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Seite: https://www.hochschule-ruhr-west.de//forschung/forschung-in-den-instituten/institut-informatik/forschung-projekte/tectide/
Datum: 19.06.2019, 14:09Uhr

Teaching Computational Thinking with Digital Devices

Die Ausgangslage

Die Entwicklung digitaler Kompetenzen ist eine der größten Herausforderung unserer Zeit. Deutlich erkennbar an den digitalen Veränderungen von Arbeitsplätzen, unserer Lebenswelt sowie zunehmenden Problemen in Zusammenhang mit der Digitalisierung wie bspw. Suchtproblematiken im Kontext von Internet und sozialen Medien. Dieser Entwicklung ist nur durch den Aufbau von Kompetenzen im Bereich digitaler Medien entgegenzuwirken.

Projektidee

Das Projekt TACTIDE „Teaching Computational Thinking with Digital Devices" beschäftigt sich mit der Unterstützung und Befähigung der Lehrenden, Problemlösestrategien mit Hilfe digitaler Devices innerhalb des Regel- und Projektunterrichts zu integrieren. Hierbei beschränkt sich das Projekt nicht auf ein spezifisches Fach, sondern bezieht explizit verschiedene Fächer mit ein, um die Digitalisierung in Schule zu begleiten und Kompetenzen zum Problemlösen mit Hilfe von digitalen Werkzeugen allen Schüler*innen näher zu bringen. Dadurch werden somit auch die Schüler*innen berücksichtigt, die nicht ohnehin durch ihre Fächerwahl sich schon mit dieser Thematik befassen.

Computational Thinking

Die Notwendigkeit für den Umgang mit den 21st Century Skills und den damit einhergehenden Fähigkeiten wie dem Computational Thinking sind dringend erforderlich. Hierzu ist ein digitaler Wandel in unserer Schulbildung notwendig, um die Arbeiter*innen von morgen hinreichend auf die neuen Anforderungen der Berufswelt der Zukunft vorzubereiten. Daher muss die Vermittlung und Integration der „21st Century Skills“ in Schule dringend gestärkt werden. Hierzu ist es sinnvoll, an der Förderung von Kompetenzen anzusetzen, die in der automatisierten Welt notwendig sind. Dies gehen die Projektpartner über Aspekt der Förderung von Problemlösekompetenzen mit Hilfe von digitalen Devices (Microcontollern) wie z.B. Microbit, Calliope mini, oder Arduino an.

Vorgehensweise

Zunächst werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Lehrplänen und Ansätzen der beteiligten Länder verglichen. Danach werden Pilotprojekte entwickelt, innerhalb der Länder durchgeführt und evaluiert. In einem nächsten Schritt werden die Pilotprojekte in die Breite getragen und Lehrer*innen werden dazu befähigt selbst Projekte und Unterrichtszenarien zu entwickeln. Im Anschluss daran werden alle Projekte auf einer offenen Plattform für die weitere Verwendung angeboten. Anhand der Materialien und der Fortbildungen wird das Lehrpersonal unterschiedlicher Fächer geschult und befähigt digitale Inhalte in ihren Unterricht zu integrieren und Problemlösestrategien mit Hilfe digitaler Werkzeuge zu unterrichten.

Projektpartner*innen: