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Seite: https://www.hochschule-ruhr-west.de//die-hrw/hrw-profil/hochschuldidaktik/studentischer-ideenwettbewerb/
Datum: 26.03.2017, 03:15Uhr

Studentischer Ideenwettbewerb – Think outside the box

Ziele des Programms:

"Think outside the box" ist ein Instrument, um Studierende stärker mit in die Gestaltung von Studium und Lehre einzubeziehen.

Durch den Wettbewerb werden die Studierenden der HRW angeregt sich aktiv mit ihren Ideen, Perspektiven und Vorstellungen von guter Lehre und guten Lernmöglichkeiten auseinanderzusetzen. Die Hochschule nutzt die studentischen Projektideen, um sich kreativ und studierendengerecht weiterzuentwickeln. Ein Win-Win-Situation für alle!

Rahmenbedingungen:

Der Ideenwettbewerb Think outside the box ist ein vom Förderverein der HRW unterstütztes Projekt. Der Wettbewerb wird jedes zweite Jahre ausgeschrieben.

Antragsberechtigte:

Alle an der HRW eingeschriebenen Studierenden

Die Preisträger und Ideen 2016

Online Nachhilfe Netzwerk (1. Platz)

Die Idee ist es, ein Nachhilfenetzwerk für die Studierenden an der HRW einzurichten. Den Studierenden soll die Möglichkeit gegeben werden, über eine digitale Plattform Mitstudierende als geeignete Nachhilfelehrer*innen für sich zu finden. Die studentischen Nachhilfelehrer*innen sollen von den Lehrenden empfohlen werden. Die Nachhilfelehrer*innen erstellen eigene Profile und können von ihren Mitstudierenden bewertet werden. Damit alle Studierenden im Netzwerk den/die passende Nachhilfe zu finden, werden die Nachhilfelehrer*innen nach Modul oder Modulen kategorisiert. Über einen privaten Chat können die Nachhilfelehrer*innen kontaktiert werden. Ist die Nachhilfe beendet, kann ein Feedback in Form eines "Daumen nach oben" und einem kurzen Text zum/zur jeweiligen Nachhilfelehrer*in gegeben werden. Je mehr positive Rückmeldungen ein/e Nachhilfelehrer*in bekommt, desto beliebter wird er für andere. Zusätzlich dazu soll die Möglichkeit bestehen, über die Plattform Lerngruppen zu bilden.

Besonders an der Idee ist auch, dass die Plattform um beliebig viele Funktionen erweiterbar ist. So wäre zum Beispiel denkbar, dass die HRW Nachhilferäume zur Verfügung stellt und man diese direkt über die Plattform online reservieren kann.

Dadurch, dass die Nachhilfeplattform online jederzeit verfügbar ist, kann jede/r Studierende zu jedem beliebigen Zeitpunkt und an jedem Ort nach Nachhilfelehrern*innen suchen. Das schafft mehr Flexibilität und führt zu besseren Lernbedienungen, ergo zu besseren Prüfungsergebnissen.

Preisträger*innen: Christoph Hüsgen und Hendrik Nießing


OPI - Old Potential’s Innovation (2. Platz)

Die Idee zum Projekt ist spontan bei einem gemeinsamen Gespräch mit Prof´in Sabrina Eimler und Anna Albers (Koordinatorin mint4u) entstanden. Deutschland liegt mit einem Durchschnittsalter von 46,2 Jahren auf Platz zwei der 20 Länder mit dem höchsten Durchschnittsalter der Bevölkerung (Statistica, 2016). Häufig assoziieren wir Älterwerden mit der Zunahme von körperlichen Einbußen, Vergesslichkeit sowie sozialen Verlusten. Verbreitet ist es aber auch, älteren Menschen das Attribut der Weisheit zuzuschreiben. Ebenfalls haben Rentner*innen neben Ihrer Lebenserfahrung und ihrem Wissen ein wertvolles Gut in der heutigen Gesellschaft: Zeit. Bei diesem Projekt möchten wir das Potential der alternden Gesellschaft nutzen um Innovationen mit Studierenden und Schüler*innen umzusetzen und durch den Aufbau eines Opi und Omi Netzwerks innovative Lehr-/Lernangebote und generationsübergreifende Begegnungen schaffen. In Lehrveranstaltungen wie Lernpsychologie oder eHealth, aber auch in Forschungsprojekten wie Positive Computing, können Jung und Alt voneinander lernen.

 

Preisträger*innen: Susanne Frisse und Lena Schaare

 

Selbststudium ermöglichen (3. Platz)

In jeder Lehrveranstaltung ohne Anwesenheitspflicht soll eine Teilnehmergruppe für ein Selbststudium im eCampus eingerichtet werden. So wird die Teilnahme an ausgebuchten Veranstaltungen durch ein Selbststudium ermöglicht. Teilnehmer/-innen dieser Gruppe bekommen alle Arbeitsmaterialien, Informationen und E-Mails zur Verfügung gestellt. Die Teilnehmer/-innen sollen sich selbst auf dem E-Campus zur Klausur anzumelden können.

Preisträger: Matthias Schenk

 

HRW Buzzer (3. Platz ex aequo)

Der HRW Buzzer ist eine App, welche für IOS und Android kostenlos angeboten wird. Der Funktionsumfang soll minimalistisch bleiben und lediglich einen Fragezeichen Button beinhalten, sowie einen Button für a) b) c) und d). Der HRW Buzzer soll nur in den Hörsälen beider Hochschulstandorte funktionieren. Wird der Fragezeichen-Button gedrückt, erscheint bei dem/der Dozenten*in eine Zahl wahlweise auf dem Projektor, dem hörsaaleigenen Tablet oder Smartphone. Anhand dieser Zahl kann abgelesen werden ob und wie viele Personen das aktuell behandelte Thema nicht verstanden haben. Der/Die Dozent*in kann dann selbst entscheiden, ob dieses Thema wiederholt werden soll, oder nicht. Jede Betätigung des Fragezeichenbuttons wird nach einer Minute gelöscht, um Verwirrungen zu vermeiden. Mit den Buttons a, b, c und d können Befragungen durchgeführt werden. Um Missbrauch zu vermeiden ist es nur alle 10 Minuten möglich den Fragezeichenbutton zu betätigen. Die Funktion ist in den Hörsälen passwortgeschützt, um zu vermeiden, dass Signale aus anderen Hörsälen zu Fehlern führen.

Preisträger: Fabian Luckhardt

 

 

 

HRW Investor’s Club

Vermögensaufbau für Studierende in Zeiten der Niedrigzinspolitik

Was wirtschaftspolitisch seine Berechtigung haben mag, führt aktuell zum Scheitern konservativer Sparmethoden wie sie uns einst in Form eines eigenen Sparbuchs oder Tagesgeldkontos begegneten. Der Zeitpunkt ist gekommen, sich mit alternativen Anlagemöglichkeiten zu beschäftigen. Jedoch haben Wertpapiere, Fonds und Anleihen immer den negativen Beigeschmack des Risikos.

„Risk comes from not knowing what you’re doing.“ – Warren Buffett

Bevor man also investiert, sollte man das System des Kapitalmarkts verstanden haben, um mögliche Risiken zu minimieren. Hierbei dient der „HRW Aktien Club“ als Anlaufstelle für Interessenten, um grundlegende Informationen zum Vermögensaufbau mit Aktien, Fonds und ETFs, unabhängig von Banken und Vermögensberatern zu erhalten. Auch individuelle Erfahrungen der Aktien Club Mitglieder sollen bei regelmäßigen Treffen geteilt werden.

Ziel ist es, durch Workshops und andere Veranstaltungen das nötige Wissen zu generieren, um als Studierende/r selbstständig langfristig Vermögen aufbauen zu können.

Dabei wird Abstand vom sogenannten Daytrading - also dem täglichen An- und Verkauf von Wertpapieren – genommen. Der Fokus liegt auf dem Kaufen und langfristigen Halten von Wertpapieren, um in Form von Dividenden und Renditen an den Gewinnen des Kapitalmarkts beteiligt werden zu können.

Projektidee: Daniel Spyth



Virtual Reality Hörsaal

Alleine das Land NRW verzeichnete in den letzten fünf Jahren einen Zuwachs von 250.000 Studierenden. Prognosen zeigen, dass sich dieser Trend in Zukunft fortsetzen wird. Um der Entwicklung einer daraus resultierenden Limitierung der Raumkapazitäten und einem erhöhten Bedarf an diversitätsgerechten Lehrkonzepten zu begegnen, bedarf es innovativen und zeitgemäßen Lösungen. Die voranschreitende technische Entwicklung erlaubt es immer komplexere Umgebungen visuell zu generieren, diese interaktiv zu gestalten und auf verschiedenste Hardware-Anforderungen zu skalieren. Insbesondere Virtual Reality Applikationen erlauben es den Anwendenden digitale Avatare und Areale immersiv zu erleben. Ziel ist es die vielfachen Möglichkeiten der VR-Technologien zu nutzen um einen virtuellen Hörsaal zu generieren und dadurch Lehr/-Lerninhalte innovativ und auf plastische Art und Weise gestalten und darstellen zu können. Die Studierenden erarbeiten die jeweiligen Themen interaktiv. Angedacht sind z.B. die Erstellung von digitalen Lernräumen mit Avataren der Lehrenden und der Einsatz von dynamischen Umgebungen.

Idee: Alexander Arntz und Dustin Keßler

 

SmartMirror

Über eine entsprechende Schnittstelle soll es den Studierenden ermöglicht werden, alle durch die HRW bereitgestellten Daten direkt und unkompliziert abrufen zu können. Z.B. könnten die Daten auf einen SmartMirror mit dahinter liegendem Display und der entsprechenden IT-Ausstattung projiziert werden. An zentralen Orten der Hochschule angebracht, könnten Studierende so mit relevanten Informationen wie bspw. aktuellen Nachrichten, Mensa-Plänen oder personalisierten Inhalten (bei entsprechender Datenauslese) versorgt werden. 

Idee: Peter von der Bey, Moritz Meyer, Lara Timm, Matthias Bauer


HRW Navi

Die Idee ist es, an beiden Hochschulstandorten Touchscreen-Terminals anzubringen über die eine gezielte Suche von einzelnen Räumen, Gebäuden und Bereichen der Hochschule möglich wird. Die Terminals sollen eine Navigationsfunktion an der Hochschule gewährleisten, indem das Terminal eine genaue Karte des jeweiligen Standortes beinhaltet und ähnlich wie ein Navigationsgerät im Auto die schnellste Route zum gesuchten Ort grafisch anzeigt. Alle Orte an der HRW sollten auffindbar sein, z.B. die AStA, das StuPa, Hörsäle und auch Büros von Angestellten und Lehrenden.

Idee: René Reckruth

HRW Bücherei App

Es soll eine App entwickelt werden, mit der man mit Hilfe eines Smartphones oder Tablets leicht in Erfahrung bringen kann, welche Bücher momentan in den Bibliotheken der HRW zur Verfügung stehen. Die App sollte schlicht und übersichtlich gestaltet sein. Eine Suchfunktion soll eingebaut werden, in der alle Bücher nach den vorgegebenen Themenbereichen der Bibliotheken sortiert sind. Des Weiteren soll der Bestand eines Buches angezeigt und eine Reservierungsfunktion eingebaut sein. Alle ausgeliehenen Bücher sollt in einer Kontoübersicht aufgelistet sein. Die App soll den Nutzer benachrichtigen, wenn die Leihfrist eines Buches bald endet. Eine Verlängerungsoption soll ebenfalls via App möglich sein.

Idee: Lukas Lehmann