Olaf Brinkmann: Köpfe der HRW, ein Podcast der Hochschule Ruhr-West. Design und Wachstum, wie die Hochschule zu ihrem Gesicht kommt. Hallo und herzlich willkommen zur ersten Folge von Köpfe der HRW. Mein Name ist Olaf Brinkmann. Wir freuen uns riesig, dass ihr dabei seid. In diesem Podcast öffnen wir Türen und zwar zu Büros und zahlreichen anderen Arbeitsplätzen an unserer Hochschule. Wir stellen euch vor, wer außer Professorinnen und Professoren oder wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern noch an der HRW arbeitet, damit unsere Hochschule das sein kann, wofür sie steht, nämlich ein Ort des Wachsens. Never Stop Growing, das ist das Motto unserer Hochschule. Und das gilt nicht nur für Lehrende und Studierende, sondern auch für alle anderen, die hier arbeiten. Wie sie dafür sorgt, dass das Motto Never Stop Growing an der HRW gelebt werden kann und vor allem, wie sie selbst in und an ihrer Arbeit wächst, darüber spreche ich mit Grafikdesignerin Stefanie Kroschinsky. Von ihr stammen zum Beispiel Plakate, Flyer, Programmhefte, Visitenkarten oder auch eine Reihe von Videos, mit denen sich die HRW in der Öffentlichkeit präsentiert. Sie arbeitet im Referat Hochschulmarketing und Kommunikation. Und jetzt sage ich erst mal Hallo, Frau Kroschinsky, schön, dass Sie da sind. Frau Kroschinsky, wie wollen wir es halten? Wollen wir zum Podcast Du wechseln? Stefanie Kroschinsky: Ja, sehr gerne. Olaf Brinkmann: Ich bin der Olaf, hallo Stefanie. Stefanie Kroschinsky: Hallo. Olaf Brinkmann: Wenn ich dich frage, was deinen Job so genial macht, was sind für dich die drei wichtigsten Punkte? Stefanie Kroschinsky: Da ich immer wieder an eine Hochschule wechseln wollte, schon nach dem Studium, ist es erst mal die Hochschulumgebung, weil die Studierenden einen sehr inspirieren, weil sie noch so in ihrer Ausbildung sind und in ihrer Entwicklungsphase. Zum Zweiten ist der Job an der Hochschule sehr umfassend. Ich darf wirklich an sehr vielen Projekten arbeiten. Und drittens meine Kolleginnen und Kollegen. Olaf Brinkmann: Jetzt hast du schon gesagt, du wolltest zur Hochschule und nicht für ein Wirtschaftsunternehmen arbeiten. Ist es wegen der Studierenden oder gibt es da noch andere Gründe? Stefanie Kroschinsky: Ja, hauptsächlich wegen der Studierenden. Ich finde, Hochschule an sich ist einfach eine sehr kreative Umgebung. Dadurch, dass sich da sehr viele junge Menschen bewegen, sehr viele Menschen mit unterschiedlichen Interessen. Olaf Brinkmann: Erzähl mal, du hast Objektdesign studiert, was ist das? Stefanie Kroschinsky: Objektdesign ist im Prinzip das dreidimensionale Pendant zum Grafikdesign. Wir haben alle Produkte entwickelt, die dreidimensional waren, also hauptsächlich Produkte des alltäglichen Lebens, wie Kameras oder Messestände. Also auch größere Objekte. Da haben wir eher dreidimensional als zweidimensional gearbeitet. Olaf Brinkmann: Und seit wann bist du an der HRW? Stefanie Kroschinsky: Ich bin seit 2019 an der HRW. Ich habe 13 Jahre in einer Agentur gearbeitet, habe da aufgehört. Dann war der Job ausgeschrieben an der HRW und das passte einfach super mit dem Übergang. Ich habe dann da angefangen, habe mich sehr wohl gefühlt und bin froh, an der HRW zu sein. Olaf Brinkmann: Die HRW hat sich auf die Fahnen geschrieben, dass hier jeder wachsen kann. Never stop growing ist das Motto. Wie erlebst du das ganz persönlich für dich? Stefanie Kroschinsky: Das erlebe ich in meiner alltäglichen Arbeit. Zum Beispiel hatte ich vor meiner Arbeit an der HRW nie etwas mit Videoschnitt zu tun. Da habe ich eine Weiterbildung gemacht und wir machen jetzt regelmäßig Videos und schneiden sie und arbeiten im Videoschnitt sehr kreativ. Oder man kann an der HRW auch als Mitarbeiterin ZFK-Kurse belegen. Das möchte ich in diesem Semester machen und vielleicht noch eine Sprache dazulernen. Olaf Brinkmann: ZFK-Kurse. Magst du kurz erklären, was das ist? Stefanie Kroschinsky: Das ZFK ist das Zentrum für Kompetenzentwicklung bei uns an der HRW. Dort kann man Kurse belegen, eigentlich als Studierende. Und wenn Kurse nicht voll belegt sind, dann dürfen wir aus dem Bereich Technik und Verwaltung diese Kurse auch mit belegen, um uns fortzubilden. Olaf Brinkmann: Du bist Mama. Zu einem attraktiven Arbeitsort gehört auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wie läuft das bei dir? Stefanie Kroschinsky: Das klappt super gut. Gerade an der Hochschule haben wir uns auf die Fahnen geschrieben, dass wir familienfreundlich sind. Wenn die Kinder mal krank sind, kann man im Homeoffice bleiben. Meine Kinder sind mittlerweile alt genug, dass sie sich selbst beschäftigen können. Wenn es Termine gibt, kann ich meine Arbeitszeit durch Gleitzeit so legen, dass ich das gut unter einen Hut bekomme. Da hat immer jeder Verständnis und das funktioniert super. Olaf Brinkmann: Lass uns auf deine Tätigkeit als Grafikdesignerin schauen. Wenn ich an der HRW zum Haupteingang reinkomme, sehe ich da gleich irgendwo deine Handschrift? Stefanie Kroschinsky: Zum ersten Mal sieht man etwas von mir schon, wenn man ins Parkhaus fährt, weil da ein Banner hängt, das ich gemacht habe, damals zum Diversity-Tag. HRW, Leben Vielfalt, steht da drauf. Und dann wird man wahrscheinlich das eine oder andere Plakat an der Hochschule sehen, das aus meiner Feder stammt. Manchmal auch auf Monitoren. Olaf Brinkmann: Es werden vermutlich viele Wünsche an dich herangetragen. Stefanie Kroschinsky: Das ist so. Meine Arbeit umfasst sehr viel. Das geht los mit der Visitenkarte, über Flyer, Studiengangs-Flyer oder Flyer für den Bereich Technik und Verwaltung. Über Plakate, kleine Filmchen, Social-Media-Beiträge. Ich habe mit der gesamten Hochschule zu tun. Olaf Brinkmann: Wie koordinierst du das? Stefanie Kroschinsky: Es gibt Hochphasen und Phasen, in denen man weniger zu tun hat. Die ruhigeren Phasen sind meist die Semesterferien. Ich priorisiere die Projekte danach, wie schnell sie fertig sein müssen. Zum Beispiel bei Veranstaltungen, die ein bestimmtes Timing haben. In der Regel schaffe ich das ganz gut. Olaf Brinkmann: Kreativität erfordert auch ein gewisses Maß an Ruhe. Wann kommen dir die besten Ideen? Stefanie Kroschinsky: Manchmal müssen die Ideen auf Knopfdruck kommen, weil ich wenig Zeit habe. Das unterscheidet die Arbeit von der Agentur. Oft kommen mir die Ideen gar nicht in der Arbeitszeit, sondern wenn ich mit meinen Kindern zusammen bin, draußen bin oder im Garten arbeite. Dann lasse ich ein Projekt auch mal einen Tag liegen. Am nächsten Tag ist die Idee dann da. Olaf Brinkmann: Schreibst du dir das direkt auf? Stefanie Kroschinsky: Ja, oft schreibe ich es auf oder kritzle etwas auf einen Zettel, damit ich mich am nächsten Tag wieder erinnere. Olaf Brinkmann: Welches Projekt hat dir am meisten Spaß gemacht? Stefanie Kroschinsky: Das kann ich gar nicht sagen. Was mir am meisten Spaß macht, ist, mich in neue Dinge einzuarbeiten. Zum Beispiel Videoschnitt oder kleine Animationen. Herauszufinden, wie ich etwas umsetzen kann, das macht mir Spaß. Olaf Brinkmann: Sind das auch die Situationen, in denen du dich erfolgreich fühlst? Stefanie Kroschinsky: Als Designer fühlt man sich erfolgreich, wenn andere die Sachen gut finden. Das ist eine Bestätigung. Wenn man merkt, man hat den Geschmack der Außenwelt getroffen, das macht einen erfolgreich. Olaf Brinkmann: Gibt es Zusammenarbeit mit Studierenden? Stefanie Kroschinsky: Relativ selten, aber teilweise schon. Bei Social-Media-Videos gehen wir auf den Campus, sprechen Studierende an und drehen dort. Das macht viel Spaß, weil die Studierenden offen sind und gut mitarbeiten. Olaf Brinkmann: Du hast dein Team erwähnt. Wie groß ist es? Stefanie Kroschinsky: Wenn ich mich nicht verzählt habe, sind wir acht plus ich. Olaf Brinkmann: Was schätzt du an deinem Team? Stefanie Kroschinsky: Wir kommen aus unterschiedlichen Professionen und arbeiten eng zusammen. Man bekommt Einblicke in andere Aufgaben. Bei Veranstaltungen packen alle mit an. Und wir sind sehr unterschiedliche Persönlichkeiten, das finde ich spannend. Olaf Brinkmann: Gibt es jemanden, der für gute Stimmung sorgt, zum Beispiel mit Kaffee? Stefanie Kroschinsky: Es gibt jemanden, der sehr viel Kaffee trinkt. Derjenige weiß, wer gemeint ist. Wir sind noch frisch zusammen und wachsen gerade als Team zusammen. Das gelingt schon ganz gut. Olaf Brinkmann: Ich wünsche euch, dass das so weitergeht und immer genügend Kaffee da ist. Stefanie, wir sind am Ende der Folge. Vielen Dank für das Gespräch. Stefanie Kroschinsky: Danke dir. Olaf Brinkmann: Liebe Hörerinnen und Hörer, unser Podcast Köpfe der HRW ist neu. Deswegen ist es wichtig, dass ihr uns unterstützt. Teilt unsere Folgen bitte, damit wir schnell bekannt werden. Ihr könnt sie Kommilitoninnen oder Kommilitonen senden und auch Kolleginnen und Kollegen. Setzt bitte den Haken fürs Abo, dann werdet ihr informiert, wenn die nächste Folge da ist. Und gebt uns gerne eine Rezension bei Apple Podcasts oder ein paar Sternchen bei Spotify. Jetzt sage ich Danke fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Euer Olaf Brinkmann.