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Seite: https://www.hochschule-ruhr-west.de//die-hrw/news/details/
Datum: 01.12.2021, 05:01Uhr

HRW Studierende backen ausgezeichnete IT-Lösungen

05. November 2018 Studierende News Archiv Erstellt von Marvin Püthe; Chiara Sandführ

HRW Studierende nahmen am ersten Dr. Oetker IT-Hackathon teil und schafften es aufs Treppchen.

48 Stunden. So viel Zeit hatten die kreativen Köpfe, um sich beim ersten Dr. Oetker IT-Hackathon (Anfang November) eine spannende Lösung in Verbindung mit Smart Apps, Smart Data oder Smart Kitchen auszudenken und in einem Prototypen umzusetzen. Dabei sind viele spannende Projekte entstanden, welche allesamt neue Ansätze und moderne Technologien miteinander verbanden und so die Jury zum Staunen brachten.

Ein Hackathon ist ein Wettbewerb, bei welchem sich Entwickler in kleinen Teams zusammentun und Aufgaben innerhalb eines kurzen Zeitraums lösen. Dabei kommt es nicht nur auf die Programmierfähigkeiten der Teilnehmer an, sondern vor allem auf persönliche Fähigkeiten wie strategisches Denken, Disziplin, Durchhaltevermögen, Improvisationstalent und Teamgeist.

In der garage33, einem Innovationsquartier in Paderborn, konnten die Teilnehmer den Freiraum nutzen, um ihre Ideen zu verwirklichen. Dies ist ein Co-Working Space für Startups, welches das gesamte Wochenende für die Teilnehmer des Hackathons zur Verfügung stand.

Nach einer kurzen Begrüßung kristallisierte sich sofort heraus, dass es bei Dr. Oetker nicht nur um Backen und Kochen geht. Das Erlebnis, der sogenannte ‚Dr. Oetker Moment‘, ist das, was in der Hauptzentrale in Bielefeld geschaffen wird. Diesen Moment sollten die Teilnehmer nutzen, um auf außergewöhnliche Weise die Jury zu überzeugen.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde begann auch schon das Hacking. Teams, welche sich schon vorher gefunden hatten, machten sich sofort an die Arbeit und berieten ihre unterschiedlichen Ideen. Die anderen trafen sich zu einem offenen Ideenaustausch und bildeten spontan Gruppen, mit denen sie das Wochenende verbringen würden.

Der erste Abend wurde vor allem zur Ideenfindung genutzt. Regelmäßig traf man Teams im Open Space, mit denen man sich austauschte und so noch den einen oder anderen spannenden Ansatz entwickelte. Der Abend wurde anschließend mit frischen asiatischen Speisen abgerundet.

Je später es wurde, desto mehr Teilnehmer verließen die garage33, um sich noch die eine oder andere Mütze Schlaf zu holen. Nicht wenige blieben vor Ort und verbrachten die Nacht mit Schlafsack und Isomatte auf dem Boden oder übernachteten sogar im Auto.

Am nächsten Tag ging es dann richtig los. Alle steckten die Köpfe zusammen, konzipierten Prototypen und entwickelten Lösungen. Manche Teilnehmer programmierten, andere entwickelten die UX-Experience, wiederum andere arbeiteten den Pitch aus, der am Ende gehalten werden sollte.

Dabei stellten die Studierenden ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten in Hinblick auf Belastung, Organisation und Teamfähigkeit unter Beweis. Selbst in den späten Abendstunden fand man fleißige Teilnehmer, welche gemeinsam an ihren Ideen und Projekten arbeiteten. Die Gruppe Oetkerlebnis, welche von Studierenden der HRW besetzt wurde, besuchte sogar die Dr. Oetker Welt, das Museum für Dr. Oetker Produkte und testete dort die praktischen Einsatzmöglichkeiten ihres Prototypen und rundete ihre Lösung mit dem Feedback der Mitarbeiter vor Ort ab.

Als es am nächsten Morgen in die Endphase ging, fand man viele Gruppen, welche noch schnell einige Features implementierten, bevor es dann in die Vorbereitung einer Präsentation ging. Fünf Minuten hatte jedes Team, um die Jury von ihrem Produkt zu überzeugen. Dabei stellte sich heraus, dass es dabei nicht nur um die Präsentation der technischen Umsetzung geht, sondern viel mehr um die Vorstellung des Nutzens und des Mehrwerts für Dr. Oetker.

Beide Teams, welche von den Studierenden der HRW besetzt wurden, schafften es aufs Treppchen. Das „Projekt15“ mit André Raider (MTI-Student an der HRW), Maryna Yudovich (externe UX-Designerin), Henri Heimann (Student Technische Informatik der TH Köln) und Prof. Dr. Malte Weiß (HRW Professor für Grundlagen der Informatik), belegte mit seiner Social App, welche den Dr. Oetker Moment einfangen und belohnen sollte, den zweiten Platz.

Das Team „Oetkerlebnis“, Chiara Sandführ und Marvin Püthe (Studierende der Angewandten Informatik an der HRW), Sandra Czok (Studentin des Studiengangs Design- und Projektmanagement), Franziska Enning (Absolventin des Studiengangs Internation Business Studies), und Marcel Menk (Auszubildender zum Fachinformatiker für Systemintegration) überzeugte die Jury mit ihrer Einbindung von Bluetooth Beacons in die Dr. Oetker Welt und einer Bilderkennungssoftware, welche im Supermarkt zu einer Schnitzeljagd animierte und belegten damit den dritten Platz.

Insgesamt hatten alle Teams sehr viel Spaß und konnten sich erneut dem Wettbewerb stellen und ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Dabei wurden viele praktische Fähigkeiten vermittelt, welche das Vorlesungswissen aus ihrem Studium wunderbar ergänzen.