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Seite: https://www.hochschule-ruhr-west.de//die-hrw/hrw-profil/hrwir-leben-vielfalt/projekte/fh-personal/massnahmen/
Datum: 28.10.2021, 16:38Uhr

Maßnahmen

Massnahme 1: Employer Branding

  • Schärfung des spezifischen Profils einer Professur an der Hochschule Ruhr West (HRW) – Employer Branding

1. Welche Zielsetzung hat die Maßnahme und was sind die inhaltlichen Aufgabenschwerpunkte?

Maßnahme I zielt darauf ab, durch ein zu entwickelndes Employer Branding Bewerber:innen über Anforderungen, Werte und Mission der HRW zu informieren. Das Employer Branding soll zugleich dazu dienen, passgenaue Bewerbungen auf Professuren zu erhalten, die dem Anforderungsprofil der HRW entsprechen. Das schafft mehr Effizienz auf Hochschul-, wie auch auf Bewerber:innenseite. Der Qualifikationsweg zur Professur sowie der Berufungsprozess wird in seinen inhaltlichen und personalen Facetten transparent dargestellt und über Informationsmaterialien einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

Dazu bedarf es eines geschärften Profils mit einer klaren Vision und den dazu passenden Bewerber:innen für die nächste Generation professoralen Personals, die die Heterogenität der Studierendenschaft insbesondere in den Zielgruppen der Personen mit Zuwanderungsgeschichte und Frauen abbilden. 

2. Mit welcher/welchen Organisationseinheit/-en erfolgt die inhaltliche Zusammenarbeit und warum?

Die Maßnahme 1 wird im Personalbereich angegliedert, den sie ebenso wie das Referat Marketing & Kommunikation (M&K) und Hochschulkommunikation beratend bei der Überarbeitung bestehender Darstellungen der HRW hinsichtlich Gender Equality, Diversität in der Professorenschaft, Familienfreundlichkeit und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten unterstützt. Mit den Instituten wird eine enge Zusammenarbeit angestrebt, da Beratungsprozesse und Sensibilisierung hinsichtlich der oben beschriebenen Zielgruppe in allen Fachbereichen von Bedeutung sein werden.

3. Welche Schnittstellen zu den anderen Maßnahmen wurden identifiziert und wie sollen diese genutzt werden?

Das Employer Branding wirkt als Leuchtfeuer, welches die Sichtbarkeit und Attraktivität der HRW als Arbeitgeberin für Nachwuchstalente erhöht. Es ermöglicht zudem maßnahmenübergreifenden Konsens über die Profilanforderungen potentieller Kandidat:innen und dient anderen Maßnahmen als Grundlage für Anforderungsprofile, Unterstützungs- und Qualifizierungsbedarfe sowie Kommunikationsstrategien für die synchrone und asynchrone Ansprache der zu erschließenden Zielgruppen.

4. Welche der vier Projektziele adressiert die Maßnahme und wie wirkt sie hinsichtlich der Erreichung der Projektziele?

Die Maßnahme 1 adressiert vornehmlich das Projektziel der ‘Schärfung des spezifischen Profils der HRW’ sowie damit verbunden die ‘Vergrößerung des Pools an berufungsfähigen Personen in MINT und BWL. 

Massnahme 2: Aktive Rekrutierung

Diese Maßnahme gewinnt Lehrbeauftragte auf neuen Wegen mittels des Ausbaus und der Nutzung von Netzwerken sowie Recruiting Events. Sie startet erst im späteren Verlauf des Projektes.

Massnahme 3: Zertifikatsprogramm für Lehrbeauftragte

  • Zielgerichtete Qualifizierung von Lehrbeauftragten zur Professur

1. Welche Zielsetzung hat die Maßnahme und was sind die inhaltlichen Aufgabenschwerpunkte?

Maßnahme III dient der Qualifizierung promovierter Lehrbeauftragter in Richtung Professur durch den Aufbau eines Zertifikatsprogramms. Neben hochschuldidaktischen Angeboten zur Weiterentwicklung ihrer Lehrkompetenz bietet das Programm den Teilnehmenden Unterstützung bei der individuellen Karriereplanung und -reflexion und vermittelt darüber hinaus für die Ausübung einer Professur zentrale Schlüsselkompetenzen. Das Qualifizierungsprogramm erfüllt für Interessierte somit eine Brückenfunktion, da es erste Berührungen und Auseinandersetzungen mit den erwähnten Themen ermöglicht. Auf diesem Weg werden Interessierte besonders früh, bedarfsorientiert und niedrigschwellig auf ihrem Pfad zur Professur unterstützt.

2. Mit welcher/welchen Organisationseinheit/-en erfolgt die inhaltliche Zusammenarbeit und warum?

Eine besondere Zusammenarbeit besteht mit dem Referat der Hochschuldidaktik, da die Lehre und die Entwicklung sowie die Kommunikation mit den Studierenden ein zentrales Element der Tätigkeit als Professor:in ist. Die Kompetenzen der Hochschuldidaktik hinsichtlich didaktischer Konzeption und der Durchführung von Lehrveranstaltungen sowie zur Kommunikation mit Studierenden werden sich im Zertifikatsprogramm wiederfinden.

Die Maßnahme ist von Beginn an in besonderem Maße mit den Fachbereichen und Instituten verknüpft. Die jeweilige Gestaltung der Lehre, die fachlich didaktischen Perspektiven und auch die Fachkulturen bei Berufungen sind ein wichtiges Element bei der Entwicklung von Angeboten. Durch die enge Zusammenarbeit profitiert auch der promovierte Mittelbau zum einen als Impulsgeber, aber auch indem sie in das Zertifikatsprogramm der Lehrbeauftragten nach Bedarf integriert werden können.

3. Welche Schnittstellen zu den anderen Maßnahmen wurden identifiziert und wie sollen diese genutzt werden?

Im Besonderen ergeben sich Schnittstellen mit der ersten Maßnahme, da die Profilschärfung der Professur und die daraus resultierenden Anforderungen an die Teilnehmenden in der ersten Maßnahme erarbeitet und im Zertifikatsprogramm vertiefend vermittelt werden. Die zweite Maßnahme dient als Netzwerkplattform und Projektionsfläche in der das Qualifikationsprogramm dargestellt werden kann. Der Erfahrungs- und Kompetenzaustausch aus dem Onboarding-Verfahren der fünften Maßnahme soll in der Evaluation des Zertifikatsprogramms dienlich sein. Im Zuge des Qualifizierungsprogramms können Kandidat:innen gezielt auf die Matchingplattform der Maßnahme 6 vorbereitet und weitergeleitet werden, um eine Vernetzung der Kandidat:innen frühzeitig zu unterstützen.

4. Welche der vier Projektziele adressiert die Maßnahme und wie wirkt sie hinsichtlich der Erreichung der Projektziele?

Das Zertifikatsprogramm verfolgt das übergeordnete Projektziel, die Gewinnungs- und Entwicklungsansätze für professorales Personal an den tatsächlichen Bedarfen der HRW auszurichten. Durch die Qualifizierung eines zur heterogenen Studierendenschaft der Hochschule passenden Personenkreises für den Karriereweg Professur leistet Maßnahme III einen Beitrag zur Erhöhung von Chancengerechtigkeit und Diversität und erweitert den Pool der sich Bewerbenden substantiell. Die Qualifizierung in der Lehre ermöglicht darüber hinaus, einen zusätzlichen Karriereweg professionell ausgebildet anzustreben.

Massnahme 4: Teilzeitprofessuren

Diese Maßnahme schafft Teilzeitprofessuren in Kooperation mit regionalen Unternehmen und in Zusammenarbeit mit dem Förderverein der HRW. Sie startet erst später im Verlauf des Projektes.

Massnahme 5: Ausbau Onboarding und Weiterqualifizierung

  • Ausbau des Onboardings und Weiterqualifizierung für Professor:innen

1. Welche Zielsetzung hat die Maßnahme und was sind die inhaltlichen Aufgabenschwerpunkte?

Die Maßnahme V hat den Auftrag eine zielgerichtete Ergänzung der vorhandenen Onboarding-Instrumente zu den weiteren Themenfeldern Forschung + Transfer sowie Gremienstruktur und -arbeit zu konzipieren und dieses Programm auszuweiten und einzuführen.

Hierdurch sollen neben Klarheit über die gesamten Arbeitsinhalte einer Professur auch konkrete Grundlagen zu den Bereichen Forschung und Gremienarbeit vermittelt werden, die neben dem gesetzlich vorgeschriebenen Prozess der pädagogischen Eignung das Profil einer Professur an der HRW vervollständigen.

2. Mit welcher/welchen Organisationseinheit/-en erfolgt die inhaltliche Zusammenarbeit und warum?

In dieser Maßnahme besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Referat Organisations- und Personalentwicklung (OE/PE) wie auch dem Referat der Hochschuldidaktik (HD), da beide Referate eng mit den neuberufenen Professor:innen an der Selbstgestaltung und -entwicklung arbeiten. Ebenfalls werden die Institute sowie das Referat Forschung und Transfer eng eingebunden. Sowohl die Lehre und die Entwicklung dieser, wie auch die Kommunikation mit den Studierenden ist ein zentrales Element der Tätigkeit als Professor:in. Die Kompetenzen der Referate OE/PE und HD liegen speziell in der didaktischen Konzeption und der Durchführung von Lehrveranstaltungen sowie der Ermittlung von bedarfsorientierter Weiterentwicklung und Selbstverwirklichung, um diese Aufgaben zu erfüllen. Gerade diese Aspekte sind in der Maßnahme V von enormer Bedeutung um die bestehenden Onboardingprozesse gemeinsam mit den jeweiligen Instituten zu optimieren und zu erweitern.

3. Welche Schnittstellen zu den anderen Maßnahmen wurden identifiziert und wie sollen diese genutzt werden?

Die Maßnahme V ist stark mit den Maßnahme I und III verknüpft, da die Profilschärfung der Professur und die daraus resultierenden Anforderungen an die Teilnehmenden in der ersten Maßnahme erarbeitet und im Zertifikatsprogramm vertiefend vermittelt werden. Dies sorgt dafür, dass die Maßnahme V auf diese Punkte eingehen und das Onboardingverfahren passgenau an die jeweiligen Bedarfe und Ziele anpassen kann.

4. Welche der vier Projektziele adressiert die Maßnahme und wie wirkt sie hinsichtlich der Erreichung der Projektziele?

Die Maßnahme V wirkt auf die systematische Qualifizierung von Neuberufenen und ermöglicht es somit, die HRW als attraktive Arbeitgeberin darzustellen und die Zufriedenheit am Arbeitsplatz zu erhöhen. Mitarbeitermotivation und Bindung beginnt bereits im Auswahlprozess und wird durch ein an Bedarfe angepasstes Onboardingkonzept verstärkt. Ebenfalls soll durch diese Maßnahme das Lebenslange Lernen der Professor:innen im Sinne des Entrepreneurial Mindset unterstützt und gefördert, sowie eine stetige Weiterqualifizierung des professoralen Personals bewirkt werden und zur Diversity und Gender Awareness beitragen.

Massnahme 4: Teilzeitprofessuren

Diese Maßnahme entwickelt eine digitale Plattform und veröffentlicht einen Pool von berufungsfähigen Lehrbeauftragten. Sie startet erst im späteren Verlauf des Projektes.