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Datum: 01.12.2021, 03:52Uhr

Projektwochenangebot des Institut Bauingenieurwesen

28. November 2016 Studierende Archiv Erstellt von Yannis Hien

In der Projektwoche organisierte das Institut Bauingenieurwesen mit der Berufsgenossenschaft BG Bau und dem Wirtschaftsinstitut das Seminar „Sicherheitsbeauftragte“.

Zertifikatslehrgang zur/zum „Sicherheitsbeauftragten“ in Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft

Im Jahr 2015 ereigneten sich auf deutschen Baustellen insgesamt 17.176 Unfälle. Einige dieser Unfälle waren unvermeidlich, ein Großteil jedoch kann durch die richtige Ein- und Unterweisung verhindert werden. Diese wichtige Aufgabe haben „Sicherheitsbeauftragte“ innerbetrieblich inne. Sie sind vom Gesetzgeber dazu vorgesehen, das Unternehmen bei der Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren zu unterstützen. Die Berufsgenossenschaften nehmen als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung u.a. die Funktion der Aus- und Fortbildung war.  

Als Bestandteil der Projektwoche organisierten Prof. Dr. Felix Meckmann (Institut Bauingenieurwesen, Lehrgebiet Bauökonomie) in Zusammenarbeit mit Dipl.-Ing. Reiner Kamann (Berufsgenossenschaft BG Bau) und Professorin Julia Hornstein (Wirtschaftsinstitut, Lehrgebiet Facility Management) ein dreitätiges Seminar „Sicherheitsbeauftragte“. Insgesamt 20 Studierende der Studiengänge Industrielles Dienstleistungsmanagement,  Bauingenieurwesen und Wirtschaftsingenieurwesen-Bau nutzten diese mit einem Zertifikat abgeschlossene Ausbildungsmöglichkeit im Rahmen der Projektwoche. An drei Unterrichtstagen lernten die Studierenden den Aufgabenbereich einer/es Sicherheitsbeauftragte/en kennen, wodurch Sie jetzt in der Lage sind, diese Aufgabe in einem Unternehmen auszufüllen. Als Sicherheitsbeauftrage achten Sie auf den Zustand und die Verwendung der technischen Schutzausrüstung (PSA), informieren Mitarbeiter über den sicheren Umgang mit Maschinen und Arbeitsstoffen, melden sicherheitstechnische Mängel und beseitigen diese – wenn möglich –  in Kooperation mit den Mitarbeitern selbst. Die Studierenden absolvierten intensive, aber spannende drei Seminartage und fügten Ihrem Ausbildungspuzzle ein weiteres Teil hinzu.

Neben der erreichten Sensibilisierung zu arbeitsschutzfachlichen Themen im Betrieb und auf der Baustelle, wurde als besonders positiv im Rahmen der abschließenden Feed-Back Runde, die gemischte Besetzung der Seminargruppe genannt. Die Studierenden berichteten, dass sich bei den unterschiedlichen Übungen die innerhalb der drei Tage durchgeführt wurden, durch die interdisziplinäre Besetzung der verschiedenen Arbeitsgruppen, sich die Anzahl an Perspektiven und das Spektrum an möglichen Lösungen deutlich vergrößerte.