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Seite: https://www.hochschule-ruhr-west.de//blog/projektwoche/
Datum: 25.03.2019, 00:08Uhr

Projekt Start-up Sprint @ thyssenkrupp Steel & Hochschule Ruhr West

Insgesamt 19 Studierende waren Teilnehmer des neuartigen Veranstaltungsformats Start-up Sprint.

Ein Format das über das vergangenen Jahr zwischen  thyssenkrupp Steel Europe AG, Prof. Friedhoff (Leiter des Instituts Maschinenbau) und Katharina Wildenhues (Referentin für Transfer und regionale Vernetzung) entwickelt wurde.

Innerhalb von fünf Tagen haben drei interdisziplinäre Studierendenteams aus ihrer Projektidee einen Prototypen entwickelt und ihr Geschäftsmodell mittels eines Business Model Canvas einer ausgewählten Jury präsentiert. Die Studierenden wurden während der Projektwoche intensiv von Joachim Friedhoff und seinem Team Professorin Ohler-Martins und den Professoren Schneider, Frenschek, Cornelissen und Müller-Roterberg und Laura Gruner betreut.

Aufgrund der enorm positiven Resonanz seitens der Studierenden, der Lehrenden und thyssenkrupp Steel Europe AG wird das Format zukünftig jährlich in der Projektwoche stattfinden.

Das Besondere des Formats -  Es wurde mit der Entwicklung der Projektideen nicht beendet. In einem Follow-up Termin am 08.03.19 wurde den Studierenden eröffnet, dass die drei innovativen Ideen seitens thyssenkrupp Steel Europe AG weiterverfolgt werden sollen. Die Studierenden haben nun die Möglichkeit innerhalb eines Praxissemesters oder Abschlussarbeiten an den Themen weiterzuarbeiten.

Kooperation Hochschule Ruhr West | thyssenkrupp Steel


Wie der Stahl gefaltet wird

Im Allgemeinen entsteht ein spannendes Projekt mit viel Kreativität und gutem Willen. Im Besonderen arbeiten das Referat Forschung und Transfer, das Institut Maschinenbau, das Wirtschaftsinstitut und thyssenkrupp Steel Europe zusammen. Am Montag, 26.11., startete mit einem Kick-off das Projekt „Start-up Sprint“. Die 19 Studierenden (standort- und studiengangsübergreifend!) erleben eine kreative Projektwoche. In Teams entwickeln sie ein Projekt aus Stahl – von der Idee bis zum Prototypen, von Zielkunden bis zum Businessplan. Ziel am Ende der Woche ist es, ein marktfähiges Produkt zu entwickeln und die Jury vom eigenen Geschäftsmodell zu überzeugen.


So viele mögliche Produkte aus Stahl und so wenig Zeit, innovative Gedanken schweifen zu lassen und kreative Ideen umsetzen. Damit das Ziel des gemeinsamen Projektes klarer wurde, gab es zunächst eine thematische Einführung zu „Stahl“ und Kreativtechnologien.

Anna Winkens und Stefan Mayer, beide aus der Abteilung Technology & Innovation von thuyssenkrupp, zeigten mit vielen Bildern und Filmausschnitten, wo das Produkt Stahl verwendet wird (in Verpackungen, in der Automobilindustrie, in Windkraftanlagen) – sichtbar oder weniger sichtbar. Stahl zu falten, hebt ein großes Potential für die Produktentwicklung. Darauf folgte ein Kreativworkshop, in denen sich die drei Teams für ein Projekt entschieden.

Team 1 beschäftigt sich mit einem neuen Multitool. Team 2 möchte Fässer (für diverse Flüssigkeiten) falten und Team setzt sich mit faltbaren Sicherheitsabsperrungen in Baustellen, für Festivals oder für Märkte auseinander. Das geht alles nicht? Wartet ab! Es gibt bestimmt kreative Ansätze und außergewöhnliche Lösungen.

Die Studierenden arbeiten in interdisziplinären Teams, um bei der Entwicklung des Produkts und der Ausgestaltung der Gründungsidee alle technischen und betriebswirtschaftlichen Perspektiven zu berücksichtigen. Unterstützung erhalten die Studierenden durch diverse Workshops von Professor*innen des Instituts Maschinenbau und des Wirtschaftsinstituts. Unter anderem erklärt Prof. Dr. Joachim Friedhoff CAD-Anwendungen und 3D-Druck. Zu Kundenanforderungen spricht Prof. Dr. Karl Ohler-Martins.

Geplantes Projektziel für das Ende der Woche ist, ein marktfähiges Produkt zu entwickeln und die Jury vom eigenen Geschäftsmodell zu überzeugen.