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Seite: https://www.hochschule-ruhr-west.de//die-hrw/coronavirus-massnahmen-an-der-hrw/informationen-fuer-lehrende/
Datum: 03.06.2020, 17:38Uhr

Coronavirus: Informationen für Lehrende

Homeoffice-Regelung bleibt bestehen (Update 28.05.2020)

Das Land NRW hat am 6. Mai Lockerungen verkündet, die der Hochschule Ruhr West auch wieder einen – stark eingeschränkten – Präsenzbetrieb erlauben würden. Das HRW Präsidium entscheidet jedoch, das digitale Semester weiterzuführen und die Hochschule für Studierende und die Öffentlichkeit geschlossen zu halten.

Die aktuellen Regelungen bzgl. der Arbeitszeit im Home-Office werden zunächst bis zum 3. Juli 2020 (gemäß der Geltungsdauer der aktuellen Corona-Schutzverordnung) verlängert.


Das Land NRW kehrt in kleinen Schritten zurück in den normalen Alltag. Das heißt: kleinere Geschäfte öffnen wieder, die Schüler*innen der Abschlussklassen kehren in die Schulen zurück.

Die Grundhaltung des Ministerium für Wissenschaft und Kultur und damit auch der HRW bleibt zunächst: Wir versuchen gemeinsam die Ausbreitung zu verhindern, indem wir persönliche Kontakte minimieren.

Das bedeutet, dass wir auch weiterhin möglichst viel im Home-Office arbeiten. Ob Aufgaben im Homeoffice erledigt werden können, hängt von vielen Faktoren ab: persönliche Situation (Gesundheit, Kinderbetreuung, häusliches Umfeld, etc.), Art der Aufgabe, usw. Wenn Home-Office nicht möglich ist, können die Kolleg*innen vor Ort arbeiten – hier ist auf die Minimierung von Kontakten, die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m, Hust-/Niesetikette und regelmäßiges Händewaschen unbedingt zu achten. Die jeweiligen (Fach-)Bereichsleitung bzw. Dezernenten achten darauf, dass in keinem Bereich zu viele Personen gleichzeitig vor Ort sind und der Mindestabstand immer eingehalten werden kann.

Hinweise für Lehrbeauftragte

Bislang lief die Kommunikation zu Lehrbeauftragten immer fachgebunden über die Studiengangsleitungen oder Modulverantwortlichen. In besonderen Zeiten wie diesen ist jedoch auch eine zentrale Information an die Lehrbeauftragten der HRW hilfreich.

Daher sind hier einige wichtige Informationen für die Lehrbeauftragten zusammengestellt; Informationen, die die Professor*innen bereits erhalten hatten.

Hier die wichtigsten Informationen im Überblick:

Digitale Angebote und Produkte

  • Ab sofort stellen wir ein erweitertes Angebot zur Verfügung. Im HRW Portal sind alle Informationen zu unseren Services und Angeboten zu finden.
  • Eine Übersicht über das Angebot, welches wir bereitstellen, finden sie hier. Wie zum Beispiel AppsAnywhere über die Sie lizensierte Softwareprodukte für Ihre Lehre beziehen können oder WebEx für Videokonferenzen oder Webinare.
  • Tauschen Sie sich gern mit Ihren Kolleg*innen und Ansprechpartner*innen in den Fachbereichen aus. Wir haben zusätzlich ein Austausch-Forum für unsere Lehrenden in Moodle eingerichtet (Passwort zur Selbsteinschreibung „go-digital“): https://elearning.hs-ruhrwest.de/course/view.php?id=12758. Insbesondere wenn Sie Tools neu austesten, werden Sie dort sicher Ansprechpartner*innen finden, die bei den ersten Schritten gut helfen können.

Prüfungen

Es ist möglich, dass wir im Mai (und auch im Juli) noch keine Klausuren anbieten können. Machen Sie sich Gedanken zu alternativen Prüfungsformen. Können die Studierenden im Homeoffice ein Video zu einer konkreten Fragestellung drehen? Können Sie eine Ausarbeitung / ein Poster / eine Präsentation mit Audio / …  anfertigen, ggf. im E-Kolloquium besprochen?

Die Prüfungsform muss gemäß Prüfungsordnung Ende der ersten offiziellen Vorlesungswoche vom Lehrenden benannt und kommuniziert werden. Wenn Sie das nicht schon getan haben, informieren Sie bitte die Studierenden über moodle und vergessen Sie nicht, auch das Studien- und Prüfungsamt zu informieren, insbesondere, wenn Sie von der sonst üblichen Prüfungsform abweichen.


Weitere, ausführliche Informationen zu Formaten, Inhalten, Tools und Tipps, Praktika und Prüfungen sind hier in der Information an Lehrbeauftrage beschrieben und zusammengetragen.

Das Sommersemester startet online.

Derzeit geht das Präsidium davon aus, dass eine reguläre Präsenzlehre auch ab dem 20. April 2020 noch nicht stattfinden kann. Daher entscheiden wir für die HRW (vorbehaltlich anderweitiger Ministeriumsentscheidungen): Vorlesungsbeginn ist am 20. April 2020 – zunächst rein digital.

Das Ziel ist es, den Studierenden ein erfolgreiches Semester zu ermöglichen.

Die nachfolgenden Überlegungen berücksichtigen, dass die Situation für Lehrende und Studierende eine besondere Herausforderung ist:

  • Für viele Lehrende ist die Umstellung auf eine (fast) vollständige digitale Lehre eine große Herausforderung in der Kürze der Zeit. Wir erwarten keine digitale Lehre in der gleichen Qualität wie wir dies in der Präsenzlehre gewohnt sind.
  • Für viele Studierende ist ein reines online‐Lernen eine große Herausforderung aus verschiedenen Gründen:
    • technische Möglichkeiten zuhause
    • Qualität der häuslichen Lernatmosphäre
    • Selbstdisziplin
    • weniger Interaktion
    • begleitende Faktoren (Sorgen um Gesundheit von Angehörigen, Geldnot, Sorgen um zukünftige Jobsituation, etc.)

Folgende Regelungen gelten

  1. Mündliche Prüfungen aller Art sind ab dem 20.4. möglich: Lehrende und Studierende vereinbaren vorab, was der Umgang bei längeren /wiederholten technischen Störungen passiert: Ggf. Wiederholung oder Verschiebung auf die Zeit, wenn Präsenz in kleinen Gruppen wieder möglich ist.
  2. Umgang mit den abgesagten Prüfungen zwischen 16.3. – 21.3.:
    1. Es werden Sonderprüfungen bzw. Sonderprüfungstermine angeboten, z. B. mündliche Prüfungen für diejenigen Studierenden, für die es die letzten Prüfungen ihres Studiums gewesen wären (formloser Antrag der Studierenden beim Prüfungsamt)
    2. Lehrende werden gebeten, Alternativen anzubieten, wo es möglich ist. Prüfungen müssen beim Prüfungsamt angelegt werden.
    3. Wiederholungsprüfungen finden regulär zum Ende des SoSe 2020 statt.
  3. Alle Pflichtmodule werden im Sommersemester 2020 digital angeboten.
  4. Praktika, die Präsenz erfordern finden im SoSe 2020 NICHT statt.
    Hier können Lehrende die Lernziele und Modulinhalte entsprechend anpassen, virtuelle Praktika verwenden, Berichte anhand von vorhandenen Daten ausarbeiten lassen und alternative Aktivitäten für die Studierenden anbieten.
  5. Sollte im Laufe des Semesters Präsenz wieder möglich sein, wird die Lehre im Regelfall wieder als Präsenz angeboten, ggf. als Unterstützung der online‐Angebote.
  6. Fehlversuche bei Prüfungen des SoSe 2020 werden nicht bei der Versuchszählung berücksichtigt. Dies gilt für alle Prüfungsformen.
  7. Die Prüfungswochen bleiben in den geplanten Zeiträumen.
  8. Dieselben Regelungen gelten für geblockte Modul. Die Prüfungen bleiben für die Woche 25.‐29. Mai angesetzt.
    Den Lehrenden wird empfohlen, andere Prüfungsformen als die Klausur zu wählen.
  9. Regelungen für Studierende, die jetzt ihre Bachelor‐/Masterarbeit im Labor beginnen würden.
    Wird in der Woche nach Ostern neu bewertet, wenn weitere Informationen zu Kontaktsperren vorliegen.

Was bedeutet "eingeschränkter Betrieb" für die HRW?

Um Sie zu schützen und die Ausbreitung der Infektion insgesamt zu verlangsamen, werden wir den Betrieb der Hochschule mit minimalem persönlichen Kontakt aufrecht erhalten. Konkret bedeutet dies folgendes:

Wir ermutigen alle Kolleg*innen so viel wie möglich von zuhause zu erledigen. Kolleg*innen, die zu einer Risikogruppe gehören, sollten ab jetzt grundsätzlich im Homeoffice bleiben.

Das Präsidium wechselt sich in seiner Anwesenheit ebenfalls ab – es wird aber jeden Tag eine*r von uns vor Ort sein.


Gebäude

Die Gebäude werden ab Mittwoch, 18.3.2020, nur noch mit Transponder zugänglich sein. Dies trägt der Anweisungen der Städte Mülheim und Bottrop Rechnung, Versammlungen auch mit wenigen Teilnehmer*innen zu untersagen.

Das Gebäudemanagement ist anwesend um Störungen zu beseitigen.


Post

Die Poststelle ist täglich von 9:30 - 11 Uhr geöffnet. Die Lieferdienste sind informiert. Die Post und Pakete können bis 11 Uhr an der Poststelle abgeholt werden, bzw. ausgehende Post & Pakete können bis 11 Uhr dort zum Versand abgegeben werden.

Die Kurierfahrten Mülheim-Bottrop und zu Tengelmann erfolgen wie gewohnt.


IT-Service

Der IT-Service ist wie üblich von 9 – 16 Uhr über support hs-ruhrwest "«@&.de oder -266 erreichbar. Bitte berücksichtigen Sie, dass die IT derzeit überdurchschnittlich viele Anfragen bekommt. Bitte haben Sie ein Geduld und Verständnis – die Kolleg*innen tun ihr Bestes!


Bibliothek

Die Bibliothek ist geschlossen. Beratung für Beschäftigte und Studierende findet telefonisch bzw. per E-Mail statt.


E-Learning und Hochschuldidaktik

Beratung findet online und telefonisch statt.


Forschung und Transfer, Drittmittelservice

Beratung findet online und telefonisch statt.

Anträge & Unterlagen bitte elektronisch bzw. per Post (wenn Originalunterschrift notwendig) verschicken.

Bitte zusätzliche Zeit für Unterschriften einplanen!


Finanzen & Einkauf

Bestellungen werden wie üblich abgewickelt. Für eine unkomplizierte Abwicklung bitte Beschaffungsanträge per Mail versenden. Der Einkauf ist per E-Mail oder telefonisch erreichbar.

Rechnungen werden wie üblich gezahlt und verbucht.


Personal

Vorstellungsgespräche wurden vorerst abgesagt. Auf Wunsch der Bereiche können sie (mit Zustimmung von PR und GB) über WebEx durchgeführt werden, wo das sinnvoll erscheint.

Alle weiteren Services laufen wie gewohnt, Beratung per Mail oder telefonisch.


Studierendenservice, Prüfungsamt und International Office

Service für Studierende und Lehrende wird telefonisch und online angeboten.

Servicemanagement (erste Anlaufstelle für allgemeine Fragen)

Telefonische Erreichbarkeit: Montag bis Donnerstag: 9:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:00 Uhr und Freitag von 9:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 14:00 Uhr.

Telefonnummern: 0208/ 882 54 -144 / -214 /-316

 

Das International Office ist erreichbar: Montag von 9:00 bis 12:00 und 13:00 – 16:00 und Dienstag bis Freitag von 9:00 bis 12:00 und 13:00 – 14:00 Uhr.

Telefonnummern: 0208/ 882 54 - 205


Gremien

Gremiensitzungen vor dem 20.4. werden abgesagt.

Sitzungen kleinerer Kommissionen können von den Vorsitzenden auch online angesetzt werden.


Gleichstellung und Familienbüro

Beratung findet telefonisch und per E-Mail statt.


Zentrale Werkstatt

Die zentrale Werkstatt bleibt vorerst bis zum 20.4. geschlossen.


Mensa

Die Mensa bleibt ab dem 18.3. 2020 geschlossen.


Digitalisierung der Lehre

Da uns sehr viele Fragen zur Digitalisierung der Lehre erreichen, möchten wir hier noch einmal die wichtigsten Informationen teilen:

  • Wenn Sie aus dem Homeoffice arbeiten, schauen Sie sich bitte die Hinweise auf dieser Portalseite an.

  • Im Moodlekurs „Moodle im Lehr- und Studienalltag nutzen“ haben wir Informationen für Sie aufbereitet (u.a. Didaktische Hinweise, Produktion von einfachen Lehrvideos, Nutzung von Moodleaktivitäten mit Klickanleitungen und Videos). Dieser Kurs wird ständig erweitert!

  • Konferenzsysteme stehen über die Dienste: WebEx und DFNConf zur Verfügung. Details siehe hier. Aufgrund der hohen Auslastungen die auch in den kommenden Woche zu erwarten sind, kann es zu Störungen bei den Dienstanbietern kommen. Wir empfehlen zur Zeit eine Anzahl von 5 Teilnehmenden nicht zu überschreiten. Verzichten Sie, wenn möglich, auf die Videofunktion, um die Performance zu erhöhen. Sie können sich z.B. auch über Ihr Telefon verbinden.

  • Neben der zeitgleichen Konversation über Konferenzen können Sie aber auch Möglichkeiten nutzen, zeitversetzt zu kommunizieren. Nutzen Sie hierfür beispielsweise das Moodle Forum.

  • Bei Fragen wenden Sie sich bitte an support hs-ruhrwest "«@&.de Wir werden Sie im Rahmen unserer Kapazitäten schnellst- und bestmöglich unterstützen!

Prüfungsphase und Lehrbetrieb

Am 13. März 2020 hatte die NRW Landesregierung weiterreichende Maßnahmen zum Schutz Aller bekannt gegeben. Sämtliche Präsenzveranstaltungen (Vorträge, Workshops, Vorlesungen, Seminare, Infoveranstaltungen, Praktika, Prüfungen) der Hochschule Ruhr West werden zunächst bis einschließlich 19. April 2020 nicht stattfinden.

Damit greifen die Homeoffice-Regelungen (s.u.)


Eine wichtige Präventionsmaßnahme ist der vorbeugende Gesundheitsschutz. Bleiben Sie bitte zu Hause, wenn Sie krank sind oder sich nicht gut fühlen.

Für die anstehende Prüfungsphase gibt es daher eine Ausnahmeregelung:
Das Studien- und Prüfungsamt verzichtet auf die Attestregelung. Dies bedeutet, wenn Sie sich krank fühlen oder sind, brauchen Sie nur von der Prüfung zurücktreten und nicht den Arzt aufsuchen um sich ein Attest zu holen. Sofern Sie von der Prüfung krankheitsbedingt zurücktreten, müssen Sie am Tag der Prüfung einen Antrag auf Rücktritt von Prüfungen über das Portal zu stellen.

Regelung zu Dienstreisen

Präsidentin und Kanzler haben entschieden, dass vorerst keine Dienstreisen genehmigt werden. Ausnahmen werden nur in besonders begründeten Einzelfällen gemacht. Bei bereits genehmigten Dienstreisen bitten wir die Kolleg*innen zu prüfen, ob die Termine nicht auch virtuell wahrgenommen werden können.

Die HRW verweist auf die Reisewarnungen und -hinweise des Auswärtigen Amts. Reisen in Risikogebiete sollen verschoben werden. Wer eine Reise plant, sollte die Informationen des Auswärtigen Amts regelmäßig checken. In mehreren Ländern wurden Konferenzen und Messen bereits abgesagt.


Im Präsidium wurde entschieden, dass vorerst keine Dienstreisen genehmigt werden sollen. Ausnahmen werden nur in besonders begründeten Einzelfällen gemacht. Bei bereits genehmigten Dienstreisen bitten wir die Kolleg*innen zu prüfen, ob die Termine nicht auch virtuell wahrgenommen werden können.

Bei bereits gebuchten Reisen in Risikogebiete berät der Personalservice in Dezernat 1. Bitte wenden Sie sich dazu an Katharina Gapp, Leiterin des Personalservice. Telefonisch erreichbar unter: 0208/ 882 54 231 oder mobil unter: 0175/ 7971274

Es wird an alle Hochschulangehörigen (Beschäftigte wie Studierende) appelliert, nicht in die Corona-Risikogebiete zu reisen. Sollten Sie auch aus privaten Gründen in den Gebieten unterwegs gewesen sein, bitte melden Sie sich unter der in der nachfolgenden Rubrik „Im Verdachtsfall“ angegebenen Rufnummern.

Ausfall von Kinderbetreuung

Wenn aufgrund von Kita-/Schulschließung Kinderbetreuung ein Problem wird, können auch hier in Absprache mit der/dem Vorgesetzten Sonderregelungen getroffen werden:

  • Homeoffice, in dem auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten (d.h. auch vor 7 und nach 19 Uhr) gearbeitet werden kann.
  • Es können Überstunden abgebaut werden, sodass auch Homeoffice-Tage mit nur wenigen Arbeitsstunden möglich sind.
  • Es dürfen auch größere „Minus-Stunden“ angesammelt werden, falls Homeoffice mit Kind nur in Maßen möglich ist.

Sollten Sie mit Ihrer/Ihrem Vorgesetzten nicht zu einer einvernehmlichen Regelungen kommen können, wenden Sie sich an den Kanzler, Herrn Helmut Köstermenke, oder die HRW Präsidenint, Frau Prof. Dr. Susanne Staude.

Hinweise für Führungskräfte


Auf einen Blick

Für wen gilt eine 14-tägige Quarantäne?

Personen, die in Kontakt mit einer infizierten Person standen, müssen in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt eine 14-tägige Quarantäne einhalten. Reisende, die sich in ausgewiesenen Risikogebieten aufgehalten haben, sollen gemäß den Empfehlungen des RKI bis zu 14 Tage nach Rückkehr den Kontakt zu anderen Men­schen meiden. FAQ des RKI

Was bedeutet dies für den Betrieb an der HRW?

Beschäftigte und Stu­die­ren­de, die Kontakt zu Infizierten hatten oder sich kürzlich in Risikogebieten aufgehalten haben, sollen den Campus bis zu 14 Tage lang nicht betreten. Gäste, die aus Risikogebieten einreisen wollen, sollen ihren Aufenthalt verschieben oder absagen. Weitere Informationen dazu finden Sie unten.

Welche Risikogebiete gibt es?

Das RKI aktualisiert täglich die Risikogebiete. Die Informationen zu internationalen Risikogebiten und zu besonders betroffenen Gebieten in Deutschland wurden am 15.März 2020 aktualisiert. Den aktuellen Stand finden Sie hier.

Reiseeinschränkungen für In- und Ausland

Damit Medizin, Energie, Wirtschaft weiter funktionieren, ist eine Menge jetzt tabu. Neben Reisen ins Ausland werden nun auch Reisen innerhalb Deutschlands untersagt. Mit drastischen Einschränkungen wollen Bund und Länder die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland bremsen. Übernachtungsangebote im Inland sollen nur noch zu "notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken" genutzt werden.


Aus Sorge vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus hat auch Deutschland seine Grenzen weitgehend geschlossen.


Das Auswärtige Amt warnt derzeit vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland. Sie müssen mit weiter zunehmenden drastischen Einschränkungen im Reiseverkehr, mit Quarantäne­maßnahmen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens rechnen.


Konzertierte Rückholaktion für DeutscheDie zahlreichen Verschärfungen von Ein- und Ausreisebestimmungen weltweit, haben in vielen Ländern zu einer deutlichen Reduzierung oder Einstellung des Flugverkehrs geführt. Die Bundesregierung will allen Deutschen, die hierdurch im Ausland gestrandet sind, eine Rückkehr nach Deutschland ermöglichen.


Mehrere Länder haben Einreisebeschränkungen veröffentlicht. Diese gelten insbesondere für Men­schen, die sich in den ver­gang­enen zwei Wochen in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Darüber hinaus ist mit Kontrollen und Verzögerungen im Flugverkehr zu rechnen. Tagesaktuelle Informationen dazu finden Sie hier (auf Englisch).

Was bedeutet dies für den Studierendenaustausch (Outgoings)?

Der Deutsche Akademische Austauschdienst beobachtet die Lage. Stu­die­ren­de, die über das Erasmus+ Pro­gramm einen Auslandsaufenthalt in Risikogebieten angetreten haben, können den Aufenthalt auf eigenen Wunsch abbrechen und abreisen. Dabei sind anfallende und bereits angefallene Kosten als „force majeure“ voll erstattungsfähig. 

Stu­die­ren­de, die einen Aufenthalt in einem Risikogebiet geplant haben, können davon auf eigenen Wunsch zurücktreten. Informationen zu Erasmus+ und anderen Mobilitätsprogrammen vermittelt das International Office der HRW.

Was müssen Rückkehrer aus Risikogebieten beachten?

Das RKI empfiehlt, dass Rückkehrer aus Risikogebieten vierzehn Tage lang zuhause bleiben und den Kontakt zu anderen Men­schen meiden. Dies gilt für Beschäftigte, Stu­die­ren­de und Gäste der HRW. Wir bitten Sie, diese Empfehlungen des RKI ernst zu nehmen.

In diesen Fällen sind der Personalservice (Beschäftigte) oder der Studierendenservice (Studierende) zu informieren, damit geeignete Maßnahmen angeordnet werden können.

Während die Fälle geklärt werden, verzichtet die HRW bis zu drei Tage auf Einreichung eines Attests. Dies ist bei Erkrankungen gängige Praxis an der Hochschule und trägt dem Umstand Rechnung, dass die Betroffenen aufgrund der ungeklärten Situation einer außerordentlichen psychischen Belastung ausgesetzt sind.

Nach Ablauf der drei Tage werden individuelle Lö­sun­gen vereinbart. Stu­die­ren­de, die dadurch Schwierigkeiten mit dem Studienverlauf erhalten, sollten sich an die Studienberatung, an das Prüfungsamt oder an die Studiengangsleitungen wenden. Gemeinsam wird eine Lösung gefunden.

Internationale Gäste

Was gilt für internationale Stu­die­ren­de?

Personen, die aus ausgewiesenen Risikogebieten einreisen, sollen gemäß der Empfehlungen des RKI 14 Tage zuhause bleiben und den Kontakt zu anderen Men­schen meiden. Das International Office steht mit allen inter­natio­nalen Studierenden, die aus ausgewiesenen Risikogebieten stammen und auf dem Campus erwartet werden, in direktem persönlichen Kontakt. Die Betroffenen werden dazu aufgefordert, den Aufenthalt an der Hochschule erst später anzutreten. Auch an Flughäfen werden Men­schen aus Risikogebieten inzwischen informiert und müssen Aussteigekarten ausfüllen.

Was gilt für Gäste aus Risikogebieten?

Bis auf weiteres sollen auf dem Campus keine Gäste empfangen werden, die aus einem der betroffenen Risikogebiete anreisen. Dies gilt unabhängig von deren nationaler Herkunft. HRW Mitglieder, die Besuch aus solchen Regionen erwarten, werden gebeten, die Gäste zu kontaktieren und den Aufenthalt abzusagen. Dies ist aus Fürsorgepflicht gegenüber allen HRW Angehörigen erforderlich. Um die Kommunikation mit inter­natio­nalen Studierenden kümmert sich das International Office.

Schutz vor Ansteckung

Durch welche hygienischen Vorsichtsmaßnahmen kann ich mich schützen?

Achten Sie auf eine gute persönliche Hygiene, insbesondere auf regelmäßiges, gründliches Händewaschen (mind. 30 Sekunden). Mehrmaliges Stoßlüften am Tag verringert die Zahl der Viren im Raum und sorgt für eine höhere Luftfeuchtigkeit, die gut für Mund- und Nasenschleimhäute ist. Es ist empfehlenswert, wei­tere schützende Gewohnheiten zu entwickeln: So hilft es etwa, Fahrstuhlknöpfe mit dem Handknöchel statt mit der Fingerspitze zu drücken.

Poster zum Thema "Händeschütteln"

Poster zum Thema "Händewaschen"

Welche Vorsichtsmaßnahmen sollte ich im sozialen Umgang beachten?

Halten Sie Abstand zu Ihrem Gegenüber. Vereinbaren Sie, derzeit auf ein Händeschütteln zu verzichten. Vermeiden Sie überfüllte Wartebereiche.

Poster zum Thema "Händeschütteln"

Was soll ich tun, um andere zu schützen?

Achten Sie auf die Husten- und Nies-Etikette: von Anwesenden abwenden, nicht in die Hand husten, sondern Mund und Nase bedecken und dabei möglichst in die Armbeuge husten. Entsorgen Sie benutzte Taschentücher schnell.

Im Verdachtsfall / im Krankheitsfall

Welche Symptome treten auf?

Wie andere respiratorische Erreger kann eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen; einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei einem Teil scheint das Virus mit einem schwereren Verlauf einherzugehen und zu Atemproblemen und Lungenentzündung zu führen.

Was soll ich tun, wenn ich glaube, dass ich erkrankt bin?

Sollten Sie den Verdacht haben, sich mit dem Virus infiziert zu haben, dann kontaktieren Sie bitte Ihren Hausarzt oder in den Stunden zwischen 20.00 Uhr und 8.00 Uhr den kassenärztlichen Notdienst unter 116 117. Es wird empfohlen, die wei­tere ärztliche Versorgung (Hausarztpraxis, Krankenhaus) nicht ohne vorherige telefonische Terminvereinbarung aufzusuchen, um eine eventuelle Verbreitung des Virus zu verhindern.

Sollte sich der Verdacht bestätigen, informieren Sie bitte die Hochschule und informieren Sie über die Aussagen / Empfehlungen des Hausarztes oder der Gesundheitsämter Bottrop oder Mülheim an der Ruhr.

  • Studierende melden sich bitte unter der Mobilnummer 0160 946 981 83.
  • Beschäftigte melden sich bitte unter der Mobilnummer 0175 797 12 74.

Welche Meldepflichten ergeben sich?

Mögliche Infektionen mit dem Coronavirus sind nach Infektionsschutzgesetz meldepflichtig und zwar Verdachts-, Infektions-/Erkrankungs- und Todesfälle. Gemeldet wird dem zuständigen Gesundheitsamt. Sofern eine Infektion nachweislich am Arbeitsplatz oder während des Hochschulbesuches von Studierenden stattgefunden hat, muss zusätzlich die Unfallkasse NRW unterrichtet werden.

Kontakte an der HRW

Personalservice

Kontakt
Personalservice
Katharina Gapp
Mobil: 0175 797 12 74
E-Mail: katharina.gapp hs-ruhrwest "«@&.de

Studierendenservice

  • Prävention
  • Prüfungsphase

Kontakt
Studierendenservice
Margarethe Widera
Mobilnummer: 0160/ 94 69 81 83
E-Mail: margarethe.widera hs-ruhrwest "«@&.de

Inter­natio­nal Office

  • Auslandaufenthalte (Outgoings)
  • internationale Stu­die­ren­de (incomings)

Kontakt
International Office
Christine Hinrichs
E-Mail: internationaloffice hs-ruhrwest "«@&.de