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Seite: /news/datensaetze-presse/2010/neubauten/
Datum: 28.11.2020, 06:15Uhr

Wettbewerb zum Neubau der Hochschule Ruhr West in Mülheim an der Ruhr und Bottrop ist entschieden

Bottrop / Mülheim an der Ruhr, 26. November 2010: Nach zwei arbeitsreichen Sitzungstagen des Preisgerichtes freute sich Prof. Carl Fingerhuth (Zürich/CH), Vorsitzender der Jury, über den erfolgreichen Abschluss der beiden Architektenwettbewerbe zum Neubau der Hochschule Ruhr West an den Standorten Mülheim an der Ruhr und Bottrop.

Von insgesamt acht Teilnehmern in der zweiten Wettbewerbsphase für den Standort Mülheim an der Ruhr sind drei zweite Plätze an folgende Architekturbüros verliehen worden:

  • HPP Hentrich-Petschnigg & Partner (Düsseldorf/Deutschland) mit ASTOC Architects & Planners (Köln/Deutschland) mit Winter Ingenieure (Düsseldorf/Deutschland) mit Planergruppe GmbH Oberhausen (Oberhausen/Deutschland).
  • Molestina Architekten (Köln I Madrid/Deutschland) mit Bähr Ingenieure (Köln/Deutschland) mit FSWLA Landschaftsarchitektur GmbH (Düsseldorf/Deutschland).
  • Sinning Architekten (Darmstadt/Deutschland) mit Planquadrat Elfers Geskes Krämer Architekten und Stadtplaner (Darmstadt/Deutschland) mit HL-Technik Engineering Partner (München/Deutschland) mit Landschaftsarchitektur und Ökologie, Dipl. Ing. Angela Bezzenberger (Darmstadt/Deutschland).

Der vierte Platz wurde verliehen an:

  • Müller Reimann Architekten/Berlin mit VOGT Landschaftsplaner GmbH/Münchenund Allhäuser+ König Ingenieurbüro GmbH/Leipzig.

Für den Standort Bottrop wurden zwei erste Plätze und ein dritter Platz vergeben:
Die ersten Plätze wurden verliehen an:

  • CODE UNIQUE Architekten / Dresden mit Gebäude-Technik-Dresden GmbH
  • Auer+Weber+Assoziierte/Stuttgart mit WSP CBP Technische Ausrüstung / München

Der dritte Platz ging an:

  • ARGE h4a Gessert + Randecker + Legner Architekten / Stuttgart und vögele architekten / Stuttgart mit Kaufer + Passer/Tuttlingen

Alle Entwürfe, die das Preisgericht ausgezeichnet hat, weisen insgesamt sehr unterschiedliche Qualitäten auf. Einige Entwürfe sind gestalterisch sehr hochwertig, andere funktionell und wieder andere zeichnen sich durch ihre Wirtschaftlichkeit aus, erklärt der Vorsitzende des Preisgerichtes, Prof. Carl Fingerhuth.

Markus Vieth, Leiter der Niederlassung Münster des Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW, als Auslober, und Prof. Dr. Eberhard Menzel, Präsident der Hochschule Ruhr West, als zukünftiger Nutzer, freuen sich über den erfolgreichen Abschluss beider Architektenwettbewerbe. Sie bedanken sich für die herausragenden Entwürfe der teilnehmenden Architekten und Planer.

„Die Entwürfe zeigen, dass die Hochschule Ruhr West an beiden Standorten ein repräsentatives Gesicht erhalten wird, das den technischen und zukunftsgerichteten Anspruch widerspiegelt und beste Voraussetzungen für Lehre und Forschung schafft. Alle bieten flexible Grundstrukturen mit einem hochwertigen Angebot für Lehre und Forschung inklusiver offener Kommunikationsflächen. Kommunikation und Flexibilität sind wesentliche Aspekte des angestrebten Charakters der neuen Hochschule Ruhr West”, so Menzel weiter.

„Mit den Preisträgern der beiden Wettbewerbe werden jeweils in einem nachgeschalteten Verfahren, die Entwürfe noch einmal konkretisiert damit der unter funktionalen, wirtschaftlichen, energetischen und städtebaulichen Aspekten beste Entwurf zur Ausführung kommt.“, ergänzt Markus Vieth.

Hintergrund

Um den sehr hohen funktionalen und architektonischen Anforderungen an die neuen Hochschulstandorte gerecht zu werden, hatte sich der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Niederlassung Münster mit der Hochschule Ruhr West und in Abstimmung mit den Städten Mülheim an der Ruhr und Bottrop auf die Durchführung der beiden Architektenwettbewerbe verständigt. Die Wettbewerbe starteten Ende Juni 2010 parallel mit jeweils 15 Arbeitsgemeinschaften aus Architekturbüros und technischen Ingenieuren sowie Landschaftsarchitekten für den Standort Mülheim an der Ruhr. Nach der ersten Wettbewerbsphase, Anfang September, wählte das Preisgericht die besten Konzepte zur vertiefenden Ausarbeitung in der zweiten Phase aus. So vertieften acht Teams für den Standort Mülheim an der Ruhr und sechs Teams für den Standort Bottrop ihre Arbeiten.

In der zweiten Phase wurde neben der Architektur und dem Freiraum ein besonderes Augenmerk auf die Ausarbeitung eines nachhaltigen Energiekonzeptes in Zusammenarbeit mit den beteiligten Ingenieurbüros gefordert. Erklärtes Ziel der Hochschule Ruhr West: besonders energiesparende und nachhaltige Hochschulgebäude zu errichten.

Der Entwurf der Gebäude des Hochschulcampus in Mülheim an der Ruhr erfolgt auf Grundlage des Siegerkonzeptes der städtebaulichen Entwurfswerkstatt. Gewonnen hatte im März 2010 das Team Molestina Architekten, Köln/Madrid, und FSWLA Landschaftsarchitekten, Düsseldorf. Das Wettbewerbsgebiet in Mülheim an der Ruhr liegt an der Duisburger Straße auf einem etwa 43.000 Quadratmeter großen Gelände auf den brachliegenden Flächen einer ehemaligen Bahnanlage.

Der für den Neubau in Bottrop vorgesehene Standort Hans-Sachs-Straße liegt in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt. Das zur Verfügung stehende Grundstück ist insgesamt rund 7.700 Quadratmeter groß. Der neue Gebäudekomplex der HRW soll sich klar identifizierbar, repräsentativ und selbstbewusst in Bottrop darstellen. Als Gebäude an einer der wichtigsten Innenstadttangenten kommt dem Neubau eine besondere, stadtbild-prägende und imageträchtige Rolle zu. Ziel ist die Formulierung einer eigenständigen und ablesbaren Adresse für die Hochschule.