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Datum: 28.01.2022, 00:33Uhr

Living abroad in Shanghai

18. Januar 2016 Studierende Archiv Erstellt von Sebastian Schneider

Shanghai - Das war mein Ziel als es Ende August 2015 endlich für ein Auslandsjahr nach China gehen sollte.


Ich heiße Sebastian und studiere im 5. Semester Internationale Wirtschaft - Emerging Markets an der HRW in Mülheim. Da ich mir nach dem Abi einen internationalen Studiengang ausgesucht habe, stand für mich schon früh fest, dass ich während meines Studiums einige Zeit im Ausland verbringen möchte.

Da ich in der Bachelor-Plus Variante meines Studiengangs eingeschrieben bin, absolviere ich nun nicht nur ein Auslandssemester an der Partneruniversität der HRW in Shanghai, zusätzlich findet auch mein Praxissemester in China statt.

Soviel also erstmal dazu, wie ich hier gelandet bin.

Inzwischen ist das Semester an der University of Shanghai for Science and Technology fast vorbei und in diesem Blogeintrag möchte ich über meine bisherigen Erfahrungen während meines Auslandsaufenthalts berichten.

Bevor man sich plötzlich in Shanghai wiederfindet müssen natürlich erst einmal einige organisatorische Dinge erledigt werden. Dazu zählt zum Beispiel die Bewerbung bei der Partneruni, das Visum, das beantragt werden muss, oder die Frage wie man in China am besten an Geld kommt. All diese Dinge können anfangs etwas abschreckend wirken, wenn man aber früh genug mit der Planung für seinen Auslandsaufenthalt anfängt, läuft alles ganz stressfrei.

Wer sich einen Überblick über Partneruniversitäten, Bewerbungsfristen und Fördermöglichkeiten verschaffen will, dem empfehle ich, einen Blick auf die Serviceseite des International Office im eCampus zu werfen. Da gibt es alles wichtigen Infos zusammengefasst.

Letztendlich bin ich dann, nachdem alle organisatorischen Dinge erledigt waren, ende August in Shanghai gelandet. Die ersten Tage und Wochen in der Stadt waren stressig, aber auch interessant und faszinierend und trotz der vielen kulturellen Unterschiede zwischen Mülheim und Shanghai hat man sich im Alltag doch recht schnell orientiert und zurechtgefunden. Die Stadt hat nämlich in fast allen Bereichen wirklich viel zu bieten. Trotzdem steht man am Anfang immer wieder vor der ein oder anderen kleinen oder großen Herausforderung. (In welcher Gegend soll ich wohnen? Wie komme ich an eine SIM-Karte? und warum spricht hier eigentlich keiner Englisch?)

Mithilfe der USST-Buddy's die den internationalen Studenten in der ersten Zeit zur Seite stehen lassen sich aber auch diese Schwierigkeiten überwinden.

Der Semesterstart fand an der USST Mitte September innerhalb des Welcome-Days statt.

An diesem Tag haben alle ihren Studierendenausweis bekommen und wir wurden über den wirklich riesigen Campus geführt. Gar nicht so leicht sich hier nicht zu verlaufen.

Die Universität liegt übrigens etwas außerhalb des Zentrums im Stadtteil Yangpu.

Da ich eher im Stadtzentrum wohne ist der Weg zur Uni also etwas weiter.

Wenn man sich aber einmal im Metro- und Busnetz zurechtgefunden hat ist die Uni ganz gut zu erreichen. 

Zum Studium an der USST: Alles ist ein bisschen chaotischer und die Vorlesungen sind deutlich verschulter als in Deutschland. Oft schreibt man nicht einfach eine Klausur am Ende des Semesters, stattdessen setzt sich die Note aus Anwesenheit, Präsentationen, Assignments und Prüfungen zusammen.

Das ist aber alles machbar und den Unialltag in China zu erleben ist auf jeden Fall eine interessante Erfahrung.

Ich habe hier inzwischen alle Kurse abgeschlossen und Im Februar beginnt mein Praxissemester in Shanghai.

Mal sehen was dann noch alles auf mich zukommt...