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Seite: /news/datensaetze-presse/2010/grundstueck/
Datum: 25.11.2020, 03:27Uhr

Land NRW sichert sich Baugrundstücke für HRW

Mülheim an der Ruhr, 6. Mai 2010:  Am heutigen Donnerstag werden für die Grundstücke in Mülheim an der Ruhr und in Bottrop die entsprechenden Verträge beurkundet. In Bottrop kauft das Land von der Stadt Bottrop ein knapp 7800 Quadratmeter großes, geräumtes Grundstück südlich des Hans-Sachs-Platzes, auf dem früher zwei Schulen untergebracht waren. In Mülheim an der Ruhr sichert sich das Land den Zugriff auf das Gelände des ehemaligen Ausbesserungswerkes der Deutschen Bahn AG an der Duisburger Straße, das aktuell zu etwa 90 Prozent der örtlichen SMW GmbH und zu etwa zehn Prozent der Stadt Mülheim gehört.

Damit hat der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) die Grundvoraussetzungen geschaffen, dass auf beiden Grundstücken in den kommenden Jahren die künftigen Gebäude der Hochschule Ruhr West realisiert werden können.

Für den Standort Mülheim an der Ruhr hat die zuständige Niederlassung Münster des BLB NRW im März 2010 bereits eine städtebauliche Entwurfswerkstatt durchgeführt, an der sich drei Teams aus Architekten, Städtebauern und Landschaftsarchitekten beteiligt haben. Ein Preisgericht zeichnete den Entwurf des Teams Molestina Architekten und FSWLA Landschaftsarchitektur aus. Er wird nun die Grundlage für einen Architektenwettbewerb zum künftigen Campus bilden. Auch in Bottrop wird der BLB NRW in Kürze einen solchen Wettbewerb ausloben.

Der Studienbetrieb an der Hochschule Ruhr West läuft bereits seit dem Wintersemester 2009/2010 in Interimsgebäuden. Nach Bezug der neuen Gebäude sollen in Mülheim an der Ruhr etwa 2000 und in Bottrop etwa 500 Studienplätze zur Verfügung stehen.

Durch die Neubauten wird der BLB NRW entscheidend dazu beitragen, dass Mülheim an der Ruhr und Bottrop sich als Hochschulstandorte mit Zukunft etablieren und die beiden Städte sich nachhaltig positiv entwickeln. Auch darf damit gerechnet werden, dass zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen werden.