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Seite: https://www.hochschule-ruhr-west.de//die-hrw/news/details/
Datum: 30.11.2021, 19:35Uhr

Als Praktikantin am Institut Naturwissenschaften unterwegs

04. Dezember 2017 HRW-Intern Erstellt von Manuela Koch, Helga Westerhuis

Manuela Koch besucht zurzeit die 10. Klasse des Städtischen Gymnasium Heißen. Ihr Berufsorientierungs-Praktikum machte sie an der HRW.

 

Manuela Koch besucht zurzeit die 10. Klasse des Städtischen Gymnasium Heißen. Auf der Suche nach einem geeigneten Berufsorientierungs-Praktikum fiel ihre Wahl auf die Hochschule Ruhr West (HRW). Knapp drei Wochen lang konnte sie theoretische und praktische Erfahrungen sammeln. Helga Westerhuis, mint4u-Mitarbeiterin des Fachbereichs 4, hat sie abschließend zu einem Interview eingeladen.

Helga Westerhuis: Manuela, warum wolltest du ausgerechnet ein Praktikum an der HRW durchführen?

Manuela Koch: Weil die Hochschule neu ist und ihre Schwerpunkte im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) liegen. Und genau diese Fächer machen mir Spaß. Meine Schulnoten sind auch gerade in Mathematik und Chemie sehr gut. Daher habe ich mich direkt für das Institut Naturwissenschaften beworben.

H. W.: Mit welchen Erwartungen bist du an die HRW gekommen?

M. K.: Ich wollte Einblicke ins Studierendenleben bekommen und die verschiedenen Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten an der Hochschule kennen lernen. So kann ich feststellen, ob ein Studium eine Option für mich wäre oder eher nicht. Welche Aufgaben führen wissenschaftliche Mitarbeiter*innen durch, wie sieht das Berufsfeld eines Professors /einer Professorin aus? All das wollte ich erkunden.

H. W.: Wie hat dein Tagesablauf ausgehen? Kaffee kochen und kopieren? J

M. K.: Zu Beginn des Praktikums bekam ich einen "Einsatzplan", an dem ich mich orientieren konnte. Mein Tagesablauf war immer sehr abwechslungsreich gestaltet. Ich habe unterschiedliche Vorlesungen im Hörsaal besucht, durfte an Übungen und Praktika der Physik teilnehmen. Kleine Projekte wie z. B. das Konstruieren von Bauteilen an einem 3D-CAD-Programm, Drucken von dreidimensionalen Gegenständen oder das Lösen von ersten Programmieraufgaben mit einem Mikrokontroller und noch einiges mehr standen auf dem Programm. Auch die wissenschaftlichen Labore des Instituts Naturwissenschaften mit den entsprechenden Gerätschaften wurden mir gezeigt und erklärt. Aber ich musste weder Kaffee kochen noch kopieren (Manuela lacht). Und wenn ich zwischendurch mal Zeit hatte, durfte ich an meinem Praktikumsbericht arbeiten.

H. W.: Welche Aufgaben haben dir am besten gefallen?

M. K.: Da ich wirklich ein Zahlen-Fan bin, war ich total von der Mathematik-Mitmach-Ausstellung des Instituts begeistert. Hier gibt es einen Raum, in dem viele Ausstellungsstücke die Mathematik (be)greifbar machen und zum Ausprobieren und Rätseln einladen. Und ein klein wenig konnte ich auch zur Erweiterung des Rätsel-Pools beitragen, indem ich kleine "Mülheim-Quizze" mit Hilfe einer Internet-Recherche erstellt habe. Das hat mir besonders viel Spaß gemacht.

H. W.: Wer hat dich im Institut Naturwissenschaften unterstützt/betreut?

M. K.: Direkt zu Beginn des Praktikums wurde ich Andreas Sauer, dem Leiter des Instituts Naturwissenschaften und den Mitarbeiter*innen vorgestellt. Alle waren sehr nett und freundlich zu mir und auch sehr bemüht, dass ich mich dort wohlfühlte. Sie haben mir geholfen, mich dort zurecht zu finden. Schließlich ist die Hochschule ein sehr großer Komplex mit vielen verschiedenen Gebäuden und Etagen. Bei Fragen konnte ich jederzeit jeden ansprechen. Vor den einzelnen Veranstaltungen wurde ich sogar von den Lehrkräften persönlich abgeholt, damit ich auch keine Probleme mit der Raumfindung hatte. Um Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder an einer Hochschule zu bekommen, konnte ich kleine Interviews führen.

H. W.: Manuela, was wurde von dir erwartet?

M. K.: Natürlich dass ich immer pünktlich zur Hochschule komme, Interesse an den Projekten zeige und lerne, selbstständig zu arbeiten. Dass ich mich immer an- und abmelde, wenn ich komme und gehe. Und in der letzten Woche sollte ich auch schon MINT-Schulprojekte mit betreuen/unterstützen. Das war auch sehr spannend und aufregend für mich, da ich eigentlich eher zurückhaltend bin. Aber es hat gut geklappt und bekanntlich wächst man mit seinen Aufgaben. Und zum Abschluss wurde ein kleiner Praktikumsbericht in Form einer PowerPoint-Präsentation verlangt. Daran konnte ich auch immer zwischendurch arbeiten.

Welche Bilanz ziehst du aus deinem Praktikum?

M. K.: Mein Praktikum hat meine Erwartungen erfüllt. Ich habe nun ein genaueres Bild, in welche Richtung es für mich weitergehen könnte. Ein Studium kann ich mir nach Schulabschluss auf jeden Fall vorstellen. Mein Interesse geht auch weiterhin in die Fachrichtung Naturwissenschaft und Technik. Z. B. finde ich den neuen Studiengang "Gesundheits- und Medizintechnologien" sehr spannend. Aber: Mit Hilfe der Studienberatung der HRW habe ich auch weitere Möglichkeiten entdeckt, die für mich interessant wären, wie z. B. etwas in Richtung der Architektur. Ansonsten konnte ich hautnah die Unterschiede eines Schüler- und Studierendenlebens kennenlernen - mit all seinen Vor- und Nachteilen. Und nebenbei habe ich durch das Praktikum ein wenig meine Angst vor neuen Menschen ablegen können und so mehr Selbstbewusstsein erlangt. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht!


Helga Westerhuis ist mint4u-Mitarbeiterin im Fachbereich 4 und koordiniert die Institute Naturwissenschaften und Mess- und Sensortechnik u. a. den Einsatz von Praktikant*innen.

Kontakt: helga.westerhuis hs-ruhrwest "«@&.de oder Telefon: 0208-88 254 474