Sprungnavigation

  1. Zur Volltextsuche springen
  2. Zum Inhalt springen
  3. Zur Hauptnavigation springen
  4. Zur Servicenavigation springen
Seite: /die-hrw/hrw-blog/details/
Datum: 20.01.2021, 14:35Uhr

Ausbildung im Homeoffice

erstellt von: Daniela Kock am 09. Juni 2020
Kategorien: News

Daniela Kock über ihre Ausbildung an der HRW

Nicht nur Studierende und Beschäftigte sind während dieser Corona-Pandemie im Homeoffice. Auch Auszubildende arbeiten und lernen derzeit zuhause. Ob es wirklich als „Krise“ oder „Chance“ angesehen werden kann, bleibt jedem selbst überlassen.

Durch Corona ändert sich auch für Auszubildende einiges. Seit fast drei Monaten befinden wir uns teilweise oder auch komplett im Homeoffice, die Berufsschule findet, bis auf einen Präsenztag, ausschließlich online statt. Die Schulaufgaben erledigen wir also auch von zuhause aus. Dafür werden wir gemäß der eigentlichen Schultage freigestellt, weil wir unsere Lösungen immer zu den von den Lehrer*innen gesetzten Fristen abgeben müssen. Anfangs war es ungewohnt, von zu Hause aus zu arbeiten, zumal man als Kauffrau oder Kaufmann für Büromanagement an der HRW in regelmäßig Abständen die Abteilungen/Bereiche wechselt. Das ist im Homeoffice sehr schwierig und eine ganz neue Herausforderung für alle Beteiligten. Wir haben Glück, dass sowohl unsere Ausbildungsleiterin als auch alle Arbeitskolleg*innen, besonders die Ausbildungsbeauftragte*n mit denen wir arbeiten oder in Kontakt sind, uns großartig unterstützen.

Das Homeoffice bringt auch positive Aspekte mit sich. Der Arbeitsweg fällt weg.  Unabhängig davon, wie weit dieser ist, hat man mehr vom Tag und ist einfach flexibler. Ebenfalls lernt man den „normalen“ Alltag mehr zu schätzen, der strukturiert ist und auf persönlichen Kontakten mit den Arbeitskolleg*innen basiert.

Da dieser jedoch noch sehr eingeschränkt ist, ist es ungewohnt und teilweise auch anspruchsvoll, die Aufgaben, die wir bekommen alleine zuhause zu erledigen und nicht im aktiven Austausch mit den Arbeitskolleg*innen zu sein, vor allem, wenn man diese möglicherweise noch nicht oder nur flüchtig kennt.

Trotzdem bin ich sehr froh darüber, in der momentanen Lage Auszubildende der HRW zu sein, da man merkt, wie strukturiert und organisiert die Hochschule ist. Wir bekommen ganz besondere Eindrücke davon, wie auf Krisen reagiert wird, und, dass man auch an einer Krise „wachsen“ kann, auch wenn es auf den ersten Blick anspruchsvoll wirkt. Uns wird bestmöglich geholfen, im Ausbildungsplan zu bleiben und keine „Lücke“ entstehen zu lassen.

Über Infos auf der Website oder per E-Mail bleiben wir immer auf dem neuesten Stand, der Kontakt zu den Beschäftigten wird stets gesucht, Informationen werden geteilt und der Anschluss und das Zugehörigkeitsgefühl bleiben erhalten. Ich nehme für die Zukunft aus der momentanen Lage viel mit, aber freue mich schon sehr auf einen strukturierteren Alltag und die sozialen Kontakte auf der Arbeit.