Köpfe der HRW, ein Podcast der Hochschule Ruhrwest. Von der Region für die Region. Mit einer Ausbildung an der HRW wachsen. Olaf Brinkmann: Hallo und herzlich willkommen zur neuen Folge von Köpfe der HRW. Mein Name ist Olaf Brinkmann und wir freuen uns riesig, dass ihr dabei seid. Ihr wisst ja schon, dass wir hier in diesem Podcast mal gucken, wie jeder Einzelne, der an der HRW arbeitet, dazu beiträgt, dass Menschen hier immer weiter wachsen können. Und wie sie das auch selber tun. Never Stop Growing ist unser Motto. Ihm fühlen wir uns verpflichtet in allem, was wir anpacken. An der HRW gibt es viele spannende Arbeitsplätze. Und wer will, der kann hier an unserer Hochschule sogar eine Ausbildung machen. Und genau darüber sprechen wir heute. Und dafür klopfe ich an die Tür von Nina Allwermann. Sie arbeitet im Personalservice und sie ist die Ausbildungsleiterin an der HRW. Hallo Nina, schön, dass du da bist. Nina Allwermann: Ja, guten Tag. Schön, dass ich hier sein kann. Olaf Brinkmann: Wollen wir sie oder du sagen? Nina Allwermann: Gerne du, ich bin Nina. Olaf Brinkmann: Und ich bin der Olaf. Nina, du hast selber eine Ausbildung an der HRW gemacht und bist geblieben. Warum? Was schätzt du an deinem Job besonders? Nina Allwermann: Genau, ich habe 2016 meine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement hier gemacht. Am besten hat mir gefallen, dass ich jeden Bereich der Hochschule kennenlernen durfte und ich in jedem Bereich auch wirklich gut aufgenommen wurde. Und mir auch während der Ausbildung schon alles zugetraut wurde. Sobald man hier ein bisschen Eigeninitiative zeigt, wird einem auch viel übergeben und überlassen. Am besten lernt man, wenn man tun kann. Und als ich dann mit der Ausbildung fertig war, hatte ich das Angebot bekommen, im Personalservice anzufangen. Dort hat es mir auch tatsächlich am besten gefallen, einfach von den Aufgaben her. Dann habe ich die Chance ergriffen und jetzt bin ich immer noch da. Olaf Brinkmann: Und was gefällt dir an den Aufgaben ganz besonders? Nina Allwermann: Wir sind ein junges Team und wir funktionieren gut miteinander. Man kann seine Ideen einbringen, es wird immer zugehört und man kann seine Kreativität mit reinbringen. Ich glaube, das ist heutzutage wichtig und daran wächst man auch. Olaf Brinkmann: Du hast schon gesagt, du hast Kauffrau für Büromanagement gelernt. Wie bist du damals darauf aufmerksam geworden, dass an der Hochschule Ausbildungsstellen vergeben werden? Nina Allwermann: Ich bin darauf aufmerksam geworden, ich glaube durch das Arbeitsamt tatsächlich. Und als ich mir dann alles angeschaut habe, und ich muss dazu sagen, als ich mich beworben habe, da wurde ja auch gerade der Campus gebaut. 2016 war im Mai die Campuseröffnung und im August habe ich dann angefangen. Das war einfach spannend. Alles war nagelneu, das hat mich gereizt. Olaf Brinkmann: Hast du dich deswegen schlussendlich für die Hochschule entschieden? Du hättest ja auch in einen Wirtschaftsbetrieb gehen können. Was war der ausschlaggebende Punkt? Nina Allwermann: Ich würde sagen das Vorstellungsgespräch. Man hat ja mehrere Vorstellungsgespräche für so einen Ausbildungsplatz geführt. Die waren einfach alle freundlich und man hat sich willkommen gefühlt. Ich fand es auch gut, dass man vielleicht ein bisschen vom Studierendenleben mitbekommt und schaut, wie es weitergehen kann. Da habe ich gedacht, da bekomme ich einen guten Überblick. Olaf Brinkmann: Lass uns mal über die heutigen Auszubildenden sprechen. Welche Berufe kann ich denn an der HRW lernen? Nina Allwermann: Immer noch Kauffrau oder Kaufmann für Büromanagement. Dann haben wir noch die Fachinformatikerinnen für Systemintegration und die Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste in der Bibliothek. Olaf Brinkmann: Was ist das Besondere an der Ausbildung hier an der Hochschule im Vergleich zum Wirtschaftsbetrieb? Nina Allwermann: Unsere Auszubildenden müssen auf jeden Fall weniger Kaffee kochen. Sobald man sich ein bisschen einbringt, wird einem wirklich viel zugetraut. Die ITler sind oft bei den Professoren, wo am Anfang eine gewisse Hemmschwelle ist. Dann sind sie noch etwas zurückhaltend, aber am Ende der Ausbildung können sie mit allen gut umgehen, egal in welcher Position. Ich glaube, in der freien Wirtschaft ist es oft so, dass höhere Chefs weiter weg sind und man sie gar nicht kennenlernt. Hier ist das im Umgang sehr schön. Olaf Brinkmann: Wie viele Auszubildende sind im Moment da? Nina Allwermann: Aktuell haben wir insgesamt sieben Auszubildende. Olaf Brinkmann: Und du leitest die Ausbildung. Was sind da deine Aufgaben? Nina Allwermann: Ich kümmere mich hauptsächlich um die verwaltungstechnischen Sachen. Ich schreibe die Stellenausschreibungen, unterstütze die Bereiche, weil wir in der IT und in der Bibliothek auch fachliche Ausbildungsleitungen haben. Ich unterstütze bei der Auswahl, bei den Gesprächen, auch aus personaler Sicht. Dann geht es weiter um die Einstellungen. Ich melde die Auszubildenden bei der Berufsschule an, bin im Austausch mit der Berufsschule und der IHK. Wenn es Richtung Abschlussprüfung geht, melde ich sie auch dort an und schaue, ob sie Unterstützung brauchen, zum Beispiel beim Lernen oder bei Prüfungsangst. Ich führe regelmäßig Gespräche mit den Auszubildenden, um auch ein Schutzschild zu sein. Wenn mal etwas schieflaufen sollte oder es Missverständnisse gibt, versuche ich die Situation zu klären, damit sich alle wieder wohlfühlen. Das ist im Großen und Ganzen meine Aufgabe. Olaf Brinkmann: Also auch direkte Ansprechpartnerin für die Auszubildenden. Wie unterstützt du noch, damit die Auszubildenden wachsen können? Nina Allwermann: Mir ist wichtig, dass sie sich einbringen und das auch zeigen. Man muss sie manchmal ein bisschen anstoßen und sagen, zeigt, was ihr könnt. Das ist mir persönlich fast am wichtigsten. Olaf Brinkmann: Aus der Region für die Region ist ein Motto für dich. Was meinst du damit? Nina Allwermann: Fachkräfte für die Region ausbilden. Auch wenn wir Auszubildende mal nicht direkt übernehmen können, leisten wir unseren Beitrag für die Umgebung, indem wir guten Nachwuchs ausbilden. Olaf Brinkmann: Wenn ich jetzt interessiert bin, an der HRW eine Ausbildung zu machen, worauf kommt es bei der Bewerbung an? Nina Allwermann: Wir wünschen uns im ersten Schritt eine saubere Bewerbung, dass man sich Mühe gibt. Was ich oft lese, ist, dass sich Leute bei einem Unternehmen oder einer Universität bewerben, was wir nicht sind. Wir sind eine Hochschule. Ich wünsche mir, dass man sich damit befasst, wo man sich bewirbt. Ein schönes Anschreiben, ein Lebenslauf und ein vernünftiges Layout sind ein großer Pluspunkt. Olaf Brinkmann: Ihr macht ja auch einen Einstellungstest. Kann ich mich vorbereiten? Nina Allwermann: Natürlich kann man sich vorbereiten. Im Internet gibt es viele Seiten mit Beispielaufgaben, gerade bei Logikaufgaben. Beim Deutschteil geht es um Rechtschreibung, Kommasetzung und Groß- und Kleinschreibung. Wenn man sich ein bisschen informiert, findet man sehr ähnliche Aufgaben. Olaf Brinkmann: Die HRW steht für Wachstum. Wie kannst du hier wachsen? Nina Allwermann: Mir wurden im Laufe der Zeit immer mehr Aufgaben übertragen. Das sehen manche als Belastung, ich finde es gut, wenn man viele Themen hat und in verschiedene Bereiche reinschauen kann. Olaf Brinkmann: Was schätzt du an deinem Team besonders? Nina Allwermann: Wir sind 13 Leute, das ist nicht zu groß. Wir haben zwei Männer, ansonsten sind wir Frauen, und trotzdem gibt es keine Streitereien. Wir können alles klären. Wir sind gemischt, es gibt junge Leute mit Ideen und erfahrene Kolleginnen mit viel Wissen. Und unsere gemeinsamen Mittagspausen. Olaf Brinkmann: Was macht ihr da? Nina Allwermann: Wir essen zusammen, das hat sich so eingebürgert. Wir haben einen Tisch in der Küche. Das ist wichtig, da tauscht man sich aus, auch mal über Arbeit, aber man hat auch Spaß miteinander. Olaf Brinkmann: Nina, ich glaube, jetzt haben wir alle Hunger. Wir sind am Ende dieser Folge. Vielen Dank für das Gespräch. Es war sehr spannend. Nina Allwermann: Sehr gerne. Olaf Brinkmann: Liebe Hörerinnen und Hörer, das war die zweite Folge von Köpfe der HRW. Als neuer Podcast wollen wir wachsen, deshalb teilt unsere Folgen bitte. Ihr könnt sie Kommilitoninnen und Kommilitonen schicken oder Kolleginnen und Kollegen. Setzt den Haken fürs Abo, dann werdet ihr informiert, wenn die nächste Folge da ist. Und eine große Freude macht ihr uns mit einer Rezension bei Apple Podcasts oder ein paar Sternen bei Spotify. Danke fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Euer Olaf Brinkmann.