>> Olaf Brinkmann: Karrieren made by HRW. In dieser Folge: Bauen, Planen Entscheiden. Wirtschaftsingenieurwesen Bau. Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Karrieren - made by HRW, dem Podcast, in dem ihr erfahrt, was mit einem Studium an der Hochschule Ruhr West alles möglich ist. Heute geht es um einen Studiengang, der Technik und Wirtschaft miteinander verbindet und Absolventinnen und Absolventen auf vielfältige Aufgaben in der Bau- und Infrastrukturbranche vorbereitet: Wirtschaftsingenieurwesen Bau. Wenn Straßen, Brücken, Bahnhöfe oder große Gebäude entstehen, dann braucht es Menschen, die technische Zusammenhänge verstehen, Projekte organisieren und wirtschaftliche Entscheidungen treffen können. Und genau an dieser Schnittstelle bewegt sich dieser Studiengang. Aber was lernt man da eigentlich? Wie sieht der Studienalltag aus? Welche beruflichen Möglichkeiten ergeben sich? Darüber spreche ich jetzt mit zwei Gästen, die den Studiengang aus unterschiedlichen Perspektiven kennen. Zum einen mit Fabio Kneffel. Er hat Wirtschaftsingenieurwesen Bau an der Hochschule Ruhr West studiert, anschließend einen Masterabschluss gemacht, promoviert aktuell und arbeitet heute als Experte für Baueffizienz bei der Deutschen Bahn. Und zum anderen mit Amelie Deprez. Sie studiert aktuell auch Wirtschaftsingenieurwesen Bau und gibt uns Einblicke in ihren Studienalltag. Hallo ihr beiden, schön, dass ihr da seid. >> Fabio Kneffel: Hallo Olaf. >> Amelie Deprez: Hallo. >> Olaf Brinkmann: Amelie, lass uns mal mit dir starten. In welchem Semester bist du aktuell und wie sieht so ein typischer Tag bei dir aus? >> Amelie Deprez: Also ich studiere zurzeit im zweiten Semester und ein typischer Alltag bei mir sieht aus, dass ich morgens noch mal Vorlesungen habe, Übung habe. Der Tag beginnt unterschiedlich, mal um 8, mal um 9 Uhr 45 und meistens endet er so um 12 Uhr 30 bis 14 Uhr und es ist sehr abwechslungsreich auf jeden Fall. >> Olaf Brinkmann: Manche können sich unter Wirtschaftsingenieurwesen Bau vielleicht noch nicht viel vorstellen. Wie würdest du denn den Studiengang jemandem erklären, der noch nie davon gehört hat? >> Amelie Deprez: Also ich würde das so erklären, dass es eine Mischung aus Bauingenieurwesen und BWL ist. Man hat verschiedene Fächer, wie zum Beispiel Mathe, Statik, Technische Mechanik, die im Bauingenieurwesen Bereich typisch sind, aber auch zum Beispiel externes Rechnungswesen oder VWL als jetzt BWL Fächer. >> Olaf Brinkmann: Und warum hast du dich für genau diesen Studiengang entschieden? >> Amelie Deprez: Ich habe tatsächlich vorher Bauingenieurwesen studiert, zwei Semester lang und habe dann aber relativ zügig gemerkt, dass das nicht 100 Prozent das ist, was mich erfüllt und habe dann gemerkt, dass der wirtschaftliche Bereich mir sehr viel Spaß macht und habe dann tatsächlich noch mal gewechselt. >> Olaf Brinkmann: Und welche Inhalte oder Fächer haben dich bisher besonders begeistert? >> Amelie Deprez: Tatsächlich so Fächer wie Projektabwicklung, weil man dort echt einen guten Einblick in alle verschiedene Bereiche vom Bauwesen bekommt, aber auch zum Beispiel externes Rechnungswesen als Hintergrund, was halt so im Background passiert. >> Olaf Brinkmann: Und was würdest du sagen, wie praxisnah ist das Studium bisher? >> Amelie Deprez: Also bisher würde ich sagen, es geht, weil man merkt schon, dass die Professoren erstmal viel Theorie einen beibringen wollen, aber wir haben auch schon einige Exkursionen gehabt auf Baustellen und die Hochschule bietet auch regelmäßig Exkursionen so an und die habe ich natürlich auch wahrgenommen. >> Olaf Brinkmann: Was für Baustellen waren das zum Beispiel? >> Amelie Deprez: einmal in Krefeld ein Mehrfamilienhaus und einmal in Mülheim ein Einfamilienhaus. >> Olaf Brinkmann: Fabio, du hast Wirtschaftsingenieurwesen Bau an der HRW studiert und inzwischen einen beeindruckenden Weg zurückgelegt. Bevor wir jetzt über deine heutige Tätigkeit sprechen, wie bist du denn damals überhaupt auf die Idee gekommen, noch mal zu studieren? Weil du warst ja vorher als Monteur und Lokführer tätig? >> Fabio Kneffel: Genau, ich hatte vorher den einen oder anderen Job ganz normal nach Realschule angefangen und bin dann irgendwann zur Bahn gekommen, habe da meine Ausbildung gemacht als Lokführer und die haben mir die Möglichkeit gegeben, die haben gefragt, wie sieht es aus, möchtest du vielleicht irgendwie weitermachen? Und habe mir dann Gedanken gemacht, okay, was möchte ich überhaupt? Und war vorher als Monteur tätig in der Zimmerei und Co. Und habe eigentlich immer gerne gebaut und habe mich dann recht schnell auf die Bauschiene festgelegt, habe dann im Umfeld geschaut, wo kann ich eigentlich was studieren und dementsprechend ist dann Wirtschaftsingenieurwesen Bau dabei rausgekommen. Einfach aus dem Grund, weil ich nicht nur das klassische Bauingenieurwesen haben wollte, sondern eben auch mit dem Hintergrund von meinem aktuellen Arbeitgeber und auch damals schon aktuellen Arbeitgeber, das Projektmanagementgeschäft schon mal zu der Zeit gehört und anfangs kennengelernt habe und auch den wirtschaftlichen Teil mitnehmen wollte. >> Olaf Brinkmann: Gab es einen Moment, wo du gemerkt hast, die Entscheidung war richtig, das ist genau das Richtige für mich? >> Fabio Kneffel: Es gab nicht den einen Moment, es gab immer mal wieder viele Momente im Studium und vor allem auch danach, wo ich gemerkt habe, okay, Die Entscheidung war vor allem rückwirkend oder rückblickend die richtige Entscheidung. Es waren ganz klassisch kleine Dinge in den konstruktiven Bereichen, wo ich dann gemerkt habe, okay, mit dem Werkstoff, mit dem ich arbeite, dann im Baugeschäft bei der Bahn beispielsweise, Stahl, bei der Schiene, ich weiß, wie sich der Werkstoff warum wie verhält. Oder auch in der Geotechnik, im Gleisbereich bei uns, da kamen immer mal wieder Kleinigkeiten, wo ich gemerkt habe, hey, doch, das war genau das Richtige. Und auf der anderen Seite das Projektgeschäft. Wenn man dann anfängt zu verstehen, warum wieso Projekte laufen, wie sie laufen, sowohl im positiven als auch im negativen Sinn, gibt es eine gewisse Zufriedenheit, weil man dann eben merkt, okay, es war der richtige Weg, den ich eingeschlagen habe, Vor allem, wenn man persönlich dann auch noch Freude an seinem Job hat. >> Olaf Brinkmann: Kannst du noch konkret sagen, welche Lehrveranstaltungen das sind, von denen du heute noch besonders profitierst? >> Fabio Kneffel: Ja, das war Arbeitstechnik und Sozialkompetenz hieß mal ein Modul, das hieß Projektabwicklung in der Bauwirtschaft, war ein schönes Modul in dem Sinne. Und dann natürlich auch die konstruktiven Fächer, also sowohl Stahlbau als auch aus Geotechnik habe ich einiges für mein Berufsfeld mitgenommen, eben weil Eisenbahn normal aus Schiene, Schotter und Schwelle besteht, im Groben zumindest mein Bereich Fahrweg. Genau, das waren somit die wichtigsten Dinge. Und eben wie gesagt, der Bereich Statistik, aber auch andere Fächer, Mathe 1 und Mathe 2, das sind Grundlagenfächer, die sind genauso wichtig, ohne die würde man andere Dinge einfach nicht verstehen, egal jetzt ob Mechanik, Statik oder eben auch die Statistik. >> Olaf Brinkmann: Wo merkt man denn besonders im Studium, Amelie, dass Technik und Wirtschaft da zusammenkommen? >> Amelie Deprez: Ich würde mal behaupten in Fächern wie VWL, aber auch Hydrologie zum Beispiel auch, weil dort beobachtet man nicht nur, wie sich zum Beispiel eine Turbine verhält, sondern auch, welche Turbine am wirtschaftslichten ist oder wie Regenrückhaltebecken am besten wirtschaftlich gebaut werden. Das heißt, wir haben immer einen Blick auf die Zahlen und nicht nur auf das Bauliche. >> Olaf Brinkmann: Du hast mir vorhin erzählt, Bauingenieurstudium hast du vorher gemacht. >> Amelie Deprez: Genau. >> Olaf Brinkmann: Was unterscheidet denn Wirtschaftsingenieurwesen Bau aus deiner Sicht von einem klassischen Bauingenieurstudium? >> Amelie Deprez: Also, dass man tatsächlich nicht nur den Blick auf die Gebäude hat, sondern auch auf die Gebäudewirtschaft und dass man mehr auch in Richtung Management geht und schaut, wie sich das Gebäude auch langfristig effizient entwickelt und wie man dort auch Geld sparen kann. >> Olaf Brinkmann: Fabio, heute arbeitest du als Experte für Baueffizienz bei der DB Infrago. Kannst du uns mal erklären, was genau machst du da? >> Fabio Kneffel: Ich optimiere sozusagen Planung in verschiedenen Bereichen, also nicht nur technischer Natur, um zu sehen, dass wir effizienter in vorhandener Zeit bauen, sondern eben auch in Richtung Zielpreissteuerung, vielleicht kostengünstiger bauen, wirtschaftlicher bauen, schneller bauen oder eben auch mehr bauen in der vorgegebenen Zeit, die wir haben. Und mit mir zusammen arbeiten dann eben noch andere Kollegen und wir sitzen zusammen und schauen uns an, wie wir Baumaßnahmen effizienter gestalten können. >> Olaf Brinkmann: Und du hast nach deinem Bachelor noch einen Masterabschluss an der Uni Duisburg-Essen gemacht und promovierst inzwischen. Hättest du dir diesen Weg zu Beginn deines Studiums vorstellen können? >> Fabio Kneffel: Nein, überhaupt nicht. Ich war froh, dass ich den Bachelor hinbekommen habe und ich hatte gar nicht vor, weiter zu studieren. Das hat sich ergeben, auch in Kooperation mit meinem Arbeitgeber, dass ich, wie gesagt, auf der einen Seite die Möglichkeit dazu bekommen habe und auf der anderen Seite eben auch gemerkt habe, dass das Studium durchaus auch neben dem Beruf umsetzbar ist, wenn man sich reinhängt und habe dann zu mir selbst gesagt, so ehrlich musste ich dann auch sein, weil ich mich kenne, wenn ich jetzt aufhöre, mache ich es nicht mehr und dementsprechend habe ich es praktisch hinten dran gehangen. Genauso die Diss, die ich gerade schreibe, auch das nahtlos angehangen, weil ich weiß, dass ich es nicht mehr mache, wenn ich jetzt wieder in die bequeme Nur-Arbeitswelt einsteige. >> Olaf Brinkmann: Welche Türen hat dir das Studium geöffnet? >> Fabio Kneffel: Naja, zum einen erstmal die formale Tür, dass ich dann Jobs machen durfte oder konnte, die ich ohne Studium einfach nicht hätte machen können, hat mit der Bauleitung angefangen und ist dann weitergegangen in Baubetriebstechnologie, Projektsteuerung bis hin dann jetzt in der Zentrale als Experte für Baueffizienz. Und auf der anderen Seite das fachlich Methodische. Man hat im Studium doch einfach Dinge gelernt, vom Doing angefangen, mit Vorträgen halten, mit Präsentationen halten. Man lernt eben auch Dinge außerhalb der Lehrbücher, die einen auch persönlich weiterentwickeln und zu Dingen befähigen, die man eben auch braucht, wenn man dann in Bauleitung geht oder eben auch höher will, um sich selbst vernünftig zu präsentieren, zu verkaufen, gewisse Durchsetzungsvermögen zu erlernen und auch solche Dinge lernt man im Studium. >> Olaf Brinkmann: Du hältst inzwischen sogar selbst Lehrveranstaltungen an der HRW. Wie fühlt sich das denn an? >> Fabio Kneffel: Sehr schön tatsächlich, weil ich bin jetzt bei der Bahn seit 14 Jahren und kann mein Wissen weitergeben und ich bin für mich persönlich Praktiker. Also ich mache jetzt keine hochtheoretischen Veranstaltungen, weil ich eben aus der Praxis komme vom Lokführer. Ich habe also in Gleis gelernt, habe das Modul Infrastrukturbau an der HLW und das ist das, was ich mit viel Praxiserfahrung, Praxiswissen so vermitteln kann, dass ich auch glaube, dass es bei den Studenten gut ankommt. Natürlich machen wir auch die Theorie, aber mir ist immer ganz wichtig, die praktischen Erfahrungen, wie ist es draußen wirklich neben der Theorie mit einfließen zu lassen und das gibt mir auch sehr viel zurück. >> Olaf Brinkmann: Viele denken beim Thema Bau zunächst an klassische Baustellen, die Möglichkeiten sind ja aber deutlich vielfältiger. Welche beruflichen Perspektiven eröffnet denn ein Studium Wirtschaftsingenieurwesen Bau? >> Fabio Kneffel: Zum einen natürlich die Bauseite, also auch mit dem Studium Wirtschaftsingenieurwesen Bau, was zum Großteil ja tatsächlich Bauingenieurwesen ist, kann ich genauso konstruktive Berufe erlernen und angehen wie mit einem klassischen Bauingenieur-Studium. Bei mir war es der Infrastrukturbereich, der ist maximal gefragt, so wie damals als auch heute. Ich kann aber genauso in die Projektsteuerung gehen, in die kaufmännische Projektsteuerung, ins Controlling, in die Finanzierung. Ansonsten glaube ich, sind die Türen offen. Also die Grundbefähigung Studium, gerade sowohl wirtschaftlich als auch technischer Natur, ist auf dem Arbeitsmarkt, glaube ich, sehr gefragt und sehr gerne gesehen. Und ich kann nur sagen, auch wir von der Bahn nehmen gerne Absolventen von der HRW. Von daher, das ist schon eine ganz gute Adresse. >> Olaf Brinkmann: Amelie, hast du schon eine Vorstellung davon, in welchem Bereich du später arbeiten möchtest? Vielleicht bei der Bahn? >> Amelie Deprez: Tatsächlich wäre das auch eine Option, aber zurzeit arbeite ich schon als Werkstudentin in einem Bauunternehmen In Krefeld bei Karl Heu GmbH Co. KG und da bekomme ich viele Einblicke in die Bauleitung, auch in die Aufgaben von Geschäftsführern und das macht mir tatsächlich auch sehr viel Spaß, ist ein kleineres Unternehmen und ich weiß nicht, ob ich mich jetzt in so großen Konzernen sehe, aber ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, auch mal in andere Bereiche zu schnuckern. Wir sind jetzt gerade eher im Hoch und Industriebau tätig, das heißt mit Infrastruktur habe ich bis jetzt noch keine Berührungspunkte gehabt, aber es wäre natürlich auch mal eine Idee, ein Praktikum dort zu machen. >> Olaf Brinkmann: Jetzt schlüpfst du erstmal in eine ganz andere Rolle und zwar in meine. Du hast jetzt die Gelegenheit, dem Fabio Fragen zu stellen. >> Amelie Deprez: Welche Fähigkeiten vor allem im Soft Skill Bereich denkst du, sollte man während des Studiums schon sich beibringen oder auf jeden Fall aus dem Studium auch vielleicht mitnehmen? >> Fabio Kneffel: Vor allem jegliche Präsentation und Vorträge, die man machen kann, auch tatsächlich zu machen, weil das ist ein Skill, den braucht man immer wieder vernünftig reden können, die Nervosität in den Griff bekommen, auch mal vor vor Leuten, auch mal vor anderem Publikum, gerade auch im Berufseinstieg, dann mal vor höher gestellten Personen, Geschäftsführerbereich, einfach mal da sicher auftreten zu können. Und das lernt man beispielsweise in ATSK, Projektabwicklung, all diese Fächer, da schwingt das immer mit. >> Amelie Deprez: Okay, Dann hätte ich noch eine Frage und zwar, was hättest du während des Studiums anders gemacht? >> Fabio Kneffel: Wahrscheinlich eine ganze Menge. Ich würde jetzt wahrscheinlich nicht mehr neben dem Beruf studieren, weil es rückblickend doch anstrengend war und natürlich auf Kosten des Privatlebens gegangen ist. Mehr auf den Hintern setzen und einfach Dinge intensiver machen. Bei mir waren Fächer wie Stahlbau unangenehm, weil ich mich von dem Zeitpunkt an noch nicht wirklich für, ich sag mal, Stahlbau in dem Sinne interessiert hab. Stahlbau war immer ein Fach, das war schwierig. Man musste viel Zeit in dieses Fach investieren. Jetzt im Nachgang hätte ich es gerne intensiver gemacht, weil ich jetzt einfach auch immer noch Dinge feststelle bei uns in der Schweißtechnik oder ähnliches, wo ich gerne mehr Wissen gehabt hätte. Das würde ich heute anders machen, wenn ich noch mal die Chance hätte. >> Amelie Deprez: Und dann hätte ich noch eine Frage und in welchen Bereichen glaubst du, braucht man in der Zukunft vor allem Wirtschaftsingenieure? >> Fabio Kneffel: Ich sehe vor allem den Infrastrukturbereich. Da werden auch in Zukunft immer mehr Jobs am Markt sein, sowohl bahntechnisch, aber auch straßenbautechnisch, genauso wie bei den Kollegen der Brückenwerkstätten im Brückenbereich, weil das einfach Dinge sind, die sicherlich über die nächsten 20, 30 40 Jahre wieder aufgebaut werden müssen, weil wir sie einfach zu lange vernachlässigt haben. Und zusätzlich oder wahrscheinlich auch in der Sparte mit dabei ist die Digitalisierungskomponente eine, die immer, immer wichtiger wird. Da sehe ich einen riesen Mehrwert für die nächsten 10 bis 20 Jahre. Für einen Bauingenieur und Wirtschaftsingenieurwesen Bauabsolventen sieht es auf dem Arbeitsmarkt aktuell sehr, sehr gut aus. >> Amelie Deprez: Okay, Dankeschön. >> Olaf Brinkmann: Fabio. Der Leitsatz der HRW lautet Never stop growing. Dein Lebensweg passt dazu besonders gut. Was bedeutet denn dieser Satz für dich persönlich? >> Fabio Kneffel: Ich würde mal sagen, der bedeutet für mich persönlich, nicht aufzuhören, neugierig zu sein, sich selbst auch Dinge zu trauen. Ich glaube, das war eine der Fähigkeiten, die ich immer hatte, die mich auch dahin gebracht haben, wo ich heute bin. Einfach mal Dinge machen, das möchte ich auch beibehalten und dementsprechend würde ich die Beschreibung damit mal abschließen. >> Olaf Brinkmann: Amelie, welchen Rat würdest du denn Studieninteressierten geben, die gerade überlegen, Wirtschaftsingenieurwesen Bau zu studieren? >> Amélie Deprez: Man sollte auf jeden Fall ein großes Interesse am Bauen haben, Spaß daran haben, Zahlen im Blick zu haben, Motivation mitbringen, nicht aufgeben, auch wenn es mal schwierig wird, auch wenn es anstrengend ist und auch trotzdem sich die Zeit auch mal nehmen für Freunde, für Freizeit, für Hobbys und das Studium einfach genießen. >> Olaf Brinkmann: Amelie und Fabio, ganz, ganz lieben Dank an euch beide für die spannenden Einblicke in den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Bau und eure persönlichen Erfahrungen. Dankeschön. >> Amélie Deprez: Dankeschön. >> Fabio Kneffel: Danke auch. Hat mich gefreut, da sein zu dürfen. >> Olaf Brinkmann: Wenn euch diese Folge gefallen hat, dann abonniert unseren Podcast und teilt ihn mit euren Freundinnen, Freunden und Kolleginnen und Kollegen. Alle Infos zum Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Bau findet ihr in den Shownotes und auf der Webseite der Hochschule Ruhr West. Oder noch besser, ihr kommt einfach direkt an den Campus und macht euch selbst ein Bild. Jetzt sage ich Tschüss und bis zum nächsten Mal. Euer Olaf Brinkmann.