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Seite: https://www.hochschule-ruhr-west.de//netzwerk/alumnigeschichten/christina-suefke/
Datum: 21.05.2018, 12:40Uhr

Alumni-Geschichten

Gute Kombi: Energie und Informatik


Christina Süfke
studierte als eine der Ersten den Studiengang Energieinformatik an der Hochschule Ruhr West. Ein vollkommen neues Studium, mit ungewissem Ausgang. Welche Aufgaben übernimmt man nach dem Abschluss in welchen Unternehmen?

Ihr Praxissemester absolvierte sie bei Westnetz GmbH, schrieb ihre Bachelorarbeit und blieb auch während des Masterstudiums im Unternehmen. Seit dem Abschluss des Masterstudiengangs Informatik (Sommer 2017) ist sie bei Westnetz in der Systementwicklung tätig.

Warum haben Sie sich für die Hochschule Ruhr West und den Studiengang Energieinformatik entschieden?

Nach der Schulzeit war für mich gar nicht klar, dass ich studieren möchte. Daher begann ich meine Berufsausbildung zur Elektronikerin. Kurz vor Ende der Ausbildung wies mein Ausbilder mich auf den Studiengang Energieinformatik hin. Interessiert schaute ich mir das Angebot an, nutzte auch den „Tag der offenen Tür“ und kam ins Gespräch mit HRW Studierenden.

Danach war für mich klar, dass ich Energieinformatik studieren möchte. Der Studiengang verbindet die derzeitigen Schwerpunkte, die im Energiesektor allgemein und der Energieversorgung speziell benötigt werden. Wer sich häufiger fragt: Wie funktioniert die Energiewende? Oder was hat die Digitalisierung für eine Bedeutung in der Energiebranche? Der ist mit dem Energieinformatik-Studium gut beraten. Neben dem fachlichen Schwerpunkt, der so kaum an einer anderen Hochschule in Deutschland zu finden ist, überzeugte mich auch die Lernatmosphäre davon an der Hochschule Ruhr West studieren zu wollen. Um nur zwei Beispiele zu nennen: Die Professoren nehmen sich die Zeit um den Studenten auch nach den Vorlesungen noch Fragen zu beantworten. Die Labore sind modern und mit vielen Möglichkeiten für Versuche ausgestattet.

Ein weiterer guter Grund: Absolvent*innen dieses Studiengangs sind auf dem Arbeitsmarkt absolut begehrt.

Welches Ereignis aus Ihrer Studienzeit haben Sie in besonderer Erinnerung?

Da gibt es einige. Besonders gern erinnere ich mich an den Zusammenhalt unserer Kommilitonen. Es gab einige Abende, an denen wir lange in der Hochschule oder bei einem Kommilitonen waren, um Praktikumsberichte oder andere Dokumente kurz vor Abgabefrist fertigzustellen. Diese Situationen gehören irgendwie zum Studentenleben und Spaß hatten wir immer dabei.

Welche Professor*innen haben Sie geprägt?

Jeder Professor hat auf unterschiedliche Weise Eindruck hinterlassen. Durch die unterschiedlichen Persönlichkeiten und fachlich verschiedenen Themen lernte man schnell mit neuen Situationen umzugehen. Sich immer zu fragen ob man wirklich verstanden hat, was der Gesprächspartner einem erklärt, da Begriffe im Bereich der Energietechnik teilweise anders belegt sind als in der Informatik.

Welche Kenntnisse aus dem Studium brauchen Sie für Ihre heutigen Aufgaben?

Sehr viele, wenn nicht fast alle. Derzeit arbeite ich in einem Bereich, der auf Energieinformatiker sehr gut zugeschnitten ist. Getrieben durch die Energiewende stellt sich der Betrieb von Verteilnetzen um, neue IT-Strukturen werden entwickelt. Die energietechnischen Kenntnisse sind dabei nötig um die Zusammenhänge im Netz besser einschätzen zu können und zu ermitteln, was tatsächlich sinnvoll ist. Die Kenntnisse aus dem IT-Bereich helfen, eigene Ideen und Einschätzungen zu Weiterentwicklungen einzubringen und besser mit den Fachexperten aus den Bereichen der Netzwerktechnik, den IT-Systemen und der Softwareentwicklung diskutieren zu können. Die Kenntnisse aus dem BWL-Bereich benötige ich seltener, jedoch helfen diese immer wieder den Blick auf die Anwendbarkeit im wirtschaftlichen Sinne zu prüfen.

Wie gelingt Ihrer Meinung nach ein guter Berufseinstieg?

Mit eigener Motivation. Das Studium legt den fachlichen Grundstein. Im Verlauf des Studiums sollte man seine eigenen Interessen erkennen, dann weiß man in welche Richtung man für den Berufseinstieg schauen sollte. Ich habe mich in Richtung Energieverteilung orientiert; ein anderer ist im IT-Consulting und ein dritter optimiert Prozessautomatisierungen. Der spätere Arbeitsbereich für Energieinformatiker ist breitgefächert. Im Studium ermöglichen Projektarbeiten und Praxissemester einen ersten Kontakt mit Firmen, die Professoren oder der Career-Service unterstützen dabei den Kontakt aufzubauen. Häufig ergeben sich innerhalb dieser Arbeiten schon Netzwerke, die für den Berufseinstieg genutzt werden können. Wenn dann die erste Arbeitswoche begonnen wird, sollte man interessiert und offen auf Kollegen und Fachthemen zugehen. Auch Fragen stellen, egal ob zu fachlichen oder organisatorischen Themen und wenn es die Situationen zulassen eigene Ideen aufzeigen. Wenn man selbst Lust auf das Thema hat und motiviert ist, sich damit zu beschäftigen, steht einem guten Berufseinstieg nichts im Wege.