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Seite: https://www.hochschule-ruhr-west.de//netzwerk/alumnigeschichten/jan-christopher-mueller/
Datum: 18.07.2018, 16:33Uhr

Alumni-Geschichten

Elektrorechnik: Thematische Vielfalt


Jan Christopher Müller
(25) studierte von 2011 bis 2015 Elektrotechnik an der HRW. Nach dem Abschluss des Masterstudiengangs Systemtechnik, Ende 2016, ging es für ihn zu Bayer nach Leverkusen. Dort hat Jan Christopher Müller seit 2017 einen Job als Ingenieur für Automatisierungstechnik.

Warum haben Sie sich 2011 für die Hochschule Ruhr West und den Studiengang Elektrotechnik entschieden?

Ich habe mich nach meinem Abitur für den Studiengang Elektrotechnik entschieden, weil das Studium inhaltlich sehr vielfältig ist – sei es Automatisierung, Kommunikationstechnik, Robotik, erneuerbare Energien oder Elektronik! Diese thematische Vielfalt mit vielen spannenden Anwendungen fand ich einfach toll und faszinierend. Und – mich haben die hervorragenden beruflichen Perspektiven als Elektroingenieur überzeugt. Die Liste an möglichen Arbeitgebern ist sehr lang.

Auf die HRW bin ich über Hochschulwerbung aufmerksam geworden. Also habe ich mir die Hochschule vor Ort angeschaut. Die relativ kleinen Lerngruppen, der enge Professorenkontakt und die netten Mitarbeiter haben mir die Entscheidung, an der HRW zu studieren, sehr leicht gemacht.

Welches Ereignis aus Ihrer Studienzeit haben Sie in besonderer Erinnerung?

Ich empfand den Entwicklungsprozess der HRW sehr spannend. Als ich mein Studium begonnen habe, spielte sich das Unileben noch an den drei Interimsstandorten an der Dümptener Straße, Mellinghofer Straße und Wiesenstraße ab. Das war eine sehr schöne Zeit. Die Vorlesungen sowie Praktika in den relativ kleinen Vorlesungsräumen und Laboren hatten ein fast schon familiäres Klima. Aber als Anfang 2016 der Umzug zum neuen Campus an der Duisburger Straße stattfand, kam sofort das schöne Gefühl auf, dass ich nun an einer „richtigen Hochschule“ studiere! Das war für mich persönlich ein ganz besonderer Moment, weil ich sozusagen von Anfang an dabei war und den gesamten Werdegang der Hochschule miterlebt habe.

Welche Professor*innen haben Sie geprägt?

Ich erinnere ich mich sehr gerne an die Mathe-Vorlesungen bei Prof. Dr. Miriam Primbs und die enge Zusammenarbeit mit ihr während meiner Tutorentätigkeit. Sie hat meine ersten Schritte an der HRW begleitet, so dass ich einen guten Start an der HRW hinlegen konnte. Sowohl eine gute mathematische Basis für das gesamte Studium als auch einen Einstieg in studienbegleitende Nebenjobs.

Sehr dankbar bin auch über den Kontakt mit Prof. Dr. Zichun Lei, durch den ich viele wichtige Tipps zum Studium, Berufsalltag und Karriere erhalten habe.

Eine besondere Rolle in meinem Studium spielte Prof. Dr. Korush Kolahi, der mich mit seiner Fachkompetenz und seinem Expertenwissen sehr gut auf den Berufseinstieg in der Automatisierungstechnik vorbereitet hat. Außerdem betreute Prof. Kolahi mein externes Praxissemester und meine Abschlussarbeiten bei Siemens.

Welche Kenntnisse aus dem Studium brauchen Sie für Ihre heutigen Aufgaben?

Die wichtigste Fähigkeit, die ich während des fünfjährigen Studiums gelernt habe, ist die selbstständige und systematische Einarbeitung in komplexe Themenbereiche. In den ersten Monaten bei Bayer habe ich viel Neues schnell lernen müssen: neue technische Anlagen, neue Prozesse, neue Richtlinien, neue Kollegen und Kolleginnen! Wichtig war es in dieser Zeit, dass ich mich fix in die neuen Aufgabenfelder einarbeite und mich eigenständig in die vorhandenen Unternehmensstrukturen eingliedere.

Weiterhin hat mich das Studium durch die zahlreichen Prüfungen und Praktika intensiv darin geschult, mich selbst zu organisieren und meine Zeit gut einzuteilen. In meiner jetzigen Funktion ist es sehr wichtig, effizientes Zeitmanagement zu betreiben, Aufgaben sinnvoll zu priorisieren und Termine strikt einzuhalten.

Wie gelingt Ihrer Meinung nach ein guter Berufseinstieg?

Das Wichtigste ist meiner Meinung nach, das Studium genau zu planen und bewusst nach seinen beruflichen Zielen auszurichten. Das bedeutet einerseits, dass man Wahlmodule, Projektarbeiten, Praxissemester und Abschlussarbeiten inhaltlich so auswählt, dass man einen „roten Faden“ im Lebenslauf hat und eine fachliche Expertise aufbaut. Andererseits ist es sehr empfehlenswert, alle Möglichkeiten und Erfahrungen mitzunehmen, die sich einem während des Studiums eröffnen. Sei es, sich an der Hochschule zu engagieren, Praktika zu betreuen, im Labor zu arbeiten, einen Auslandsaufenthalt einzuplanen oder studienbegleitend als Werkstudent angestellt zu sein. Diese Erfahrungen bereiten einen super auf einen Berufseinstieg vor, treiben das persönliche Networking entscheidend voran und beeindrucken die Personaler.