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Seite: https://www.hochschule-ruhr-west.de//die-hrw/news/details/
Datum: 28.10.2021, 17:27Uhr

BWL Studierende besuchten Chemiepark Knapsack

10. Dezember 2018 Studierende News Archiv Erstellt von Beatrice Liebeheim

Exkursionen - das Plus für Praxiseinblicke

Die Hochschule Ruhr West steht für praxisnahe und anwendungsorientierte Lehre. Das beweisen die vielen Projekte und Exkursionen, die in (fast) allen Studiengängen angeboten werden. Der Blick über den Tellerrand wird durch Unternehmensbesuche erweitert. In Exkursionen an spannende, fachlich relevante Orte, die der Öffentlichkeit meist nicht zugänglich sind, erweitern die Studierenden ihren Horizont und erhalten wertvolle Einblicke.

Am 4. Dezember 2018 besuchten Studierende des Studiengangs BWL - Industrielles Dienstleistungsmanagement (1. Fachsemester) im Modul Service Life Cycle Management den Chemiepark Knapsack in Hürth.

Der Chemiestandort auf dem Knapsacker Hügel ist seit über 100 Jahren ein fester Bestandteil von Hürth. Er ist mehr als nur ein wichtiger Arbeitsplatz für zahlreiche Menschen und Unternehmen aus der Umgebung. Im Chemiepark Knapsack entstehen Ausgangsstoffe für viele Produkte, die wir im Alltag benutzen. Hier werden Forschungen und Entwicklungen für unsere Zukunft getätigt und junge Menschen zu Fachkräften ausgebildet. Im Chemiepark Knapsack sind acht Produzenten der chemischen Industrie zuhause. Dazu kommen über 20 weitere Unternehmen, die ihre chemienahen Dienstleistungen anbieten.

Die Studierenden besuchten das Unternehmen InfraServ GmbH & Co. Knapsack KG. InfraServ ist der Industrieparkdienstleister und der Standortbetreiber des Chemieparks. Die BWL Studierenden der Hochschule Ruhr West erwartete an diesem Tag ein außergewöhnlich hoher Praxisbezug zu ihren Studieninhalten.  

Der Betrieb von Ver- und Entsorgungsanlagen, die Energieerzeugung und Energiebeschaffung, die Abwasserbehandlung, Logistik-Services, Immobilien- und Facility Management, Sicherheit, Gesundheit und Umweltmanagement verschmelzen zu ganzheitlichen bedarfsorientierten Konzepten, die den alltäglichen Betrieb nicht nur zuverlässig, sondern Tag für Tag noch wirtschaftlicher und umweltgerechter gestalten. Die Erkenntnisse aus der jahrzehntelangen Erfahrung als Standortbetreiber und Industriedienstleister fließen auch in die Standortanalyse, Standortberatung und Standortoptimierung ein.

Durch den Austausch mit Expert*innen vor Ort bekamen die Studierenden eine gute Vorstellung davon, wie es in der Praxis und im Berufsleben aussieht. Sie konnten erfahren, was von ihnen als Berufseinsteiger erwartet wird. Sie können nach diesem Besuch als Erstsemester besser einschätzen, warum Grundlagen und Theorie in den ersten Semestern so wichtig sind. Wichtig war für die Studierenden die Besichtigung der Werksanlagen und die Besprechung von Arbeitsabläufen und Prozessen.

Prof. Dr. Karla Ohler-Martin und die Studierenden danken recht herzlich für die Möglichkeit dieses Besuchs.