Technik zum Anfassen begeistert beim Tag der offenen Hochschule
Donnerstag 9. Juli 2026
Wie fühlt sich moderne Medizintechnik an? Was steckt hinter Robotik, Sensorik oder Fahrzeugelektronik? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten zahlreiche Besucherinnen und Besucher beim Tag der offenen Hochschule am Institut Mess- und Sensortechnik (MST) der Hochschule Ruhr West. Mit offenen Laboren, interaktiven Mitmachangeboten und persönlichen Gesprächen bot das Institut einen praxisnahen Einblick in Forschung, Studium und Berufsperspektiven.
Von Carrera fahren im Lehrlabor der Fahrzeugelektronik über Robotik und Drohnen bis hin zum „Smart Health & Green Hospital – Medizintechnik zum Anfassen“ konnten Studieninteressierte Technik nicht nur beobachten, sondern selbst ausprobieren. Dabei entstanden viele Gespräche über Studiengänge wie Elektro- und Informationstechnologien, Mechatronik, Gesundheits- und Medizintechnologien sowie über den Studienalltag an der HRW.
Persönliche Gespräche schaffen Orientierung
„Ich hatte den Eindruck, dass viele Besucherinnen und Besucher positiv überrascht waren, wie offen und zugänglich wir sind. Gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass ihnen der Besuch bei uns richtig gut gefallen hat.“, resümiert Prof. Dr. Marvin Kaminski, Leiter des Instituts Mess- und Sensortechnik.
Besonders in Erinnerung blieb eine Begegnung mit drei jungen Frauen, die zunächst über eine Mitmachaktion auf dem Campus mit der Hochschule in Kontakt kamen. Beim Rudern an einem Ergometer erfuhren sie anschaulich, wie viel Energie beispielsweise zum Föhnen der Haare benötigt wird. Im anschließenden Gespräch mit Brigitte Nagel (MST) stellte sich heraus, dass sich eine der Schülerinnen besonders für Medizintechnik interessierte, eine weitere Architektur spannend fand und die Dritte noch auf der Suche nach dem passenden Studiengang war. Gemeinsam mit Brigitte Nagel machten sie sich auf den Weg ins Gebäude 2 und erkundeten die verschiedenen Stationen.
Vor allem das Labor „Smart Health & Green Hospital – Medizintechnik zum Anfassen“ begeisterte alle drei. Dort erhielten sie Einblicke in moderne Medizintechnik, erfuhren mehr über den Studiengang und informierten sich über internationale Möglichkeiten wie das Erasmus-Programm. Am Ende bedankten sie sich ausdrücklich für die persönliche Führung – eine Begegnung, die zeigt, wie wertvoll individuelle Gespräche für die Studienorientierung sein können.
Offene Labore machen Forschung erlebbar
Auch viele weitere Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, die Forschungs- und Lehrlabore des Instituts kennenzulernen. Ob Sensorik, Fahrzeugelektronik, Automatisierungstechnik oder Industrie 4.0 – die Vielfalt der Angebote machte deutlich, wie eng Forschung und Lehre am Institut miteinander verknüpft sind und welche spannenden Perspektiven sich daraus für ein Studium ergeben.
Dabei zeigte sich einmal mehr: Wer Technik selbst erleben, Fragen direkt stellen und mit Lehrenden sowie Studierenden ins Gespräch kommen kann, gewinnt einen authentischen Eindruck vom Studium.
Klaus Thelen | Fahrzeugelektronik und Elektromobilität
Erfolgreiches Wiedersehen mit Alumni
Erstmals wurde das HRW-Wiedersehen mit dem Tag der offenen Hochschule verknüpft – ein Konzept, das aus Sicht des Instituts hervorragend funktionierte. Erfreulich war, dass zahlreiche Absolventinnen und Absolventen, besonders der Studiengänge Gesundheits- und Medizintechnologien (GMT) sowie Elektro- und Informationstechnologien (EIT) an ihre Hochschule zurückkehrten. Der Austausch zwischen Alumni, Studieninteressierten und Mitarbeitenden sorgte für viele persönliche Gespräche und machte deutlich, wie eng viele Ehemalige der HRW auch Jahre nach ihrem Abschluss verbunden bleiben.
Praxis erleben und Zukunft entdecken
Der Tag der offenen Hochschule hat wieder einmal gezeigt, wie wichtig praktische Erfahrungen und persönliche Begegnungen für die Studienwahl sind. Genau diese Kombination aus moderner Forschung, anwendungsnaher Lehre und direktem Austausch zeichnet das Institut Mess- und Sensortechnik aus – und machte den Tag für viele Besucherinnen und Besucher zu einem inspirierenden Erlebnis.
Danke an unsere study buddies

