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Seite: https://www.hochschule-ruhr-west.de//die-hrw/lehre-an-der-hrw/hochschuldidaktik/lehrinnovationen/
Datum: 16.12.2018, 17:36Uhr

Lehrinnovationen

Durch die interne Lehrförderung werden neue oder wesentlich verbesserte Lehr-Lernkonzepte und -Maßnahmen bzw. deren Anschubfinanzierung unterstützt, die zur Verbesserung der Lehre und der Studienbedingungen an der Hochschule Ruhr West beitragen. Die HRW stellt durch die Förderung neuer und innovativer Ideen und Projekte in Studium und Lehre sicher, dass sich die Hochschule stetig weiterentwickeln kann und kreative Ideen aller Akteure*innen unterstützt werden.

Rahmenbedingungen:

Jährliche Ausschreibung, max. Förderzeitraum: zwei Jahre, frühester Projektstart ist der 01.01. des Jahres nach der Ausschreibung. Die bewilligten Projekte werden aus Qualitätsverbesserungsmitteln (QVM) finanziert.

Förderbedingungen:

  • Bereitschaft zur öffentlichen Präsentation des innovativen Projektes
  • Rechenschaftsbericht über Mittelverwendung und Projekterfolg
  • Bereitschaft zur Evaluation und zu didaktischem Monitoring

Antragsteller*innen: 

Alle an der HRW tätigen Personen sowie die Fachbereiche

Nina Friese
Leitung Hochschuldidaktik

Dezernat I
Duisburger Str. 100, 45479 Mülheim an der Ruhr
Gebäude 03

Telefon: +49 208 88254-197
Fax: +49 208 88254-239

nina.friese hs-ruhrwest "«@&.de


Kristina Kähler
Referentin für Hochschuldidaktik

Dezernat I
Duisburger Str. 100, 45479 Mülheim an der Ruhr
Gebäude 03

Telefon: +49 208 88 254-138

kristina.kaehler hs-ruhrwest "«@&.de


Laufende und abgeschlossene Projekte

Lebenszyklusbetrachtung von Immobilien - Umsetzung im Unternehmensplanspiel "Chameleon LC"

OStR. i. HD. Dr.-Ing. Dipl.-Ing. Christian K. Karl, Leiter Fachdidakitik Bautechnik, Universität Duisburg-Essen, Lehrbeauftragter Institut Bauingenieurwesen HRW

Prof. Dr. techn. Felix Meckmann, Lehrgebiet Bauökonomie, HRW

Unzureichende Kommunikation zwischen Projektbeteiligten, fehlerhafte und veraltete Übermittlung von Informationen sowie ein hoher Informationsverlust prägen derzeit die Bauprojektabwicklung. Hinzu kommt, dass Beteiligte (neue) Zusammenhänge, Interaktionen und Wechselwirkungen in ihrem Handeln nicht (er)kennen, worunter schließlich die Transparenz und Teamorientierung, wie auch Initiative und Entscheidungsfähigkeit in Projekten negativ beeinflusst werden. Von daher erscheinen gerade Planspiele in der Aus- und Weiterbildung als besonders empfehlenswert, um die o. g. defizitäre Situation in der Projektabwicklung zu beseitigen.

Neben analogen brett-basierten Planspielen sind online-basierte Planspiele aktuell besonders interessant. So bietet die virtuelle Vernetzung den Lernenden die Möglichkeit, orts- und zeitunabhängig (internationale) Erfahrungen zu sammeln und ihre Schlüsselkompetenzen in dieser Dimension zu erweitern. Sie lernen dadurch, digitale Medien kompetent zu nutzen sowie ihre sozialen Kompetenzen in einem transnationalen Umfeld zu stärken.

Basis des Projekts ist das von Dr.-Ing. Christian K. Karl modular entwickelte bauspezifische Online-Planspiel "Chameleon", welches in Zusammenarbeit mit der Stanford University und dem Georgia Institute of Technology entwickelt wurde und bereits an verschiedenen Institutionen in der Ausbildung eingesetzt wurde. In "Chameleon" werden primär Aspekte wie Kalkulation, Finanz- und Ressourcenplanung in Bauprojekten wie auch Aspekte der Unternehmensführung adressiert.

Als Erweiterung soll im Rahmen des geförderten Projektes "Chameleon LC" der gesamte bauspezifische Immobilienlebenszyklus in das Planspiel integriert werden, der (bereits vorhandene) Bau, der Vertrieb (Projektmarketing, Vermarktung) und die Verwertung (Abriss, Revitalisierung) von Immobilien. Darunter subsumieren sich die Projektentwicklung, die Planung (Teile davon sind bereits implementiert, wie z.B. die Projektkalkulation). Durch diese Berücksichtigung des Lebenszyklus wird der aktuellen Entwicklung der Bau- und Immobilienwirtschaft entsprochen und die Studierenden mittels der Unternehmenssimulation umfassend auf ihren Berufseinstieg vorbereitet (Aufgrund der definierten Projektlaufzeit und des Projektbudgets wird die zeitlich lange und komplexe Betriebsphase in einem Anschlussprojekt realisiert.). Neben der Koordination der unterschiedlichen Projektphasen lernen die Studierenden die zur Verfügung stehenden Informationen zu managen, d.h. ein eigenes Informationsmanagementsystem aufzubauen. Neben der Digitalisierung, sind Lebenszyklusbetrachtung und Informationsmanagement zentrale Entwicklungsbereiche der aktuellen Praxis.

In der beschriebenen Form existiert kein umfassendes Planspiel, dass IngenieurInnen auf bauspezifische Aufgaben innerhalb einer umfassenden Lebenszyklusbetrachtung vorbereitet. Somit stellt "Chameleon LC" ein Leuchtturmprojekt dar, welches zukünftig vielfältige Lernziele in der Aus- und Weiterbildung der Bau- und Immobilienwirtschaft adressieren kann.

ProtoCUT – Prozesskette der subtraktiven Fertigung

Die Nutzung komplexer Maschinen und Anlagen in der akademischen Bildung stellt sämtliche Beteiligte vor ganz besondere Herausforderungen. In der Regel ist eine mehrjährige Ausbildung notwendig, um diese teuren Maschinen (z.B. Fräsmaschinen) prozesssicher zu bedienen. Der Einsatz solcher Maschinen im Rahmen von Übungen und Praktika beschränkt sich somit auf den Einsatz in Kombination mit einem/einer Laboringenieur*in.

Ziel des ProtoCUT-Projektes ist die Entwicklung und Realisierung eines Konzeptes zur möglichst eigenständigen Nutzung von Fräsmaschinen durch die Studierenden. Hierzu werden alle notwendigen Soft- und Hardwarevoraussetzungen geschaffen, sowie geeignete Dokumentationen bereit gestellt. Davon profitieren neben allen technikbegeisterten Studierenden, auch individuelle Projekte wie das Formula Student Racing-Team oder das IoT-Labor.

Die entstandenen Inhalte sollen darüber hinaus in verschiedene Module, der Institute Maschinenbau und Energiesysteme und Energiewirtschaft, integriert werden und in den Übungen einen Praxisbezug schaffen.

Haben Sie Interesse an der aktiven Prototypenfertigung? Dann melden Sie sich gerne bei Robert Zaczek

Pre-Seed Start-up Coaching HRW

Prof. Dr. Christian Müller-Roterberg

Im Rahmen des Projektes haben Studierende aller Fachrichtungen die Möglichkeit, eine potenzielle Geschäftsidee zu einem Geschäftsmodell für ein Start-up-Unternehmen zu entwickeln. Die Idee kann bereits bei den Studierenden vorhanden sein oder wird im Rahmen des Coachings entwickelt.

Neben den Beratungs-Gesprächen werden dafür drei ganztägige Workshops sowie e-learning Elemente genutzt. Auch wenn die Studierenden beabsichtigen später in ein bestehendes Unternehmen zu wechseln, nutzen ihnen die erlernten unternehmerischen Kompetenzen für ihr späteres Berufsleben. Bei erfolgreicher Teilnahme wird ein aussagekräftiges Zertifikat ausgestellt, das bei späteren Bewerbungen hilfreich ist.

Sollten Sie Interesse haben teilzunehmen finden Sie nähere Informationen zu dem Projekt hier

eLearning for entrepreneurship

Prof. Dr. Christian Müller-Roterberg

Mit dem hochschulweiten und interdisziplinären Lehrangebot wird der Aufbau einer Gründung- und Innovationskultur unterstützt sowie die Studierenden für Geschäftschancen und Gründungsthemen sensibilisiert.

Die Studierenden aller Fachrichtungen bekommen die Möglichkeit sich u.a. mittels Online-Selfassessmenttests zu Gründungskompetenzen, Wikis, online blackboards, einem elektronischen Gründerleitfaden, Webinaren und cloudbasierten Präsentationen selbstständig in Themen aus dem Bereich Gründung einzuarbeiten und lernen die wichtigsten Schritte auf dem Weg in die berufliche Selbstständigkeit. Zusätzlich bietet das innovative Projekt die Möglichkeit, via Diskussionen im Forum und Chat Feedback zu konkreten Gründungsvorhaben zu bekommen.

Alle HRW-Studierende und Interessierte, die sich über das Thema Unternehmensgründung informieren wollen finden Anregungen zur Gründung, die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Gründungsinteressierten und Materialien zur Unterstützung bei einer beabsichtigen Gründung genau hier!

Interne Lehrförderung 2016

Projekt „Digital Reality“

Das Projekt "Digital Reality" wird von einem interdisziplinären Team aus Vertretern der Institute Maschinenbau und Bauingenieurwesen durchgeführt und in geeignete Lehrveranstaltungen eingebunden. Unter Einsatz eines 3D-Laserscanners sollen Fabrik- und Gebäudestrukturen erfasst, in ein digitales Modell überführt und anschließend für unterschiedlichste Analysen Anwendung finden.

Das Wahlmodul "Fabrikplanung und Prozessoptimierung", welches von Prof. Dr. Uwe Lesch und Robert Zaczek für die Studierenden der Bachelorstudiengänge Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau angeboten wird, basiert zunächst auf der Vermessung der Lage von Maschinen sowie des damit zusammenhängenden Materialflusses. Die messtechnische Aufnahme mit konventionellen Messmethoden ist aufwendig, relativ ungenau und stört den Betriebsablauf im Unternehmen. Da mit herkömmlichen Methoden nur vereinfachte Modelle von Fabrikhallen erstellt werden können, sind oft mehrere Besuche im Unternehmen notwendig. In Zukunft sollen die benötigten Informationen mit einem 3D-Laserscanner aufgenommen, durch 360° Videos ergänzt und so von den Studierenden für den Einsatz von Virtual Reality für die nachfolgenden Fabrikplanungsaufgaben aufbereitet werden. Die optimierten Fabrikhallen können im Anschluss in der virtual reality begangen werden

Das Pflichtmodul "Digitales Planen und Bauen" wird von Prof. Dr. Peter Vogt und Stefan Niewerth durchgeführt und ist im neuen Masterstudiengang Bauingenieurwesen angesiedelt. Darin werden aktuellste Entwicklungen zur Digitalisierung sämtlicher Projektphasen eines Bauprojektes aufgezeigt und angewendet. Die auch unter dem Begriff BIM (Building Information Modeling) bekannte Methodik soll sicherstellen, dass Planungen, die bisher überwiegend in der 2D-Flächenprojektion dargestellt wurden, auch im dreidimensionalen Raum erlebbar werden. Ziel ist die Erarbeitung von 3D-Modellen, um spätere Konflikte mit anderen Bauwerkskomponenten oder jene, die aus baubetrieblichen Abläufen erwachsen, frühzeitig zu erkennen. Die 3D-Scanlasertechnik soll die Studierenden dabei unterstützen, mit vertretbarem Aufwand ein 3D-Modell von einer Gebäudestruktur zu entwickeln. Im Weiteren sollen die 3D-Modelle dazu genutzt werden, Umbau- und Sanierungsmaßnahmen zu bewerten oder Zwischenbauzustände weiter zu entwickeln.

Abschlussbericht 

Interne Lehrförderung 2015

Kurs zur Entwicklung und Evaluation mobiler, kultursensitiver, offener Wissensressourcen und Kompetenzen (EMKOW)

Prof. Dr. Jan M. Pawlowski, M.Sc. Res Julia Stoffregen

Mit dem Lehrangebot werden Studierende auf die Relevanz einer mobilen, kultursensiblen Entwicklung und Evaluierung von offenen Bildungsressourcen aufmerksam gemacht. Sie erhalten in Workshops bzw. Seminarvorträgen Anregung und die Aufgabe, selbst eigene Ressourcen zu erstellen und zu testen. Die Zielgruppe sind benachteiligte Bildungsgruppen und Flüchtlinge, die sich in die Entwicklung der Wissensressourcen einbringen und die Ergebnisse nutzen können.

Die Ergebnisse werden sowohl innerhalb der HRW also auch innerhalb der Zielgruppe verbreitet und bewertet. Der Austausch mit KoordinatorInnen und Verbänden wird aufgebaut, um einen mobilen Lerntag zu gestalten. Als spezifische Erweiterung der e-Learning Kurse und des Forschungsbereiches e-Learning der HRW, bietet das Angebot Studierenden an, sich in dem Gebiet der digitalen Wissensvermittlung zu üben und zu vertiefen. Mit dem Ziel, Wissensressourcen zur Lösung gesellschaftlicher, kultureller Probleme zu entwickeln, wird zudem eine praxisrelevante und gefragte Materie aufbereitet.