Eberhard Menzel) am 28. September eine entsprechende Rahmenvereinbarung.

Die Kooperation ist ein Meilenstein, um Bildungsaufstieg und Bildungsgerechtigkeit in NRW zu fördern“, erklärte Ministerin Schulze anlässlich der Vertragsunterzeichnung. „Die beteiligten Hochschulen schaffen damit die Voraussetzung dafür, dass exzellente junge Fachhochschulabsolventinnen und -absolventen die Möglichkeit zur Promotion erhalten. Denn um den zukünftigen Fachkräftebedarf zu sichern, brauchen wir gleichermaßen akademisch gut ausgebildete und beruflich qualifizierte junge Menschen.“

Die beteiligten Hochschulen decken geographisch eine Bildungslandschaft ab, die vom westlichen Ruhrgebiet über den Niederrhein bis zur niederländischen Grenze reicht. Im Bildungsbereich ist diese Region durch unterschiedliche Traditionen gekennzeichnet, die sich auch in Bildungsbiografien der Studierenden und der Mitarbeiterschaft spiegeln. Die beteiligten Hochschulen wollen der regionalen Bevölkerung künftig den Zugang zu einer exzellenten Hochschulbildung ebnen, die einen Bildungsaufstieg erleichtert und so einen Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit leistet.

HRW Präsident Prof. Dr. Eberhard Menzel freut sich über die gemeinsame Kooperation: "Die Unterzeichnung eines gemeinsamen Rahmenvertrages ist für uns ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Ein Großteil unserer wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter strebt beispielsweise eine Promotion an. Durch einen Kooperationsvertrag mit der Universität Duisburg-Essen wird dieses Vorhaben wesentlich erleichtert".